Er tut sich mal wieder durch blinden Aktionismus hervor, um sich irgendwie irgendwo beliebt zu machen. Deutsche Managergehälter sind im internationalen Vergleich schon niedrig, aber das macht nichts, dafür haben wir ja unheimlich hohe Steuern als Ausgleich. Sicherlich ist es unverständlich das derartige Exzesse wie der im genannten Beispiel tatsächlich immer wieder stattfinden. Trotzdem muss ein unternehmen jedem Angestellten das Gehalt zahlen dürfen, dass dieser scheinbar wert ist. Sollte Betrung, Untreue oder ähnliches lautbar werden, gibt es bereits einen gesetzlichen Rahmen. Manchmal scheint mir das Sommerloch beginnt in diesem Jahr mit der Hitze auch schon etwas früher. Noch so eine schreckliche Folge der globalen Erwärmung!
Eigentlich ein lobender Gedanke ... natuerlich mit Haken. Sinn machen wuerde er nur wenn die hierbei eingesparten Gelder wieder dem Gemeinwohl zugefuehrt wuerden ... dies wird wohl nicht der Fall sein. Auch kann man dann gleich weitermachen, mit den Firmeneigentuemern, dem Adel, dem Schauspieler, dem Bundesligafussballer etc. Irgendwann sind wir dann beim Einheitslohn und wieder beim Kommunismus. Ich wunder mich allerdings schon manchmal ob es gerecht ist das es hier Millionen von Dollar auf der einen Seite gibt, waehrend z.B. in den USA viele Kinder keine Krankenversicherung haben ...
Wer glaubt, Volksvertreter vertreten das Volk, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Dr. Maaß Heidelberg
Könnte er sich bitte mal um Probleme kümmern, statt um Regeln??
Lohndeckelung ergibt aus verschiedenen Gründen keinen Sinn. Durch die Generierung von Geld durch volkswirtschaftlichen Handel und Leitzins ist es logisch, dass Einkommen und Unternehmensumsätze immer weiter wachsen. Darüber sollte sich der Staat aus steuertechnischer Sicht eigentlich mitfreuen.
Außerdem ist der Akademikernachwuchs in Deutschland nicht ausreichend groß genug um den Bedarf der Unternehmen zu decken - weshalb Ausländer angeworben werden müssen, die sich widerum am ehesten mit gutem Salär locken lassen. Das sind Wettbewerbsprinzipien, die begreifen ökonomische unterbelichtete Politiker wie Müntefering nicht. Weitergehend bin ich der Überzeugung, dass Leistungen exzellenter Führungskräfte nahezu unbezahlbar sind, bedenkt man die gesellschaftlichen Auswirkungen guter Unternehmungsleitung.
Statt sich um die Probleme und deren Lösung in Deutschland zu kümmern (Aufzählung hier nicht der Ort) -- aber dazu bräuchte man Wissen und Können, kurz Kompetenz-- befassen sich Politiker wie klein Fritzchen im Sandkasten mit dem Neid und versuchen aus dem Neid der Vielen politisches Kapital zu schlagen. Wie dumm und dämlich und einfältig.
Wieviel ein Manager verdient hängt einzig und allein davon ab: Wieviel die Leistung des(r) Manger(s) dem(n) Eigentümer(n) des Unternehmens Wert ist. Das wird auch nach Münteferings bauernfängerischen Blödsinn, auf den auch noch welche hereinfallen, wie man selbst an einigen Kommentaren hier sehen kann, so bleiben. Eine andere Frage muß man schon stellen, z.B.was mehr Wert hat, die Erhaltung von 20000 oder 65 000 oder 100 000 Tausend Arbeitsplätzen, oder 25 Tore in der im Fußball oder 78 Runden im Kreis rasen, oder ein paar Klamotten über den Laufsteg schwenken, oder dumme Fragen im Fernsehen stellen, oder, oder. Im Vergleich zu diesen dort für geringste Leistung verschwendeten Un-Summen verdienen ALLE Manger in Deutschlan VIEL zu wenig.
>>Wer jeden Tag zur Arbeit geht, müsse so viel verdienen, dass er davon ohne staatliche Unterstützung leben könne.<<
Ich kenne niemanden, der jeden Tag zur Arbeit geht.
neulich geisterte folgender Satz durch die Medien:
>> Wer arbeitet soll mehr Geld in der Tasche haben, als wer nicht arbeitet.<<
oder
>>wer arbeitet soll mehr Geld haben, als wenn er nicht arbeitet.<<
Die Sprachverwirrung ist ein Hinweis darauf, daß die zugrunde liegenden Probleme nicht richtig verstanden wurden.
Die SPD, diesmal zur Abwechslung der Bundesarbeitsminister, ist immer wieder fuer wenig ueberraschende neue Ideen gut, mit denen sie die Institutionalisierung des Neidkomplexes in Deutschland vervollkommnen will. Man sollte einmal sehr grundsaetzlich darueber nachdenken, welche Bedeutung es hat, dass die beiden verheerenden grossen kollektivistischen Ideologien beide in Deutschland "erdacht" wurden... Eine "geistig-moralische Wende" gerade in diesem Bereich, nach 1982 leider nie versucht, taete unserem Land wirklich gut.
.....Steinen (oder Hartgeld) werfen.
Herr Stamm hat es bereits auf den Punkt gebracht. Das Alterseinkommen und mehr wird als selbstverständlich erachtet.
Was hat denn die SPD in den 7 Jahren ihrer Verantwortung in DE verbessert?
Hartz I - IV, Mini-und Ein-Eurojobs zwecks Kaschierung der AL-Statisik, Verzicht auf Unternehmenssteuern etc.
Wenn die SPD ratlos ist und nicht weiter kommt, wird ein Gesetz erfunden, um das Gewissen und die Klientel ob der Unfähigkeit in ökonomischen Fragen zu beruhigen.
Was auf jeden Fall vernachlässig wurde, ist die zureichende berufliche und allgemeine Qualifikation fürs Berufsleben. Das rächt sich heute besonders. Denn einfache Jobs, die früher ungelernt ausgeübt werden konnten, gibt es heute nicht mehr.
Ein Forumsteilnehmer meint, dass beamtete Lehrer ihren Aufgaben weniger gerecht werden können, als z.B. Angestellte o.a.
Daran kann es bestimmt nicht liegen, wenn man die Leistungen der früheren Schulabgänger berücksichtigt, die ihren jeweiligen Jobs vollauf gerecht werden konnten.
Für die Bildungsmisere sind sicherlich andere Gründe massgebend.
JA, sehe ich auch so!
Der Markt honoriert virtuelle Leistungen, die in den obersten "Sphären" nicht tatsächlich erbracht werden. Warum? Weil hier massiv irrationale Verzerrungen aufgrund einer Kastenbildung auf persönlicher Ebene stattfinden.
Zudem: Eine Beteiligung an Verlusten der Verantwortlichen gibt es nicht, trotz der immensen Risikoprämien. Frage: Risikoprämie wofür? Wenn die Aktienkurse fallen oder stagnieren, dann steigen die Managergehälter trotzdem, steigen die Aktienkurse, dann explodieren sie.
Hätten wir ein Problem damit, dass der internationale Markt die Besten bei uns abzöge? Nein, denn wenn die Top-Gehälter eines Unternehmens sinken, steigt der Gewinn in Summe beträchtlich. Gini lässt grüßen. Und zum anderen können die zweite und die Dritte Ebene meist genauso viel und genauso gut wie die Altvorderen, so dass genug Ersatz vorhanden wäre - und nicht jeder geht mit wehenden Fahnen ins Ausland.
Das Problem: die Herrschaften werden sich Umgehungstatbestände einfallen lassen. Eine ganz neue Branche, wieder ein neuer Markt! Super, es lebe die total freie Marktwirtschaft!
... wie sieht es denn mit Politikerghältern aus? Klar muss es Ziel sein, dass Arbeitnehmer soviel verdienen, um ohne staatliche Hilfe leben zu können. Und trotzem leben wir in einem Markt, wo sich Angebot und Nachfrage unter anderem über den Preis regulieren. Wenn es nunmal nicht genügend hochqualifizierte und geniale Manager gibt, geht der Preis bzw. das Gehalt von Ihnen natürlich in die Höhe. Ich gönne es diesen Managern, weil sie es meiner Meinung nach verdient haben. Außerdem sind die Manager - Gehälter in anderen Ländern noch wesentlich höher. Für Deutschland und deutsche Unternehmen ist es wichtig, einige dieser guten Leute im Land zu halten um auch weiterhin in der EU und Weltwirtschaft mithalten zu können.
Wir leben im Kapitalismus und nicht im Komunismus.
Das war Adam Smith auch schon klar.
Mindestlöhne bei (potenziellem) Marktversagen sind notwendig. Welche Höhe, und wie diese dynamisch angepaßt werden, ist zu klären.
Mißbräuche jedweder Art - ob durch Finanzinvestoren oder Vorstände oder Normalos - sind zu verhindern oder zu begrenzen. Wie man das am besten löst, hängt von der Thematik und vom Umfeld ab.
Fondsmanager und Investmentbanker erzielen ihre hohen Einkommen durch Provisionen - oder liege ich da falsch? Gute Entscheidungen: viel verdient. Schlechte Entscheidungen: nix verdient. Wozu deckeln? Offensichtlich kann man für so viel Geld doch gute Entscheidungen treffen, wenn das Geld von der Provision abhängt.
Was würde passieren, wenn man ab einer bestimmten Höhe der Entscheidungen nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren hat? Dieselbe Maßlosigkeit wie in der Politik. Die Entscheidungen der Politiker haben in der Gesamtsumme zum Schuldenberg geführt.
Provisionen und Abzüge für Politiker? Abzüge für die Verschuldung der 70er und 80er? Abzüge für den Umtauschkurs der Ostmark? Abzüge für die miserable Wiedervereinigung? Abzüge für die Verschuldung des Bundes, der Länder und Kommunen? Man kann offensichtlich für so viel Geld auch Fehlentscheidungen treffen.
Als der ehem. Bundeskanzler Kohl sich einmal zu aus seiner Sicht wuenschenswerten Ergebnissen bestimmter laufender Tarifverhandlungen aeusserte, wurde ihm vehement vorgeworfen, die grundgesetzlich verbriefte Tarifautonomie zu verletzen. Jetzt zeigen die Leute, die damals deutliche Vorwuerfe erhoben haben, bei Mindestloehnen, dass ihnen die Tarifautonomie offensichtlich doch nicht so wichtig ist. Soll das ein ueberzeugender Beitrag zum Thema Glaubwuerdigkeit von Politik sein?
Wenn man die Managergehaelter nach oben begrenzt, wird man mittelfristig nur noch die Manager gewinnen koennen, die fuer den staatlich festgelegten Hoechstpreis zur Verfuegung stehen, die teureren werden sich Positionen im konkurrierenden Ausland suchen. Nun kann man sehr weohl bezweifeln, dass die hoechstbezahlten Manager auch tatsaechlich die groessten Leistungen fuer ihr Unternehmen und seine Aktionaere erbringen, aber es gibt noch weniger Belege dafuer, dass vergleichsweise schlecht bezahlte Manager bessere Leistungen erbringen.
Nun soll also die grundgesetzlich verbriefte Tarifautonomie ebenso wie die Vertragsfreiheit zur Disposition gestellt werden. Man fragt sich, was uns noch an staatlichen Einschraenkungen buergerlicher Freiheiten bevorsteht!
Und wie hält es der Herr mit der Höhe und Begrenzung von Politikergehältern?
Diese Frage stellt sich insofern noch dringender,weil stark zu bezweifeln ist,daß die Angehörigen dieser Kaste durch ihre Arbeits- und Ergebnisleistung solche Entlohnungen verdienen!
Eine 10 x bessere Altersversorgung der Politiker versteht das Wahlvolk auch nicht.