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Lesermeinungen zum Beitrag
Totalitär-ideologische, gleichheitsorientierte Rechtsprechung
Das Arbeitsgericht achtet zu Unrecht die Religions-, die Glaubens- und die Gewissensfreiheit kirchlicher und kirchennaher Organisationen gering. Hier ist eine totalitär-ideologische Rechtsprechung auf dem Weg, die die Grundfreiheiten unseres Grundgesetzes und etlicher anderer Rechtssetzungen unter dem Vorzeichen der Gleichbehandlung unterminiert! Die Vertragsfreiheit können wir dann bei derartiger Rechtsprechung demnächst als ein Institut der Vergangenheit verehren. Wehret den Anfängen (soweit man noch von Anfängen sprechen kann)!
 
Diskriminieren ist ein Wesenmerkmal aller monotheistischen Religionen
07.02.2008, 14:41
Vielleicht wäre dies ein erster Schritt, auf den man sich verständigen könnte: Religionsgemeinschaften dürften bei der Arbeitsplatzvergabe immer dann diskriminieren, wenn sie diesen Platz voll und ganz aus eigenen Mitteln finanzieren.

Überall dort, wo sie einen Arbeitsplatz ganz oder auch nur zum Teil mit öffentlichen Geldern vorhalten, sind sie auch voll und ganz an die Spielregeln der Gesamtgesellschaft, also bei uns denen des Grundgesetzes und aller nachfolgenden Gesetze gebunden. Denn sie sind dann nicht auf eigene Rechnung sondern nur stellvertretend tätig.
 
discrimino (lat.)= unterscheiden
07.02.2008, 11:50
Nicht diskriminieren zu dürfen heiß zu deutsch: nicht unterscheiden zu dürfen. Da das Unterscheiden die Grundvoraussetzung des Denkens ist, ist das Diskriminierungsverbot ist ein Denkverbot.
Wie gut, daß Brüssel uns das Denken abnimmt.

Bin mal gespannt, wann das erste NPD-Mitglied vor Gericht recht bekommt, weil es bei der Bewerbung um einen Büroposten in einem SPD-Verband abgelehnt wurde. Begründung des Gerichts: Die Stelle weise keinen politischen Bezug auf.
 
Zwiespältig...
06.02.2008, 16:29
Zwar ist es angenehm zu erfahren, dass die Kirche ihr Diskriminierungsprivileg und nun wie jeder andere Arbeitgeber auch verdeckt benachteiligen muss, aber man sollte darauf Achtgeben, dass gewisse liberale Rechtsgrundsätze nicht von allerlei totalitären, staatsfeindlichen Kulten zur Unterwanderung von staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen missbraucht werden; gerade hier hätte ich mir von dem Gericht einige klärende Worte erhofft.
 
Auch ich kann nicht erkennen...
06.02.2008, 15:13
... was einen als Sozialpädagogin mehr qualifiziert, wenn man zum Christentum übertritt. Die Entscheidung war richtig. Religionsfreiheit ist vom GG garantiert - und wenn die Arbeit die Ausübung der Religion nicht voraussetzt (als Laienprediger oder sonst wie religiös-seelsorgerisch tätiger Mensch beispielsweise) darf sie nicht Grund einer Ablehnung sein.

Den platt islamfeindlichen Vorrednern sei anempfohlen, die Thesen der Kirche genauer zu inspizieren, der der Präsident der Vereinigten Staaten angehört; nach ihren Thesen könnte man auch das Christentum pauschal verdammen. Ich möchte ihn jedoch vorwarnen: ich bin zwar getauft aber dennoch nicht angetan von der Vorstellung, mit menschenverachtenden Thesen von radikalchristlichen Minderheiten in Bezug gebracht zu werden.

Dies gilt ebenso für gewisse Ansichten von manchen Menschen, die, wie ich, Demokratie und Libertät vertreten. Auch hier gibt es bestimmte "revolutionäre" Meinungen, die die Würde des Menschen dem "Zweck, der die Mittel heiligt" unterordnen, Menschen gar das Lebensrecht absprechen.

Mit dem Bekenntnis des Glaubens oder der Weltanschauung haben derlei "Wünsche" wenig bis nichts zu tun. Sie sind in jedem Bereich aller gesellschaftlichen Spektren anzutreffen
 
Na dann mal los...
Bin gespannt, wann der erste Pädophile wegen Diskrimination klagt, weil er den Job im Kindergarten nicht bekommen hat...
 
Die Kirche im Dorf lassen
06.02.2008, 12:56
”Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”
Zitat von Recep Tayyip Erdogan, mittlerweile Stattschef der Türkei.
6. Dezember 1997, auf einer Wahlveranstaltung; Die Welt vom 22. September 2004;
Die Demokratie mit den seltsamen Auswüchsen Brüsseler EU-Regulierungswahns unterstützt eindeutig die schleichende Unterwanderung unserer christlich-jüdischen Kultur. Wenn die EU und einige unserer angeblich unabhängigen Richter kirchliches Engagement in angeblich "verkündigungsfernen" Bereichen erschweren, mussen unsere Kirchen hier aussteigen. Dann muss halt die EU-Bürokratie diese Dienste leisten. Da lachen doch die Hühner....
Dieses Anti-Diskriminierungsgesetz ist mindestens so wertvoll, wie die EU-Vorschriften zur Krümmung einer Banane.
 
Auch die Kirche muß lernen, ...
... wie sie ihre Ablehnungen künftig formuliert. Wie in der freien Wirtschaft gilt: Die Formulierung muß unanfechtbar sein! Lieber keine Begründung angeben als eine, durch die man angreifbar wird.
 
Richtig gehandelt von der Kirche!
06.02.2008, 12:14
Und leichtfertig dazu. Erst den Anwalt fragen und dann die Bewerberin mit der richtigen Begruendung ablehnen ist doch der Trick heutzutage. Es ist schon kurios, weltfremd und ignorant zu behaupten, dass eine Arbeitsstelle, die in irgendeiner Form mit der evangelischen Kirche zu tun hat keinen religioesen Bezug aufweise. Da will man integrieren und so wird\'s gedankt. Streichen, die Stelle, dann gibt\'s auch keine Prozesse wie diesen.



Bevor ich\'s vergesse: Stopp mal einer diesen Gleichbehandlungsunfug...
 
Richtig gehandelt von der Kirche!
06.02.2008, 12:05
Und leichtfertig dazu. Erst den Anwalt fragen und dann die Bewerberin mit der richtigen Begruendung ablehnen ist doch der Trick heutzutage. Es ist schon kurios, weltfremd und ignorant zu behaupten, dass eine Arbeitsstelle, die in irgendeiner Form mit der evangelischen Kirche zu tun hat keinen religioesen Bezug aufweise. Da will man integrieren und so wird\'s gedankt. Streichen, die Stelle, dann gibt\'s auch keine Prozesse wie diesen.



Bevor ich\'s vergesse: Stopp mal einer diesen Gleichbehandlungsunfug...
 
Kirchen raus aus verkündungsfernen Aufgabenbereichen
06.02.2008, 09:42
Der Staat stellt klar: die Kirche ist als säkularer, wertneutraler Arbeitgeber in "verkündungsfernen" Aufgabenbereichen zu behandeln.



Der Anspruch der Kirche muß aber sein, durch jedes Handeln, überall und immer das Wort CHristi zu verkünden. JEsus durchdringt jeden Atemzug des Lebens.



Wenn der Staat dies nicht mehr zuläßt, dann muß sich die Kirche aus den "verkündungsfernen" Aufgaben zurückziehen. Die Christen und die Kirche muß sich den weltlichen Gesetzen unterordnen - das Wort GOttes nicht.
11 Lesermeinungen
   
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04.09.2008, 22:31
You made my day! 
04.09.2008, 22:30
@ fritz Teich > zu: dann werden eben die Steuern erhöht......... 
04.09.2008, 22:25
Herr Harke, Sie schreiben 
04.09.2008, 22:25
Welch ein Wunder! 
04.09.2008, 22:22
Doping ist das was nachweisbar ist 
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