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@ Tunichtgut Es ist natürlich löblich, daß sie so offen sind und sich Kinder und gleichzeitig Karriere für sich selber nicht vorstellen können. Dabei sollten Sie aber nicht den Fehler begehen, von sich auf andere zu schließen, denn die Wirtschaft sehe schlimm aus, würden alle Familienväter/Mütter aus Führungspositionen verbannt werden ... Ich bin der Überzeugung, daß mit dem richtigen Umfeld Karriere und Familie sehr wohl und vor allem sehr gut vereinbar sind. Vor allem aber bin ich der Meinung, daß nicht fremdbestimmt sein kann, wer sich wie zu verhalten hat, nur weil ein Kind unterwegs ist.
Der fromme Wunsch, daß die Klägerin die Proszesskosten tragen soll, wird wohl unerfüllt bleiben ;) Das gesamte AGG ist ne typische neumoderne Luftnummer des Gesetzgebers nichts halbes, nichts ganzes, Eiertanz um politische Korrektheiten, das wirklich wichtige wurde ausgeklammert, eröffnet er nur den findigen Arbeitsrechtlern neue Klagemöglichkeiten vor Arbeitsgerichten, die in Deutschland eh so gut wie immer zu Lasten der Arbeitgeber gehen.
Zum Fall: Wer, der ein paar Monate Pause macht, egal warum, kommt auf die Idee, sich zum "Chef" befördern lassen zu wollen? Und nicht vergessen, anschließend will man doch auch Zeit für seinen Purzel haben und nicht abends bis 10 im Büro schaffen. Jedenfalls geht mir das als Vater-seit-2-Jahren so. Wie viele durchgemachte Nächte gibt es innerhalb de ersten Jahre? Wieivele entsprechend unfitte Tage?
Kurz um, wer sich als frisch gebackene Eltern auf den Chefsessel begibt, sackt die Kohle ein und zwar auf Kosten der untergebenen MitarbeiterInnen. Denn die müssen dafür bluten, dass der Chef nicht da ist.
Insofern hoffe ich, dass die Klägerin nicht nur scheitert sondern auch noch die Kosten des Verfahrens trägt.
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