Und Spuren hinterlassen Sie doch

Überwachung am Arbeitsplatz

Der Chef liest immer öfter mit

Durch privates Surfen am Arbeitsplatz entstehen den Unternehmen Milliardenausfälle. Arbeitgeber reagieren: Es gibt eine steigende Tendenz zur Überwachung der Mitarbeiter. Die Rechtsprechung ist lückenhaft.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. April 2008 22:32

Da gibt es eine einfache (aktuell aber noch nicht kostengünstige) ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... Abhilfe: eigenes Notebook mit UMTS mitnehmen und nur darauf privat surfen. Mit weiterer Verbreitung von Billig-Notebooks (wie dem EePC) sowie fallenden Mobilfunkgebühren für schnelles Surfen dürfte dies aber zumindest auf mittlere Sicht die Arbeitgeber vor neue Herausforderungen stellen ...

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17. April 2008 21:12

Unfug!

Christian Heiligmann (c.heiligmann)

Diese Studien zu den angeblichen Arbeitsausfällen geistern seit Jahren durch die "Wissenschaft" - dabei begeht jede Studie denselben fahrlässigen Fehler: (Surf- bzw. Mailzeit) * Korrekturfaktor = Arbeitszeitausfall // Ausfall * Personalgesamtkosten je MAK = wirtschaftlicher Schaden.

Heute wird gesurft, früher wurde getratscht oder einfach mal *gar nichts* gemacht, früher wurde auch um 16.30 Uhr nach Hause gegangen oder mal eine Stunde Mittagspause. Oder geraucht. Oder eingekauft.

Die Zeitfresser der "Arbeitsfreizeit" haben sich geändert, das Pronzip nicht. Und wenn ich alle 100% überwache und zwinge, 8 Std. nonstop zu arbeiten, dann leidet die Motivation so sehr, dann hagelt es innere Kündigungen etc. pp. und es passiert ebenfalls nicht mehr viel. In meinem Betrieb kann jeder surfen wie er oder sie will - und uns gehts richtig gut. Vertrauensarbeitszeit? Jau, haben wir. Trotzdem wird die Arbeit immer erledigt.

Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück.

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