Der Wind schafft auch neue Gaskraftwerke. Denn WKA-Leistungen müssen mit der gleichen Gaskraftwerksleistung abgesichert werden, insbesondere dann, wenn wir heimische Kernkraftwerke abschalten und keine neuen Kohlekraftwerke zulassen wollen. Windstrom erspart keine Energieimporte (welche?), sondern erhöht die Nachfrage nach Erdgas, dem teuersten Energieträger. Denn Windstrom alleine gibt es nicht, sondern nur im Zusammenspiel mit anderen Kraftwerken. Der kWh-Preis setzt sich dann aus den teuren Gaspreisen und den subventionierten Windstrompreisen zusammen. Wenn man mit 20% Windstrom rechnet, dann wäre der Rest mit 80% aus Gaskraftwerken zu leisten. Windstrom ist also kein Billigheimer. Der Bau von Abertausenden riesigen Windstromanlagen steigert zudem die Nachfrage nach knappen Ressourcen wie Stahl, Alu, Beton und vielen anderen Materialien, welche mit Strom aus WKA nie wieder zurückgeholt werden können.
Endlich ein Beitrag, der sich positiv abhebt von der normalen Berichterstattung der FAZ!
Ergänzend noch ein paar Fakten!
Die Stromproduktion aus Windenergie wird nach der Prognose des BDEW in diesem Jahr ca. 47 TWh betragen, bei einer EEG-Durchschnittsvergütung von ca. 8,5 Cent / kWh. Abzüglich Referenzkosten Strombörse (ca. 7 Cent / kWh in 2008) werden damit die EEG-Differenzkosten auf 1,5 Cent / kWh sinken, oder in absoluten Zahlen 700 Mio. Euro.
Im Gegenzug werden dadurch nach der AGEB Energieimporte im Gegenwert von mind. 500 Mio. Euro eingespart.
Berücksichtigt man dann noch, dass die gesamte Wertschöpfung der Wind-Branche nach Branchenschätzungen in diesem Jahr 8 Mrd. Euro überschreiten und allein die zu zahlende MwSt. 1,5 Mrd. Euro betragen wird, stehen den Zusatzkosten von 0,7 Mrd. Euro allein 2 Mrd. Euro an Zusatzerträgen gegenüber. Hinzu kommen noch Lohnsteuer, Gewinnsteuer, Sozialabgaben etc.
Im Übrigen setzt nicht nur Deutschland auf die Windenergie. Die IEA erwartet weltweit bis 2050 einen Zubau von über 2800 GW! Also viel zu tun!
Korrektur zu meinem Kommentar: der Entsprechende Heizölpreis ist natürlich, da nur 5 von 11 kwh als Stom anfallen und nutzbar sind 25,1ct/l bzw 251€ je Tonne Steinkohle - also Windenergie ist in beiden Fällen schon billiger.
Die Subventionen je kwh gehen per Gesetz jedes Jahr herunter (Nur bei der letzten Gesetzesänderung gab es eine leichte Erhöhung onshore und eine deutliche Erhöhung offshore), nach Auslauf der Anfangsförderung (die ersten 5 Jahre) beträgt der Preis nur noch 5,02 ct /kwh, das Entspricht beispielsweise bei einem Wirkungsgrad von 45 % (Deutscher Durchschnitt eher 35%) und einem Energiegehalt von 11 kwh thermisch je l Öl einem Preis von ca. 50 ct/l Heizöl, oder 500€ je Tonne Kohle, vorausgesetzt, man hat das vergleichbare konventionelle Kraftwerk umsonst bekommen, die Belegschaft arbeitet für lau, und Reparaturen und Transportkosten fallen nicht an. Aktuell kostet Kohle auf dem Weltmarkt ca. 250-300 € je Tonne, zusammen mit den Betriebskosten der Kraftwerke und beim realen Wirkungsgrad der ersetzten Kraftwerke (es gehen immer die schlechtesten Kraftwerke zuerst vom Netz) ist Windenergie nach Auslauf der Anfangsförderung schon Günstiger als Strom und Gas, nahezu gleichauf mit Steinkohle - nur Atomkraft ist noch günstiger, da hier der Hauptkostenfaktor, die Absicherung gegen große Unfälle sowie das Endlagerungsrisiko, nicht vom Betreiber, sondern von allen getragen wird. Entsprechend sinkt die Subvention für Windenergie die letzten Jahre
Es sind also so viele tolle Jobs in Deutschland wegen der Windkraft entstanden? Diese so wunderbare und zukunftsträchtige Energiegewinnungsform schenkt der Bundesrepublik neue Arbeitsplätze? Ja, das tut sie, … nämlich auf Kosten all derer, die täglich zur Arbeit gehen, ihre Familie ernähren und ihre Stromrechnung bezahlen. Nicht die Windenergie hat hier Arbeitsplätze geschaffen, sondern die völlig überhöhten Stromrechnungen durch das EEG! Sönke Peters
Nach einem Bericht des Staatsfernsehens (ZDF) sind gar 100.000 Menschen in der Windmuehlenbranche beschaeftigt. Hinzu kommen weitere Menschen in Taiwan, China und Osteuropa die in Zulieferfirmen von der Deutschen Wind und Sonnenenergie leben.
Da Windenergie weder heute noch in der absehbaren Zukunft einen sinnvollen Beitrag zur Energieerzeugung leisten kann - der Wind ist zu unstetig - ist es erschuetternd zu lesen das die Arbeitskraft von mehr als 100.000 Menschen fuer eine destruktive Religion - die Oekoreligion - verschwendet wird. Wenn man dieselben Mittel in umweltfreundliche Kernkraftwerke gesteckt haette...
Vandale