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![]() Selektion 20.02.2008, 12:26 Auf der Agenda der Diskussionen in der BRD steht Gerechtigkeit ganz oben, das ätzt mächtig . Das AGG möchte ihr gerecht werden. Als Arbeitgeber interessiert mich diese Art der Gerechtigkeit relativ wenig. Die Handhabung des AGG setzt einen bestimmten formalen Umgang voraus. Den muss man leider einhalten. Ich fordere umfangreichste schriftliche Unterlagen an. Beim Bewerbungsgespräch gibt es einen/eine Protokollanten/tin. Und ich sage möglichst gar nichts. Solange wir nicht auch noch irgendeiner Institution Rechenschaft über das Verfahren und den Entscheidungskriterien ablegen müssen - könnte ich mir als nächsten Schritt ja durchaus vorstellen - treffe ich die Entscheidung in meinem Oberstübchen nach denselben Kriterien wie bisher immer! Bei der R&V gabs bestimmt auch den einen oder anderen Grund für deren Verhalten, den man wohl nicht öffentlich machen kann und auch nicht will. Wer weiss, wie die Mitarbeiterin sich insgesamt so verhalten hat? Ob das clever war, wie R&V dann vorgegangen ist, ist eine andere Frage. Sie haben bestimmt gelernt. Nur eines ist sicher: Auch das AGG schafft keine Gerechtigkeit - und auch nicht mehr Arbeitsplätze. Wo ein Wille - da ein Gebüsch! ![]() Kritiker sollten schweigen 18.02.2008, 15:06 Wenn über Migration gesprochen wird, wird oftmals an hierlebende Ausländer gerne die Forderung gestellt, integrationswillig zu sein. Daß das deutsche Schulsystem laut OECD Studie im vergleich zu anderen Staaten stärker diskriminiert, wird dabei gerne mal außer Acht gelassen. Ich weiß natürlich nicht, ob im vorliegenden Fall auch eine ethnische Diskriminierung eine Rolle gespielt hat. Tatsächlich ist aber die Frage durchaus stellenswert, ob denn integrierte Ausländer identische Aufstiegschancen in der Wirtschaft haben wie Personen mit deutschem Namen und deutscher Herkunft. Um darüber nachzudenken, bietet der Bericht Anlaß. Falls sich herausstellen sollte, daß selbst Integration, das Beherrschen der deutschen Sprache und Beachten der deutschen Sitten und Bräuche ausländischen Mitbürgern den Aufstieg innerhalb der Gesellschaft nicht ermöglicht, dann fragt man sich, wieso sich ausländische Mitbürger integrieren sollten. Daß sie auf deutschem Boden leben, ist vielleicht ein Grund, Integration zu fordern. Doch diese Forderung geht an der menschlichen natur und gesellschaftlichen Realität vorbei. ![]() Daumendrücken ist nun angesagt! 17.02.2008, 17:06 Egal wir die Richter würfeln :( , die Wahrscheinlichkeit ist auf jedem Falle bei Fr. Eisele und die Median auch. Herzlichen Dank der FAZ und den anderen. Leider kann und wird nicht jeder Mobbing-Fall so begleitet. Mobbende und diskriminierende Firmen wie Volkswagen und die Versicherung brauchen mal einen richtig vor den Bug. Wenn sie nur mit "Peanuts" davonkommen und vergleichshörige Richter diese schützen, haben die Opfer nichts gewonnen.
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