Auch Ehefrau Loki soll rücksichtlos gewesen sein

Rauchverbot für alle

Ein Aschenbecher für Helmut Schmidt

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt soll jemanden körperlich verletzt haben. Mit dem Rauch seiner Zigarette. Jedenfalls hat die Nichtraucherinitiative Wiesbaden Strafanzeige wegen dieses Grundes gestellt. Als Beweis für die Körperverletzung dient ein Foto. Von Frank Pergande

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Januar 2008 14:51

War doch gar nicht ungesetzlich

Annette Lotz (Anlo)

Das Hamburger Nichtraucherschutzgesetz überläßt bei zeitlich begrenzten Veranstaltungen, ein Neujahrsempfang zählt ja wohl dazu, die Ausnahmeregelung dem Betreiber. Es gilt hier dasselbe wie für Festzelte. Die Raucher mußten vor die Tür, nur Loki und Helmut Schmidt nicht, was auch nur vernünftig ist, da die beiden ja recht alt sind. Helmut und Loki Schmidt haben nicht widergesetzlich gehandelt, der Betreiber ebenfalls nicht. Die Nichtraucherinitiative hat schwachsinnig gehandelt. Es liegt nicht mal eine Ordnungswidrigkeit nach dem Gesetz vor, und das mit der Anzeige wegen Körperverletzung auch noch obendrein ist einfach nur eine durchgeknallte Aktion. Die Sprüche von "gleicher als gleich", die in der Diskussion auftauchen, maßt sich wohl eher die Nichtraucherinitiative Wiesbaden an, die meint, Gesetzgeber und -wächter zu sein. Das Nichtraucherschutzgesetz ist kein generelles Rauchverbot. Daran dürfen sich langsam auch mal militante Nichtraucher halten statt Raucher aufzufordern, jetzt das Rauchen ganz sein zu lassen, oder zu pöbeln, wenn Raucher vor dem Restaurant stehen, sich auf der Straße eine Kippe anzünden, oder eben auch bei geschlossenen Veranstaltungen mit Sonderregelung.

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27. Januar 2008 13:13

Augenmaß & Stetigkeit

Christian Lohle (Lohle)

Undankbares Deutschland! Das größte Gut, welches Deutschland besitzt, sind Menschen wie Helmut Schmidt, die offensichtlich stetig weniger werden. Vielmehr den Realitätsverlust vieler Menschen in Deutschland, sollte man gerade rücken. Die Reaktionen beweisen zudem den Mangel an Sinn für Wichtigkeiten. Ich verbleibe mit hochachtungsvollsten Grüssen an Herrn Schmidt und der Hoffnung, je einen Politiker wieder zu erfahren, in dem sich Werte wie Freiheit, Rückgrat, Augenmass, Weitsicht und Stetigkeit in seinem Handeln wiederspiegeln. Danke Herr Schmidt.

Lohle C. (31 Jahre)

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27. Januar 2008 13:12

Einfach nur erstaunlich - oder eben doch nicht

Hendrik Fischbach (cujo1303)

Familie Schmidt steht nicht und darf nicht über dem Gesetz stehen - schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Diese Form der Arroganz der Reichen, Schönen oder (ehemals) Mächtigen ist deplatziert. Solche in der Öffentlichkeit zu verteidigen ebenfalls.
Wer Herrn Schmidts Einstellung zum Rauchen kennen lernen möchte, dem sei die Reportage von Frau Maischberger empfohlen. Er ist in dieser Hinsicht nämlich kein lieber Opi, der nicht von einer alten Gewohnheit lassen kann, sondern einfach nur borniert und zelebriert sein "ich mache, was ich will"-Image mit Kalkül.

Die Strafanzeige dieser Nichtraucherinitiative ist einfach nur ein lächerliches Politikum. Wenn jemand Anzeige erstatten will, dann bitte ein Gast, der sich belästigt fühlt oder das Ordnungsamt vor Ort.

Über die Vielzahl der nicht endenden "Anti-Nichtraucherkommentare" kann man nur den Kopf schütteln. Es ist längst bekannt und in sich logisch, dass der Mensch, der nicht selbstreflektiert, nicht erkennen kann, dass er nicht selbstreflektiert!

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27. Januar 2008 11:54

Zu spät zum jammern.

Uwe Fischer (sunnysnoop)

Mag das "Antirauchergesetz" für einige überflüssig erscheinen, so ist es doch ein Gesetz nach deutschem Recht.
Da keine/wenige Demonstrationen, Unterschriftenliste oder sonstige Aktionen gegen die Verabschiedung des Gesetzes stattgefunden haben, ist anzunehmen, dass sich die Empörung der Menschen gegenüber dem Gesetz in Grenzen hielt. Jetzt hier zu jammern ist meines Erachtens zwecklos. Das Gesetz besteht und nun hat sich auch ein Herr Schmidt daran zu halten.

Zu meinem Vorredner:
Welche Gesetze soll man denn nun einhalten und welche nicht? Beschließt jeder für sich selbst welche Gesetze einem sinnlos erscheinen?

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27. Januar 2008 09:24

Geistesverletzung durch ethisch-moralische Umweltverschmutzung

Hartmut M. Hilbich (Hilbich)

Da hat eine Organisation also wirklich die Chuzpe, zwei alte Menschen, die sich um unser Land in herausragender Weise verdient gemacht haben, im Herbst ihres Lebens in einer solch erbärmlichen Form von Denunziation zu belästigen.

Wo bleiben hier Würde, Anstand und Respekt?

Wer eigentlich schützt uns gegen ethisch-moralische Umweltverschmutzung?

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26. Januar 2008 23:32

Nichtraucher gibt es doch gar nicht!

Michael Stuhr (Diesel-PC)

Jeder Mensch erzeugt Abgase, und wenn die Rauch- und Qualmgegner konsequent sind, haben wir bis 2020 europaweit wohl noch mit Gesetzesvorlagen gegen Kaminfeuer, Kohleöfen, Kerzen und Räucherstäbchen, und Feuer überhaupt zu rechnen.

Ferner könnte man verbieten: die Wohnung mit mehr als 16 Grad zu beheizen, die Benutzung von Holzkohlegrills in Wohngebieten, sowie den Gebrauch von Gartengeräten mit Verbrennungsmotor.

Private Flug- Bahn- und Schiffsreisen sind dann wegen der Qualmentwicklung sicherlich genauso verboten und geächtet, wie Privatfahrten mit dem eigenen Auto. Ich persönlich wünsche mir jetzt allerdings jetzt schon, dass die eisenharten Nichtraucher sofort die Motoren ihrer Fahrzeuge abstellen und so lange stehenbleiben, sobald und solange Menschen (speziell Kinder) in Sichtweite sind, denn Abgase atmet ja auch niemand gerne ein, und es ist ja nicht einzusehen, dass fremden Menschen (speziell Kindern) ein erhöhtes Krebsrisiko aufgebürdet wird, nur weil man es angeblich eilig hat. Da wird es dann wohl schwierig für die "nichtrauchenden" Mütter, die ihre Kinder mit dem Wagen unter enormer Qualmentwicklung in den 800 Meter entfernten Kindergarten bringen.

Was wir brauchen, sind mehr Verbote und bald auch viel mehr Richter

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26. Januar 2008 22:52

Peinlich sind doch nur die Schmidts,

Hisako Garanda (Hisako)

die selbst in so vorgerücktem Lebensalter noch nicht gelernt haben, dass es zum ganz normalen zwischenmenschlichen Verhalten gehört, niemanden mit seinen Ausdünstungen zu belästigen. Der Anstand allein gebietet es doch jedem Raucher, seiner Leidenschaft nur dort zu fröhnen, wo der Rauch niemanden stört - genauso wie man nicht seinen Blähungen freien Lauf läßt. Wo andere Menschen sind, verhält man sich rücksichtsvoll - wer das nicht tut, der verhält sich nicht etwa frei sondern schlicht unanständig.

Was die Anzeige betrifft, naja, ich will eigentlich gar nicht wissen wie genau diese zustande kam - Fakt ist aber, Herrn Schmidt ist jetzt wieder im Gespräch und die Medien haben was tolles zu berichten.
Was das Gesetz betrifft so verstehe ich die Aufregung nicht - oder besser gesagt, heiße Luft im Internet und kleinkindhafter Trotz werden jedenfalls nichts daran ändern.

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26. Januar 2008 22:22

Gleiches Recht für alle

Wolfgang Wüst (wtf)

Unabhängig davon, ob man den Nichtraucherschutz begrüßt oder nicht: Geltendes Recht sollte auch bei hochgradig suchtkranken Ex-Politikern Anwendung finden.

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26. Januar 2008 22:08

Anti- dominiert und weist uns den Weg

Hermann Trouvain (liwiz)

Anti-Raucher, Anti-CO2, Anti-Kernkraft, Anti-Feinstaub, Anti-Leistung von der Wiege bis zur Bahre, Anti-Pharma, die haben wir ja fast geschafft, Anti-Auto, diese Industrie schaffen wir auch noch, Anti-Gymnasium, warum brauchen wir Leistungsträger?.
Pro-Photovoltaik, obwohl uns die Sonne fehlt, Pro-Windkraft, obwohl in der Regel nur Lüftchen wehen, Pro-Mindestlohn, obwohl das Millionen zusätzliche Arbeitslose bedeutet.
Im letzteren Fall stört das ja nicht, die Politik wird die Zählung der Arbeitslosen ja entsprechend neu definieren (siehe Arbeitslose über 58 Jahre).
Anti- und Pro-Anhänger sind Aktivisten, sie weisen unseren rückgratlosen Politikern den Weg. Wir leben ja noch gut auf Kosten dessen, was unsere Mütter und Väter erarbeitet haben und zusätzlich gestützt auf stetig wachsende Staatsschulden.
Die Strafanzeige gegen den Altbundeskanzler und seine Gattin ist letztlich nur ein Beispiel, wie unser Zusammenleben in Zukunft aussehen wird: die Anhänger von Pseudoreligionen haben ihre Kreuzzüge gegen Andersdenkende begonnen.
Warum protestiert die Mehrheit in unserem Staate nicht?

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26. Januar 2008 21:45

Einfach köstlich.....

Thomas Heitmann (heitibaer)

wie hier die "Extremisten" beider Lager aufeinander eindreschen.
Dagegen sind die ganzen Nachmittags-Talkshows nur kalter Kaffee.
Eines aber ist sehr auffällig.
Alle, die zum Artikel selbst etwas schreiben, sind sich mehr oder wenig einig, das diese Anzeige das Papier nicht wert ist, auf dem sie geschrieben wurde. Und weiterhin fällt mir auf, dass diese Schreiber teils Raucher und teils Nichtraucher sind.
Bei denen, die sich hier einen offenen Schlagabtausch über Sinn und Unsinn eines solchen Gesetzes liefern, fällt aber schon auf, dass die Nichtraucher zumindest in Ihrer Wortwahl intoleranter zu sein scheinen. In vielen Internetforen würden deren Beiträge mit dem Hinweis "off topic" gekennzeichnet werden.
Hier wurde ja schon geschrieben, dass man den Verein anzeigen müsse. Dies scheint inzwischen geschehen zu sein, wenn man diesem Link Glauben schenken darf:
http://openpr.de/news/184372/Anzeige-gegen-Nichtraucher-Initiative-Wiesbaden-e-V.html
Ich freue mich schon auf die Lektüre der weiteren Leserkommentare und die Berichterstattung in den Medien. Solange es keine wichtigeren Themen in Deutschland gibt, kann es uns ja noch nicht schlecht gehen.
P.S.: Auch ich würde Helmut Schmidt einen Aschenbecher anbieten.

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26. Januar 2008 21:27

Altersweisheit oder Altersstarrsinn?

Thomas Frieling (TFrieling)

Sich für einen Faux-pas derart feiern zu lassen. wirkt auf mich primitiv. Mit vorbildlichem Verhalten hat das nichts zu tun.

Die Gemeinschaft, und nicht irgendwelche Bürokraten, hat beschlossen, in öffentlichen Räumen das Rauchen zurückzudrängen. Mit zahlreichen Ausreden und Beschuldigungen wird hier versucht, die Uhr zurückzudrehen. Auch mit den Schmidts als Kronzeugen wird das nicht gelingen.

TF

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26. Januar 2008 19:46

Vorbild Helmut Schmidt

Niko Akathari (NikoA)

Dem Vorkommentator kann ich nur zustimmen. Helmut Schmidt ist in der Tat ein gutes Vorbild, ein Aristokrat des Geistes. Daß sich die selbstherrlichen Demokraten dabei grün und schwarz ärgern, ist der beste Beweis dafür.
Und: Es ist vollkommen in Ordnung, ein Gesetz nicht zu beachten, das ohnehin Unrecht ist. Gesetze, die nur mit Gewalt durchgesetzte Meinungen sind, sind Tyrannei. Und daß diese auch in Demokratien möglich ist, genau dieses zeigt dieses Gesetz und seine Befürworter - ob nun aus grünen Umweltgründen oder schwarzem Befehlsgehorsam.
Weiters: Es ist auch vollkommen in Ordnung als ehemaliger Bundeskanzler (ob nun verdient oder nicht), der jedenfalls weithin anerkannt ist, sich über das gemeine Volk zu erheben und Sonderrechte zu praktizieren. Aber in einer Zeit, in der die Stimmen nur noch gezählt und nicht mehr gewichtet werden, braucht man sich über eine Kritik daran nicht zu wundern: Wehe einer ist nicht gleich allen!
Und noch einmal: Niemand muß eine Gaststätte betreten, dessen rechtmäßiger Besitzer der Wirt ist. Und der Eigentümer (oder Pächter) entscheidet, wen er wie bedient. Das ist sein gutes Recht, in das nicht rechtmäßig eingegriffen werden kann. Die Polizei hat hier nichts zu suchen.

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26. Januar 2008 16:38

Es reicht....

Thomas Fernholz (OBIWANKENOBI)

.... ja eigentlich schon länger. Bürokraten- & Beamtentum dieser sich selbst nährende Lindwurm, kleinkarierte intolerante Spiessbürger, das Rauchverbot bringt es dann doch endlich an den Tag. DER PIEFKE IST ZURÜCK. Irgendwie hat das alles was von Blockwarttum. Danke das brauch ich nicht.
BTW. Ich bin Nichtraucher, aber was hier passiert, ist mir entschieden zu dämlich.
Es kann jeder Wirt ein Nichtraucherschild an seine Tür nageln, das hat man als Raucher zu akzeptieren. Als Nichtraucher ist es meine eigene Entscheidung ob ich mein Bier in einer verqualmten Kneipe zu mir nehme oder nicht, mich zwingt niemand, die Klinke herunterzudrücken und ein zu treten. Öffentliche Gebäude haben einen anderen Stellenwert ,aber den Kneipenbesitzern und-betreibern sollte schon selbst überlassen bleiben, welche Klientel die wichtigere ist. ( Das ganze nennt sich freie Marktwirtschaft )

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26. Januar 2008 13:46

Denunziantentum

Michael Kann (mkann)

"Das größte Schwein im ganzen Land
das ist und bleibt der Denuntiant!"
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Diese "Nichtraucherinitiative" oder wie die sich euphemistisch nennen mag hat sich und diese ganze Anti-Raucher-Kampagne der letzten Jahre mit einem Schlag bloßgestellt. Die fundamentalistische Intoleranz dieser Menschen ist unfassbar. Auch für mich als Nichtraucher. Und daß die politische Klasse diesem populistischem Müll auch noch mit hingerotzten Gesetzen nachläuft ist der eigentliche Skandal! Was kommt als nächstes? Jeder Autofahrer ist eine größere Gefahr für Leib und Leben aller anderen Verkehrsteilnehmer als es der Raucher in einer Kneipe je sein könnte. Was also tun? Autofahren in der Öffentlichkeit verbieten? Autofahrzohnen einrichten? -- Ach, ist mit der Umweltplakette ja schon fast passiert! Hurra wir werden alle zum "moralischen Handeln" gleichgeschaltet! Wer nicht mitmacht wird angezeigt.

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26. Januar 2008 13:31

Übersehen wir nicht das Wesentliche??

David Hummel (Defel)

Wie man an den gesammelten Kommentaren und den Artikeln zu diesem Thema erkennen kann, kommentiert kaum jemand das Geschehen an sich. Die meisten nutzen die Gelegenheit um sich über das Nichtraucherschutzgesetz aufzuregen oder um es zu verteidigen.
Fakt ist, das Helmut Schmidt etwas Verbotenes getan hat. Argumente wie "hat er schon immer getan" oder "er hat sich doch so sehr um Deutschland und Hamburg verdient gemacht", ziehen nicht und dürfen es vor allem auch nicht.
Ich bin der Meinung das Herr Schmidt als Altkanzler eine Vorbildfunktion hat und definitiv nicht in der Öffentlichkeit Gesetze brechen kann, ob groß oder klein ist unwichtig. Gleiches gilt für andere Berufsgruppen ebenso. Zum Beispiel auch für Polizisten. Wer regt sich nicht auf wenn er einen Polizeiwagen in zweiter Reihe vor einer Pommesbude parken sieht? Wer für Gesetz und Regierung steht (vor allem in der Öffentlichkeit) sollte als erstes auf die eigene Gesetzestreue achten. Ob das Gesetz wichtig oder undwichtig ist, macht keinen Unterschied.
Insofern:
Grundlegend ist die Anzeige gerechtfertigt.

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26. Januar 2008 12:55

Strafbare Körperverletzung ...

Stefan Sedlaczek (sedlaczek1)

... ist für Deutschland im § 223 StGB kodifiziert und geltendes Recht. Sogar der Versuch ist strafbar. Mithin haben sich dann also wohl die Anzeigenerstatter der Nichtraucherintitiative Wiesbaden selbst strafbar gemacht. Denn wenn diese sich strafbar gemacht hätten, dann ist die Aufregung um eine solche Anzeige gegenüber einem 90-jährigen und seiner ebenfalls hochbetagten Frau genauso Körperverletzung und die Anzeigeerstatter gehören bestraft. Ist man aber gegenteiliger Meinung, dann haben sich die Anzeigenerstatter nach § 164 StGB strafbar gemacht. Das wird also ein herrliches Eigentor.
Im übrigen könnten sich die Papier"gesetze"macher in Hamburg und anderswo nunmehr der Volksverhetzung im Sinne des § 130 StGB strafbar genacht haben. Ganz abgesehen natürlich davon, daß der Eingriff in das Eigentumsrecht und die freie Vertragsgestaltung aufgrund deren Papier"gesetz" gewordener Meinung ohnehin gegen das Recht verstößt. Aber das Recht wie auch die Menschlichkeit werden ja seit den Zeiten der pervers-mordlüsternen revolutionären Schreihälse von Libertinage, Gleichheit und Zwangsverbrüderung ohnehin mit Füßen getreten.
Die anderen mosernden Gäste aber verließen sich leichtgläubig auf ein Unrechtsgesetz anmaßender Demokraten.

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26. Januar 2008 12:28

@Gross

Marco Pino (Neutrino)

Gross getönt. Dann ziehen Sie sich mal warm an. Ich verklage Sie nämlich, weil Sie mit Ihrem PKW meine Lungen belasten. Ich verklage Sie wegen Verschmutzung , weil Sie beim Atmen CO2 ausstossen, ohne wenigstens Verschmutzungsrechte erworben zu haben. Ich verklage Sie, weil ich Migräne bekomme, von derart oberflächlichem Geschreibe. Ich verklage Sie, weil Sie Pommes essen, denn die Fritöse, in der die Pommes gebrutzelt werden, belastet die Umwelt mit (ganz bestimmt) Krebserregenden Dämpfen. Ich verklage Sie, weil Sie Brot essen, und dabei der Bäcker, der es backt, (ganz bestimmt) Krebserregenden Feinmehlstaub einatmen muss. Ich verklage Sie, weil Sie Schuhe tragen, die von Kindern in Asien produziert wurden. Und ich verklage Sie auch, weil Sie Alkohol trinken, der beim Ausscheiden unsere Kanalisation vergiftet. Sonst noch was?
Also, der Artikel zeigt wunderbar, wie asozial und einseitig das Rauchverbot umgesetzt wurde. Ich bin ja kein militanter Raucher. Aber die Intoleranz seitens mancher Nichtraucher ist schon verwunderlich. Sollen sie doch mal konsequent zu Ende denken, dann können sie gleich aufhören zu leben. Der Witz an der Anzeige gg Schmidt ist ja nicht die Ordnungswidrigkeit, sondern die Körperverletzung. Son Quatsch!!

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26. Januar 2008 10:48

Hut ab vor Ehepaar Schmidt

Cornelia Dittrich (Wildcat77)

Durch dieses Gesetz wurde den Gesundheitsfanatikern die Grundlage für die Anzeige gegeben. Hoch lebe das Denuziantentum. Diese Qualität steckt noch mmer in dem Deutschen, er braucht nur einen „Unmenschen“. Der Vergleich mit dem Tempolimit ist absurd. Durch zu schnelles Fahren gibt es namenltiche bekannte Opfer. Anders ist es beim Passivrauchen, die genannten Opfer sind Statistiktote, welche in den Aktenbergen begraben sind. Die „Erkenntnis“, dass Passivrauchen schädlich ist, beruht auf der Auswertung von Antworten auf Fragen, welche auf die „Erinnerungsfähigkeit“ der Befragten basieren und nicht auf tatsächlichen, messbaren Zahlen. Hier wurde ein Gesetz geschaffen, welches kein einziges Opfer namentlich vorweisen kann, das alleine ist schon bedenklich. Nur weil es Gesetz ist, muss es nicht gut sein. Gesetze wie das Rauchverbot, Fingerabdruck im Reisepass wären vor Jahren noch als totalitär angesehen worden. Was beunruhigend ist, ist dass der Bürger die Beschneidung seiner Rechte widerstandslos hinnimmt, weil ihm diese unter dem Denkmäntelchen „wir schützen dich“ verkauft werden. Diktatorische Gesetze, die 25 % der Bevölkerung diskriminieren, haben in einer Demokratie nichts zu suchen und laden zum zivilen Ungehorsam ein.

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26. Januar 2008 10:45

Lächerliche Prinzipienreiterei

Bernd Michalski (michalski2)

Vorschriften sind ja schön und gut, aber man muss sie doch mit Augenmaß anwenden. Wenn ich denke, gegen wie viele Vorschriften ich so Tag für Tag verstoße, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, überhaupt - da muss ich wohl eigentlich in Dauergewahrsam umsiedeln?
Antwort A: Nein, denn zwischen jemanden umbringen und z.B. 108 statt nur genau Tempo 100 fahre ist ja doch irgendwie ein Unterschied. Juristisch: Verhältnismäßigkeit der (strafrechtlichen) Mittel.
Antwort B: Keine Notwendigkeit umzusiedeln, denn unser schönes Land ist ja schon bald ein komplettes Dauergewahrsam für gut 80 Millionen, jedenfalls wenn die Volksfront-Parteien von PDS über Grün bis SPD und ihre journalistischen Weltverbesserungsverbündeten noch mehr Erfolg haben.

Um Helmut Schmidt und seine Frau mache ich mir wenig sorgen wegen dieser Albernheit, denn die Staatsanwaltschaft in Hamburg wird der Sache wohl angemessen Herr werden.
Aber um Freiheit und Toleranz in Deutschland mache ich mir durchaus Sorgen, und das sage ich als ausgewiesener Nichtraucher, der wirklich nicht gern vollgequalmt wird.

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26. Januar 2008 10:41

Rauchverbot

Manfred Marschall (marschall2)

Absurd - kann wohl nur in deutschen Landen passieren. Und wenn es dann auf die Spitze getrieben wird, landet diese Affäre womöglich noch in Karlsruhe beim Bundesverfassungsgericht.

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26. Januar 2008 10:37

Wo kann ich für sein Bußgeld spenden??

Claus Behrens (chipin)

Wieso darf jetzt irgendein Verein, der selbst noch nicht einmal geschädigt ist, gegen Helmut und Loki Schmidt prozessieren. Wo bleibt da der Sinn der Justiz.
Kein ein Leben armseliger sein, als krampfhaft nach Möglichkeiten zu suchen, sich profilieren zu können, irgendwelche dunklen Winkel dt. Justiz auszuleuchten - außer vielleicht in einem Abmahnverein?
Man sollte vor dem Alter Respekt haben.
Man sollte vor den Leistungen von Helmut Schmidt Hochachtung haben. Er gehört zu der aussterbenden Generation dt. Politiker, die noch wirklich Großes vollbracht haben. Aber die Adenauers, Erhardts, Strauß' oder Schmidts und Brandts wachsen nicht auf den Bäumen. Für diese war der Beruf noch die Berufung. Die meisten der heutigen Politiker haben doch nie etwas anderes gemacht, sind als brave Parteisoldaten aufgestiegen. Haben kein Charisma.
Wenn jemand eine Kontonummer kennt, auf die Gelder eingezahlt werden können, um das Bußgeld zu bezahlen, würde ich das ganz gerne wissen. Das wäre dann mal eine vernünftige Spende.
Allein eine objektive Berichterstattung müßte schon den Tatbestand der Beleidigung erfüllen.

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26. Januar 2008 09:53

Rauchen ist schädlich ???

Oliver Feldbusch (wiekanndassein)

Sieh mal einer an.
Da werden zwei Leute die Kette rauchen, kaum Sport treiben lockere 90 Jahre alt.
Ist ja eigentlich nicht zu glauben. Aber vielleicht beweist es nur; wichtig ist bei allem was man tut, ein gutes Gefühl zu haben.
Wenn es mir Spaß macht, werde ich mit Bier, Zigaretten und Grillfleisch älter, wie ein Obst und Soja Esser, der dies alles nur aus Glaube an Statistiken, aber nicht aus Freude betreibt.
Also immer locker bleiben und genießen.

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26. Januar 2008 09:22

Man sehe

Rud Haller (rodolfissimo)

sich die Äusserungen und das Verhalten der selbsternannt gesunden, aber virenhustenden Nichtraucher an - das reicht und zwar entgültig.
Weiterer Kommentar überflüssig.
Der eigentliche Skandal liegt in den Fehlinterpretationen von seiten der Medizin - hier versagt eine hochgeförderte Disziplin.

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26. Januar 2008 09:18

Manche stehen über dem Recht

Ingolf Heinemann (ingo807)

Der rauchende Schmidt und der steuerhinterziehende Trienekens haben eines gemein: Sie beweisen das für eine bestimmte Personengruppe in diesem Staate Sonderecht gilt.
Der Eine hinterzieht Steuern in 8-stelliger Höhe, besticht Politiker und kauft sich mit einer Geldstrafe von 100 Millionen frei, der Andere schwört als Bundeskanzler Recht, Gesetz und Ordnung dieses Staates zu schützen, um diesen Eid schnellstens zu vergessen.
Die Vorfälle zeigen nur, daß die angeblichen Eliten jedes Rechtsbewußtsein für Ihr Tun ad acta gelegt haben. Das Traurige dabei ist, daß die Staatsanwaltschaften und Gerichte dieses Treiben zulassen.
Das alles passt ausgezeichnet zusammen mit der "Heuschrecken"-Diskussion. Die Moral der Eliten verkommt und mit Ihnen Ihr Staat.

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26. Januar 2008 08:37

glaubt sich über dem Gesetz

Frank Frei (showmekindaguy)

Erstens: Rauchen im Beisein anderer ist Körperverletzung, sofern es nicht gestattet ist, denn es stellt eine üble, unangemessene Behandlung dar, durch die das körperliche Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird. Die Abwägung bezügl. der erheblichkeit ist nicht zu diskutieren, da der Gesetzgeber sie mit dem Rauchverbot bereits getroffen hat.
Zweitens: Viel schlimmer ist die Geisteshaltung eines Repräsentanten unserer politischen Klasse, der durch sein vorsätzliches Verhalten signalisiert: "Ich bin Ex Kanzler, ich stehe über dem Gesetz". Das dem nicht so ist, hat schon der alte Fritz verstanden. Offenbar hatte der mehr rechtsstaatliches Bewußtsein als die Herrscher aus der Sozialdemokratie.

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26. Januar 2008 06:22

Besser als Kabarett

Karsten Bänder (Kasmo)

Wenn einer der im Lokal anwesenden Personen Anzeige erstattet hätte, wäre es ja noch verständlich. Andererseits wäre es sicher einfacher gewesen, dann einfach höflich zu bitten, die Zigaretten auszumachen. Warum sich Wiesbadener Bürger aus 400km Entfernung so sehr durch den Qualm belästigt fühlen, daß sie Anzeige erstatten, würde mich interessieren. Daran zeigt sich, daß nicht nur unsere Politiker derart unsinnige Gesetze erschaffen, daß sie inzwischen jedes Kabarett in den Schatten stellen, sondern auch die Bürger ebenso unsinnig handeln. Loriot läßt grüßen. Mit den Begründungen, mit denen das Einwegpfand und das Rauchverbot eingeführt wurden, ließen sich wunderbar noch viele weiter Gesetze einführen. Wie wäre es mit einem generellen Grillverbot (Acrylamide und Feinstaub), der Abschaffung des Automobils (Abgase, Feinstaub, Unfallgefahren) oder des elektrischen Stroms (Elektrosmog)? Wem die moderne Welt zu gefährlich ist, darf jederzeit nach Vorbild der Amish People sein eigenes Reservat aufmachen. Natürlich nur mit einer modernen Klinik in der Nähe, wir wollen es nicht übertreiben mit der Naturverbundenheit. PS: Auch ich bin Nichtraucher.

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26. Januar 2008 04:09

Potzblitz. Na, wenn das man kein Argument ist!

Renee Claude (recla)

"Einem Mann wie Schmidt „ungesetzliches Verhalten“ vorzuwerfen, nur weil er tut, was er sein ganzes Leben getan hat – das ist schon kurios."

Das sollte der nächste erwischte Schwarzfahrer, Schwarzseher, Falschparker, Raser, Downloader, FAZ-Klauer oder gar der nächste Vergewaltiger, Fremdenhasser oder Serienmörder vor Gericht vorbringen: Herr Richter, ich bitte um Freispruch. Ich tu das schließlich schon mein ganzes Leben lang.


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26. Januar 2008 03:18

Ich würde Helmut Schmidt auch einen Aschenbecher hinstellen

Flip Averna (pit-flip)

Recht und Gesetz gelten für alle Bürger gleichermaßen!

Aber: wegen solch einer Lapalie eine Strafanzeige zu stellen, ist schon ziemlich grenzwertig.

Recht wird in unserem Land an manchen Stellen in einem weit größeren Maß gebrochen, als es unser Altkanzler gemacht hat. Und da passiert nichts. Gar nichts! Da gibt es keine Anzeigen, vielleicht mal ein Platzverweis. - Lächerlich das Ganze.

Ich würde Helmut Schmidt auch einen Aschenbecher hinstellen

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26. Januar 2008 02:16

Die gesetzestreuen Bürger...

Michael Stuhr (Diesel-PC)

...die sich heute über das Rauchen in öffentlichen Räumlichkeiten aufregen, sei ins Stammbuch geschrieben, dass es jedem erwachsenen Deutschen immer schon freigestanden hat, ein Nichtraucherlokal zu eröffnen. Dass das nur in sehr wenigen Fällen geschehen ist, lässt darauf schließen, dass die, die sich heute so ereifern, es offenbar jahrzehntelang nicht für nötig hielten, etwas zu unternehmen. Das nun wieder sagt aus, dass der Bedarf an rauchfreien Restaurationsbetrieben wohl doch nicht so groß ist. - Und jetzt unterschreiben diese Zwangsbeglücker freudig und eifrig ihr eigenes Armutszeugnis, indem sie auf ein Ehepaar losgehen, das (trotz des vielen Gifts) die 80-Jahre-Marke weit überschritten hat. Recht billig, und dazu noch bequem und ungefährlich! Wie gesagt: 50% aller deutschen Lokale könnten schon seit Jahrzehnten freiwillig rauchfrei sein, wenn die, die sich heute aufregen, rechtzeitig den A... hoch gekriegt hätten! - Aber da hätte man ja was tun müssen, und nicht nur Schnellrichter spielen.

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26. Januar 2008 01:10

Schmidt raucht in Hamburg und Schläger rauchen in München und Berlin

M Schulz (Micha10589)

Die Zeiten ändern sich nun mal. Früher galt es auch als entschuldbares Verhalten, wenn Chefs ihre weiblichen Angestellten sexuell berührten. Ist das bei jemand, der das sein ganzes Leben gemacht hat, heute noch aus Altersgründen akzeptabel?

Auch ein Ex-Bundeskanzler, verdient oder nicht verdient ist nicht die Frage, muss sich an geltende Gesetze halten. Als Figur, die vielen als Vorbild gilt, sollte er sich schon überlegen, ob er weiterhin als Galionsfigur der Tabakindustrie durch die Medien tingeln sollte und die unwiderlegbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gefährlichkeit des Passivrauches ignorieren kann.

Und die empörten Kommentare der Journalisten über die Anzeige sind nichts weiter als eine Ignoranz dieser Zeitenwende und leider auch eine beharrliche Ignoranz des Grundrechtes auf körperliche Unversehrtheit.

Die jedenfalls wird den protestierenden Nichtrauchern ja nun immer öfter auch im direkten Körperkontakt nicht gegönnt. Vor Wochen ein Rentner in München, in Berlin vor wenigen Tagen das S-Bahn-Personal, das von Schlägern brutalst verletzt wird, weil sie Raucher ansprechen, die in Zügen rauchen.

Nicht zuletzt vor diesem aktuellen Hintergrund ist die Anzeige berechtigt und Schmidts Verhalten inakzeptabel.

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26. Januar 2008 00:59

some people are more equal than others

Christoph Wend-Erdel (cwenderdel)

"some people are more equal than oterhs", dieses zitat sollte die f.a.z. gut bedenken, wenn sie schreibt, "Es wäre für jeden peinlich, der ihnen nicht den Aschenbecher reichte.". Es wäre gleichstehend damit, zu sagen, "helmut schmidt war bundeskanzler und deshalb darf er sich über verbote hinwegsetzen". Leben wir tatsächlich in einem solchen Staat? Es gibt in Deutschland sicherlich tausende, wenn nicht Millionen von Menschen, "die schon immer geraucht haben"...

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26. Januar 2008 00:21

Zurück zum Denunziantentum

A. Malliki (a.malliki)

Das unterstützt den Überwachungsstaat und ist im Sinne Schäubles. Von dem würde ich gerne erfahren, wessen Bücher er so liest und wo es die zu kaufen gibt.

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25. Januar 2008 23:10

Danke Loki, Danke Helmut

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Wenn IRGENDEINER, aber auch nur EIN EINZIGER dieser "Schmidt-raucht-überall"-Gegner nur annährend so viel für Deutschland und vor allem für Hamburg getan hat - DANN kann er den Mund aufmachen...
ALLE anderen dürfen nach Hause gehen, wenn sie damit nicht einverstanden sind.
ENDE

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25. Januar 2008 22:57

entspannt

Dagmar Hohl (DolceDaggi)

weshalb müssen wir uns wirklich über jeden Mist aufregen?
Ich weiß nicht, was peinlicher ist: Ein Altkanzler samt Frau, der noch nicht mal bei den wenigen Anlässen in der Öffentlichkeit Rücksicht auf die geltende Gesetzeslage nehmen kann (auch ein Armutszeugnis) oder ein wildgewordener Nichtraucherverein aus Wiesbaden, der nix besseres zu tun hat, als Anzeige zu erstatten.
Wie wäre es denn, wenn etwas mehr Entspanntheit an den Tag gelegt würde?

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25. Januar 2008 22:27

Ein neuer Beweis für die Notwendigkeit des Gesetzes

Thomas Frieling (TFrieling)

Leute wie Helmut Schmidt sind es, die die Alternativlosigkeit eines allgemeinen Rauchverbots immer wieder belegen. Leute, die sich für etwas Besseres halten, gibt es immer, und Leute die ihnen hofieren, gibt es noch mehr.

Es gibt keine Parallele zwischen der Toleranz gegenüber Rauchern und der gegenüber Nichtrauchern. Wer raucht, beeinträchtigt seine Umwelt, wer nicht raucht, beinflußt sie nicht. Der Raucher drängt sich auf. Der Nichtraucher tut dies nicht.

Und man kann es nicht oft genug sagen: es ist de facto nicht möglich, sich dem Rauch zu entziehen, ohne sich in seine vier Wände zurückzuziehen oder sich mit Rauchern anzulegen und Handgreiiflichkeiten zu riskieren.

TF

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25. Januar 2008 22:19

Antiraucherlobby gelangweilt: Helmut Schmidt droht der Knast !!!

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also das ist an Lacherlichkeit kaum noch zu steigern. Jeder Mensch weiss, dass Helmut Schmidt Raucher ist. Jetzt soll ein lacherliches Foto herhalten und nun bringt man dieses zur Polizei und zeigt ihn an, wegen dieser Art von Korperverletzung. Diese Typen mussen so gelangweilt sein, denn die Leute die schwere Korperverletzung begehen, die mussen hinter Gittern. Soll Helmut Schmidt wegen dieser Art von Korperverletzung jetzt hinter Gittern?

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25. Januar 2008 21:57

Ein Aschenbecher für Helmut Schmidt

Erich Grantzau (oncidium)

Da wünscht man sich, daß der Altkanzler mit seiner Gattin rauchenderweise mit dem Auto ohne Umweltplakette in der hannoverschen Umweltzone aufgefriffen wird.
Vielleicht könnte das Ehepaar Schmidt auf diese Weise dem sozialdemokratischen OB der niedersächsichen Landeshauptstadt deutlich machen, daß er in Sachen Feinstaub einem Phantom nachjagt (s Ingo Dahlem, FAZnet).
Und der staatlich übermäßig mit Rauch- und Fahrverboten drangsalierte Bürger könnte mindestens Genugtuung empfinden.
Beste Grüße
Erich Grantzau

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25. Januar 2008 21:55

Selbsternannte Hüter von Recht und Ordnung

thomas schulz (peanutbutter)

Ich denke, daß dieser Verein die Aufrufe von Politikern zur Zivilcourage völlig mißverstanden haben. Es bedeutet nicht, daß jetzt jeder Hinz und Kunz sich als Gesetzeshüter aufspielen kann, nur weil irgend jemand irgendwo gegen ein Gesetz verstoßen hat. Demnächst könnten irgenwelche Autogegner auf die Idee kommen, Kameras und Messgeräte zu installieren und Raser einzeigen.

Ich würde der Staatsanwaltschaft als Vorbeugung gegen potientielle copycats empfehlen, diesem Verein eine saftige Rechnung zu schicken, da sie durch diese absurde Anzeige wertvolle Resourcen für dessen Bearbeitung verschwenden mußte.

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25. Januar 2008 21:12

Man darf nicht diese kleinkarierten Vereine beschuldigen, ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... die Verantwortlichen sitzen in Berlin. Die Leute dort am Spreebogen haben diesen Staat zu einem Monstrum umfunktioniert, in dem Alles und Jedes -von der Meinung über historische Ereignisse bis hin zu den Rauchgewohnheiten - als strafbewehrtes Verbot ins Strafgesetzbuch gewandert ist. Da darf man sich nicht wundern, wenn irgendwelche Prozesshanseln das als Handlungsaufforderung sehen, von den Staatsanwälten sowieso mal ganz abgesehen. Im Ernst: wo leben wir eigentlich ? Sind diese bösen Scherze wirklich das, was das Volk will (in Sinne von Demokratie = Volksherrschaft) !? Falls ja, sollte man besser direkt nach Absurdistan umziehen. Da weiß man wenigstens, worauf man sich einlässt.

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25. Januar 2008 21:09

Sonderrechte?

Andreas Schmidt (assdt)

in was für einer Bananen Republik leben wir eigentlich, dass diese ausgedienten Politiker auch noch Sonderrechte haben sollten?

Nach meinem Kenntnisstand gelten die deutschen Gesetze auch für Politiker?!

Eine Frechheit an sich, dass sich mein Namensvetter so dreist über geltendes Recht hinweg setzt.

Glauben diese Typen sie stünden über dem Gesetz?

Im übrigen nur weil jemand etwas 90 Jahre lang getan hat, bedeutet das noch lange nicht, dass es richtig war.

Es zeigt eher von unbelehrbarer Ignoranz!

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25. Januar 2008 20:51

Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen!

Martin Gross (zigarettenhasser)

Ganz egal, ob es sich um einen ehemaligen Bundeskanzler oder irgendeinen Halbstarken handelt, ob der eine in einem Nobelrestaurant oder der andere auf dem Bahnsteig verbotenerweise mittels Zigarettenqualm die Umwelt verpestet und anwesende Nichtraucher zwingt, passiv ihre Lungen zu teeren - alle diese rücksichtslosen Raucher sollten das entsprechende Bußgeld zahlen müssen - ohne Ansehen der Person! Denn im Gegensatz zum Alkoholgenuss beeinträchtigt das Rauchen direkt und massiv die Gesundheit aller Umstehenden!

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25. Januar 2008 20:37

Schade,...

Christian Everling (ElCartman)

... dass Rauchen nicht rückwirkend bestraft werden kann. Das wäre doch mal Aufsehen erregend: Loki und Helmut Schmidt werden für fast 90 Jahre Dauerkörperverletzung durch Rauchen verklagt! So werden Schlagzeilen gemacht!

Aber: Dem Betreiber des Lokals sollte die Lizenz entzogen werden. Wer so offensichtlich und vorsätzlich die Gesetze missachtet, schenkt wahrscheinlich auch Alkohol an Minderjährige aus.

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25. Januar 2008 20:22

Die Angelegenheit ...

Jens Herrmann (Namuchat)

Diese Angelegenheit stinkt doch wohl zum Himmel !
Die Bundesregierung möge ein sofortiges Rauchverbot für alle Ex-Kanzler verabschieden ! Zumal wenn diese ein so hohes Alter erreichen.

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25. Januar 2008 19:27

Schmidt darf, was andere nicht dürfen?

Kurt Schröder (Giubar)

Die Anzeige ist natürlich Blödsinn und der Artikel sicher nicht ernst gemeint. Auch ehemalige Bundeskanzler dürfen im hohen Alter nicht mehr als andere Bürger. Würde man Herrn Schröder das Rauchen in der Öffentlichkeit auch gestatten? Also liegt es am hohen Alter, der früheren Beschäftigung als Bundeskanzler oder nur an der Sympathie? Es gibt ganz viele ältere Menschen, die ihr Leben lang schwer gearbeitet haben und die außerdem sympathisch sind. Welche Gründe sprechen demnach für die Schmidts? Wenn mir jemand 10 vernünftige Gründe für eine Ausnahmegenehmigung nennt, werde ich meine Ansicht ändern. Bezeichnend ist übrigens auch, dass alle Kommentare mit Bedenken gegen das Verhalten von Schmidt negativ bewertet werden.

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25. Januar 2008 19:13

Ein Aschenbecher für Helmut Schmidt

Heinz-Gerd Frinker (frinker)

Als Raucher freue ich mich darüber, dass zukünftig immer mehr Menschen gesund sterben werden. Möglicherweise werden sie dabei aber nicht so alt wie die Schmidts.
Trotzdem weiterhin viel Spaß für alle Nichtraucherinitiativen bei der Verfolgung von Rauchern und genießt die gesunde, rauchfreie Stadtluft in vollen Zügen!

Heinz-Gerd Frinker

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25. Januar 2008 19:09

Verbrannte Bratwurst ist Völkermord!

B. Lehmann (lemdax1)

Wenn die Zigarette von Helmut Schmidt Körperverletzung darstellt, dann ist der Verkauf verbrannter Bratwurst durch Frittenbuden wohl als Massenmord einzuordnen. Freuen wir uns also alle auf weitere lustigen Geschichten! "Die Angeklagte wird beschuldigt, angebrannte Bratwürste trotz der bekannten lebensbedrohlichen Auswirkungen hinterhältig mit Currysauce verdeckt und verkauft zu haben." Bundesumweltminister Gabriel fordert dann wahrscheinlich noch die Einführung einer dreijährigen Berufsausbildung zum Bratwurstfachanbrater. Dieses Land schlägt jede Comedyshow! Naja, eigentlich ist´s eher ne tragische Komödie!

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25. Januar 2008 18:18

"In Deutschland kann jeder jeden anzeigen."

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Das sagte ausweislich von Presseberichten der zuständige Staatsanwalt Bagger zu dieser Posse. Das ist in der Tat richtig - allerdings auch nur die halbe Wahrheit.

Jeder Anzeigenerstatter muss sich nämlich auch über die strafrechtlichen Konsequenzen seines Tuns im klaren sein.

Deshalb bin ich sehr gespannt, ob die zuständige Staatsanwaltschaft Hamburg gegen den Erstatter dieser offensichtlich an den Haaren herbeigezogenen Anzeige ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung nach § 164 StGB einleitet.

Ich lege allerdings Wert auf die Feststellung, dass ich diese Äußerung nicht als Erstattung einer Anzeige gewertet wissen möchte. ;-) Eine solche ist m.E. allerdings auch nicht erforderlich, weil das Delikt nach § 164 StGB m.W. kein Antragsdelikt ist und die Staatsanwaltschaft insoweit von Amts wegen ermitteln müsste.

Vielleicht fragt die Presse einmal nach, was die Staatsanwaltschaft Hamburg in dieser Richtung gegen den betreffenden Nichtraucher unternimmt. ;-)

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25. Januar 2008 18:09

Rauchen

Carl Kessler (Koblenz)

Wie schon immer: Eingebildet, arrogant, ohne Anstand (hat Adenauer Ohrfeigen angeboten!!). Man sollte sich auch als fast 90jähriger nicht wie ein Schnösel benehmen. Ein Gesetz gilt für alle, auch für einen Besserwisser (so "Die Rheinpfalz")
,

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25. Januar 2008 18:08

Das Ehepaar Schmidt hat meine Respekt - obwohl ich Nichtraucher bin

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Man kann alles übertreiben. Das sollten sich Leute hinter die Ohren schreiben, die meine mit Strafanzeigen gegen Menschen vorgehen zu müssen, die ihre Meinung nicht teilen. Aber ich vermute, daß Herr und Frau Schmidt das mit dem Spruch abtun: Was kümmert es eine alte deutsche Eiche, wenn sich eine Sau daran scheuert!

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25. Januar 2008 17:34

Liberté, égalité, fraternité, M Pergande!

Volker Boeger (Volker-Boeger)

Gewiß! Ob man einen Ruheständler nun wegen Körperverletzung anzeigen sollte, weil er gegen ein Rauchverbot verstoßen hat, mag dahinstehen. Welche Reaktion Herrn Schmidts Feuilletonchef Jessen für Anzeigenerstatter und Delinquent als angemessen erachtet hätte bleibt ungewiss. Eingriffsintensiver als spießerhafte "Ermahnungen" und "Gängelungen" ist der "Blaue Dunst" schon....

Dennoch:
Freiheit ist auch immer die Freiheit vom Zigarettenqualm.
Gleichheit bedeutet: Auch der passionierteste Raucher hat Rauchverbote ebenso einzuhalten, wie der passionierteste Automobilist sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen, Parkverbote und Vorfahrtsregelungen zu halten hat.
Brüderlichkeit bedeutet nicht, Herr Pergande, dass Sie sich um jeden Preis mit einem bedeutenden Publizisten verbrüdern müssen.

Letzteres wäre wohl "KUMPANité" und gehört aus gutem Grunde nicht zu den oben zitierten großen Begriffen der Revolution. ;-)

Mit freundlichen Grüßen
Volker Böger

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25. Januar 2008 16:40

Aschenbecher für Helmut Schmidt

Friedemann Claar (claarsen)

Über Rauchen kann man denken wie man will. Wir jedenfalls akzeptieren in unserer Umgebung auch Nichtraucher. Daß diese geschützt werden sollen verstehen wir auch, daß aber die Gesetzeslage keine Kompromisse mehr will (Rauchzonen) ist schon Staatsdiktatur. Der Bürger wird immer mehr zum Unmündigen (nicht nur in der Raucherfrage).

Abgesehen davon finden wir den Wirt toll, der ihm den Aschenbecher gereicht hat. Und mehr als lächerlich ist's einem 90-jährigen Weltbekannten Raucher jetzt auch noch anzeigen zu wollen. Was fehlt ist "heb ergit voor sneewite haare" (Niederländisch - wer's nicht übersetzen kann: Hab Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren)

Vielleicht sollte man das Gesetz ergänzen mit der Möglichkeit, daß Wirte ihre Lokale als Raucherlokal bezeichnen - dann bleiben die Nichtraucher geschützt, wenn sie nicht mehr kommen ....

Viele Wölkchengrüße

Friedemann und Dr. Maraijke Claar

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25. Januar 2008 16:37

Vor dem Gesetz sind alle gleich!

Martin Böning (mboen)

Was ist denn das bitte fuer ein raucherfreundlicher, gesetzefeindlicher Artikel? Wenn die Schmidts in einr "Rauchverbotszone" rauchen, ist das nicht OK, egal wie lange sie das schon machen. Eine Anzeige ist die konsequente Folge.

Besonders irritierend der Satz "Einem Mann wie Schmidt „ungesetzliches Verhalten“ vorzuwerfen, nur weil er tut, was er sein ganzes Leben getan hat – das ist schon kurios." Was bitte ist daran kurios? Es gab mal eine Zeit, da durfte man auf Bundesstrassen so schnell fahren, wie es ging. Dann wurde 1972 Tempo 100 auf Landstrassen eingefuehrt. Das gab auch jede Menge Streit. Seltsamerweise hoerte man aber nie zu Uebertretungen das Argument "Jemandem, der sein Leben lang schneller als 100 auf Landstrassen zu fahren gewohnt ist, ein Bussgeld zu verordnen, wenn er geblitzt wird - das ist schon kurios".

Verbot ist Verbot. Auch fuer Prominente.

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25. Januar 2008 16:34

Bemittleidenswert

Marco Pino (Neutrino)

So weit ist es also gekommen. Gestärkt durch ein zu scharfes, bisweilen iskriminierendes Gesetz schrecken organisierte, militante Wiesbadener Nichtraucher nicht einmal mehr vor einem verdienten Altkanzler zurück. Anstatt sich ihres Etappensieges zu freuen, wird nachgeladen und weiter gefeuert. "Körperverletzung"... so ein unsagbarer Unsinn. Zur Freude liberaler Menschen wie mir, denn diese Aktion ist so abgrundtief peinlich, dass sich selbst erklärte Nichtraucher schämen müssen.

Ich werde nun Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen den Nichtraucherschutzbund Wiesbaden stellen. Ich habe mich beim Lachen über diesen Artikel so sehr verschluckt, dass ich bestimmt in 2 Jahren an Kehlkopfkrebs verrecken werde.

Bleibt nur eins: Blos FDP wählen am Sonntag! Unserer Wirtschaft wegen sowieso, aber auch um ein Zeichen zu setzen, gegen die abartige staatliche Bevormundung, die das gesellschaftliche Miteinander in unserem Land vergiftet. Soll man sich doch bitte mal Gedanken über einen fairen und gemeinnützigen Nichtraucherschutz machen, der die Rechte und Wünsche beider Lager deckt, und intolerantes Gesocks wie diese Wiesbadener dahin zurück schickt, wo sie herkommen: ins gesellschaftliche Abseits. MfG

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25. Januar 2008 16:21

Wie erwartet!

Horst W.G.H. Birr (HoBi933)

Es hat nicht lange gedauert bis sich jemand dazu herablässt diesem Ehrwürdigen Bundeskanzler und seiner Ehefrau in die Seite zu treten. Gewünscht habe ich mir, dass man diesen beiden sonstigen Vorbildern, und dies sage ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, diese kleinkarierte Attacke eines denunziatorisch-typisch Deutschen gegen beide Schmidt´s, erspart hätte. Profilierungssucht gegenüber 2 am Ende ihres Lebens stehende und bekennende Raucher, durch einen selbsternannten und intoleranten Besserwisser und Rechthaber. Dieser sollte sich schämen!

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25. Januar 2008 16:13

Frechheit

Thomas Schmitt (redfish)

Diese Anzeige ist an Frechheit nicht zu überbieten. Unsere Staatsanwaltschaften haben wahrhaftig Wichtigeres zu tun, als gegen einen rauchenden Altkanzler zu ermitteln. Dieser militante Nichtraucher, der diese Anzeige erstattet hat, gehört selber angezeigt - wegen Blockierens der Staatsanwaltschaft mit Müll, der absolut niemanden interessiert.

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