Jeder Gastronom kann doch sein LOKAL als Nichtraucherplatz auszeichnen.
Der Umsatz springt an und Neue Gäste kommen- Wo liegt das Problem ?
Ganz einfach -an 80% der Tische wird geraucht .........
An Feinstaub sterben ca. 80.000 Personen in Deutschland, das ist OK Politik macht nichts .....aber die 3.000 die rechnerisch an Rauchen sterben das ist wirklich schlimm!
Die Hexenjagd nach Dummkopfvorbild ist lachhaft!
Wer mal auf einem ländlichen Markt Tabak als Goldlocken gesehen hat, wird wissen, was Tabak einmal war. Das Abbrennen eines chemischen Coktails im Namen eines Pferdemannes oder eines Höckertieres macht nur das Selbige aus dem Raucher und seiner Umwelt. Über 15 Jahre durfte ich 80 Zigaretten am Tag mitrauchen, was mich eine halbe Lunge gekostet hat, mir braucht keiner einen schönen Text zu machen über die ach-so-grossen Verluste an Kultur durch den Wegfall der immer-und-über-all sich eine anstecken müssen - aus Flugzeugen fallende Süchtige, die schon Flugzeug die kalte Kippe oder Lulle im Mund haben, ja ich bin millitanter Nichtraucher und ich bekenne mich dazu....
Frau Bachmann, Sie haben offenbar die neueste kulturelle Entwicklung in Deutschland verschlafen. Deutschland ist jetzt fortschrittlich geworden, die alten Zöpfe wurden abgeschnitten. Auch der Begriff der Toleranz hat jetzt eine neue Bedeutung. Tolerant ist man jetzt, wenn man freudig die Abluft der Raucher einatmet; das kleine Krebsrisiko ist doch nur marginal. Tolerant ist man auch, wenn man sich von ausländischen Jugendgangs zusammenschlagen läßt. Jugend braucht ja schließlich Freiraum. Tolerant ist man, wenn man verurteilte Straftäter vorzeitig frei läßt. Sie wollen ja schließlich auch etwas vom Leben haben. Diese Aufzählung ließe sich fortsetzen. Der Begriff der Toleranz ist dehnbar bis ins Unendliche.
Der Raucher, der mich zwingt, den Dreck, den er ein- und wieder ausatmet, ebenfalls bzw. noch mal zu inhalieren?
Oder bin ich intolerant, weil ich davon verschont werden möchte? Und die Kultur des Rauchens geringer einschätze als seine Gefahren (und nebenbei den Ekel, den es verbreitet)?
Überschreitet dieser Wunsch die Grenze des Zumutbaren? Angesichts des unbestreitbaren Gefährdungspotentials, das vom Zigarettenqualm ausgeht?
Dieses unentwegte Ablenken auf alle möglichen Mißstände, Krankheiten und Risiken des Lebens und auf "die Politik" ist bezeichnend für die Leute, denen es an Willenskraft fehlt, ihre Nikotinsucht in den Griff zu bekommen, wenn sie es denn überhaupt wollten.
Meine strikte Ablehnung der jetzigen Regierung und ihrer gegen den Bürger gerichteten Politik kann ich in mindestens zwanzig anderen Foren ausführlich darlegen. Einen Zusammenhang mit den nikotinsüchtigen Selbstmördern sehe ich nicht.
Die interne Diskussion ist ja schon im Ansatz zum Erliegen gekommen, weil sich niemand gegen die Zigarettenindustrie stellen will und die unsinnige Angst besteht, man könnte die Steuer auf Tabakprodukte verlieren.
Diese Regierung ist unfähig auf allen Ebenen. Die schaffen ja nicht einmal ein moderates Gesetz zur Raucher-Einschränkung zu Stande zu bringen. Also keine Angst, - ihr könnt euch weiter umbringen. Die Regierung ist unfähig dem Beispiel zahlreicher Staaten zu folgen und ihre Bürger vor sich selbst zu schützen.
Das Problem bleibt: Menschen sterben zu Tausenden und Millionen bezahlen dafür Unsummen, daß die todkranken Raucher ihr Leben um ein paar Monate verlängern.
Soll in unserer heutigen destruktiven Gesellschaft jeder mit seinem Laster (un)glücklich werden. Die Frage einiger Raucher, warum man sich nicht gleichermaßen über die Kosten von ernährungsbedingter Diabetes, Adipositas oder schweren Leberschäden aufregt, ist schon berechtigt.
Aber: Wenn auch der volkswirtschaftliche Schaden von allen zu tragen ist, so hat den gesundheitlichen Schaden meistens allein derjenige, der ihn sich aktiv zufügt. Wenn mein Tischnachbar zehn Stücke Kuchen verdrückt, hat das für mich außer einem verwunderten Blick keine größeren Folgen. Und der Freeclimber bricht beim Absturz nur seinen Hals.
Beim Zigarettenrauch ist das anders und es ist eine Unverschämtheit, dass hier die Pflicht der Rücksichtnahme auf die Nichtraucher abgewälzt werden soll. Wieso muss ich einen Angriff auf meine Gesundheit erdulden, weil mein Tischnachbar sich nun einmal auf diese Art gesellig fühlt?
Warum muss Deutschland eigentlich immer Schlusslicht sein? Hätte ich vor 10 Jahren eine Wette darüber abschließen müssen, ob eher Deutschland oder Irland das Rauchen in Gaststätten verbieten wird...
Naja, so oder so sind Raucher eine vom Aussterben bedrohte Art, und als cool gilt es schon lange nicht mehr.
Herr Menzel,
Die Politik soll endlich aufhören sich hinter Hetze zwischen den Bürgern vor wirklich wichtigen Themen zu verstecken.
Arbeitnehmer gegen Arbeitslose...Raucher gegen Nichtraucher, Eltern gegen Kinderlose, Killerspiele gegen Sozialstaatversagen.
Ich komme mir vor wie in einem Staat aus provokativer Hetze, nur um der großen Wirtschaft nicht endlich auch an die Wäsche zu gehen.
Anstatt für die Bürger zu regieren, wiegelt mal verschiedenste Klientel gegeneinander auf.
Das wiedert mich an und zeugt nicht gerade von bürgernaher Politik.
"...sich zunächst einmal mit den wirklich gefählichen Krebserregern auseinander zu setzen."
Gibt es noch "wirklichere" Krebserreger im Alltag als Tabakprodukte? Hat schon mal' jemand "Krosin" -Abgase von Flugzeugen konzentriert und am Düsenausgang freiwillig inhaliert?
"Sicherlich trägt das Rauchen zum Krebsrisiko bei."
Es verursacht Krebs und das mit einer so hohen Wahrscheinlichkeit daß das "Risiko" gesund zu bleiben, verschwindend gering ist.
"Allerdings lenkt die Politik 'wissentlich' von den wirklichen Problemen ab, die unserer Umwelt und unserer Gesundheit um ein vielfaches mehr schaden, als die Qualmerei."
Wenn der Druck der hohen Krankheitskosten nicht hundertfach grßer wäre als die Einnahmen der Tabaksteuer, dann würde sich kein Politiker um das Problem kümmern. Denen ist es nämlich egal, womit sich die Leute umbringen. Es darf nur nichts kosten.
"Danach dürfen sie gerne weiter auf die Raucher zeigen, denen mann vor 40 Jahren die Zigarette als 'gesellschaftsfähiges Genussmittel' angeprangert hat."
Ob diese Leute deshalb geraucht haben, weil man "den Genuß angeprangert hat" ist egal. Wenn sie es 40 Jahre gemacht haben sind sie überwiegend heute tot oder Invaliden und "rotten dahin".
Ich empfehle allen Nichtrauchern die sich gerade an diesem Hexentanz der Politiker beteiligen dazu, sich zunächst einmal mit den wirklich gefählichen Krebserregern auseinander zu setzen.
Ich stelle nicht in Frage ob/das rauchen dem Raucher, wie auch den Menschen in seiner Umgebung schadet.
Allerdings lenkt die Politik "wissentlich" von den wirklichen Problemen ab, die unserer Umwelt und unserer Gesundheit um ein vielfaches mehr schaden, als die Qualmerei.
Sicherlich trägt das Rauchen zum Krebsrisiko bei.
In anbetracht der Tatsache das aber dank Billigfliegerei und Globalisierung allein der Luftverkehr in astronomischem Maße zugenommen hat, der Fernverkehr, wie auch der PKW-Verkehr bitte ich inständig darum endlich der Realität ins Auge zu sehen und sich herauszusuchen wieviel hochgradig krebserregende Substanzen 5,5 Millionen Liter Kerosin enthalten. (die eine einzelne Fluggesellschaft pro Jahr verbraucht)
Danach dürfen sie gerne weiter auf die Raucher zeigen, denen mann vor 40 Jahren die Zigarette als "gesellschaftsfähiges Genussmittel" angeprangert hat.
Zahlen die Fluggesellschaften in die Krankenkassen? Krosinsteuer?
Solange wir lediglich Hetze gegen kleine süchtige Bürger fahren ohne Umweltschutz, rotten wir dahin!
....muss für etliches bezahlen: Nämlich für die Folgen gefährlicher Sportarten, ein durch Bewegungsmangel und Freßsucht entstandenes, krankmachendes Übergewicht und schließlich auch für die Behandlung der Krankheiten, die durch das Rauchen entstehen.
Ja, die Solidargemeinschaft zahlt sogar für leicht gemachte Erschleichung ärztlicher Leistungen. Wo soll man da anfangen, wo soll man aufhören?
zwei Ursachen hoher Kosten wären leicht aus der Welt zu schaffen, öffentliches Rauchen und der Missbrauch der Versichertenkarte. Das ist so offensichtlich, dass man eine gute Lobby Arbeit darin sehen muss, wenn das nicht geändert wird. Merkwürdigerweise ist das ebenso ein Sonderweg wie die Geschwindigkeitsfreigabe auf den deutschen Autobahnen .
Es ist ja diese gesellschaftliche Ignoranz und Dummheit, die die individuellen Gefahren und die Volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens ins Nebensächliche reden will.
Über 90% der Lungenkrebse sind längst bewiesen durch Rauchen versacht. Die Lebensverlängerung eines Lungenkrebskranken um 1 Jahr (!) kostet durchschnittlich 50.000 bis 100.000 Euro. Die Überlebenswahrscheinlichkeit eines High-Tech behandelten Lungenkrebses um mehr als zwei Jahre ist etwa 5-25%. Nach zwei Jahren leben noch 5 von 100 nachdem etwa 200.000 Euro (x100 = 20 Millionen) der Solidargemeinschaft "verbrannt" wurden. Und bei der Rechnung sind nicht die Tausenden von Herz-Bypass Operationen, die auch Millionen kosten, eingeschlossen.
Und da reden Leute von Hysterie.
Natürlich ist es schizophren, wenn der Staat auch noch bei Beförderung dieses vorzeitigen SOZIALUNVERTRÄGLICHEN Ablebens Steuern kassiert die in keinem Verhältnis zu den den Ausgaben der Versichertengemeinschaft stehen. Aber es ist ist ja eine andere Kasse aus der das bezahlt wird. Das interessiert den Fiskus nicht.
Die Raucher-Befürworter die eine Abnahme von Rauchern anführen, vergessen, daß wir HEUTE die Krebs,- Herz und Durchblutungskranken (er)tragen müssen, die seit 20-30 Jahren rauchen. Es verknüpft niemand eine Ursache, die so lange zurückliegt kausal mit einem jetzt auftretenden Krebs, sei es in der Lunge oder in anderen Körperbereichen, mit dem Herzinfarkt oder dem abfaulenden Raucherbein.
Der Opa, der 90 Jahre geraucht hat und dann "gesund" gestorben ist sei statistisch geschenkt. Es gibt Menschen mit derart guten Genen, daß sie selbst die schlimmsten Angriffe auf ihren Organismus überstehen. Aber das sind nur ca. 5%. Die übrigen 95% haben dann Jahrzehnte zu Unrecht gedacht, sie seien so widerstandsfähig.
Das ist ja das Tückische beim Nikotinmißbrauch: es handelt sich um eine Zeitbombe die so unmerklich tickt, daß niemand mehr an die Vorgeschichte beim Ausbruch der Katastrophe daran denkt. Und das kostet heute die gigantischen Summen, die ohne Rücksicht auf die Solidargemeinschaft und "auf Teufel komm' raus" verursacht werden.
Der "Gebrauch" von Nikotin ist IMMER ein Mißbrauch. Da gibt es keine Abstufungen ob 5 oder 60 Zigaretten täglich nur die Folgen treten schneller oder langsamer ein.
Natürlich kann das Rauchen für Nichtraucher und Raucher gesundheitliche Defizite - bis zum Tod - hervorrufen. Und jeder Nichtaucher sollte daher auch einen angemessenen Schutz erhalten, um diesen Gefahren entgehen zu können. Das Argument, dass Rauchen unser KV-System belastet ist sicherlich nicht eindeutig, da durch das Tabaksteueraufkommen und die verkürzte Lebensdauer des Rauchers auch eine Entlastung der Sozialsysteme erfolgt. Aber gibt es für dieses Land nichts Wichtigeres, als eine sehr emotionsgeladene Diskussion, die hysterische Ausmaße annimmt? Sollte sich die Politik nicht primär um die großen Herausforderungen (Arbeit, Gesundheit (!), Rente und Steuern) kümmern, wie es unser Bundespräsident zurecht einfordert? Anstelle dessen wird scheinheilig eine Hysterie geschürt, obwohl man auf die Tabaksteuer angewiesen ist. Wir sollten uns die Frage stellen, was für eine Gesellschaft wir möchten. Eine, die von zunehmender Gleichmacherei geprägt ist, oder eine weltoffene, liberale Gesellschaft, die unterschiedliche Lebensstile und Interessen zulässt sowie von gegenseitigem Respekt und sozialer Verantwortung geprägt ist? Jeder Einzelnen könnte seinen Anteil leisten, um die Vielfältigkeit einer Gesellschaft aufrecht zu erhalten.
Der Raucheranteil sinkt seit Jahren, und die Krankheitskosten explodieren weiter und mit ihnen steigen die Krankenkassenbeiträge.
Das ist die Beobachtung, gibt es einen Zusammenhang?
Rauch ist seit Jahrtausenden ein Desinfektionsmittel. Selbst die urtümlichsten Völkerschaften kennen es.
Bei uns aber meint jeder das Recht zu haben seine Bazillen und Viren ungebremst hinauszuschleudern.
Unzivilisiert wird das Vorgehen gegen Raucher, wenn gegen den Grundsatz verstoßen wird: Mißbrauch darf den Gebrauch nicht hindern.
Ich muss gestehen, ich habe schon oft versucht, aufzuhören zu rauchen, aus finantiellen Gründen.
Die Momente in denen ich dann doch wieder anfing, waren nicht die Suchtmomente, die kann man mit einiger Gewichtszunahme überwinden, sondern die "Kultur-Momente": Zum Bier, vertieft in ein Gespräch, beim Tanzen bei einem Film, ginge ich ins Theater, bestimmt auch dann. Es ist nicht bloß böse, eklig, stinkend und assozial. Ich würde mir niemlas eine Zigarette anmachen, wenn ich wüsste, dass es jemanden in meiner Nähe stört, bzw. würde sie ausmachen, wenn drum gebeten. Die selbe Tolleranz wünsche ich mir aber auch.
Es gibt viele Dinge, die nicht gesund sind und töten udn die Krankenkassen belasten. Darum bezahlen wir ja auch. Der eine trinkt, der ander raucht, ein anderer isst nur zu gerne. Wer nur gesund lebt und nie krank wird, der sollte sich vielleicht dafür einsetzen, dass die Krankenversicherung nicht mehr verpflichtend ist.
