Flatrate-Partys: Trinken bis zum Abwinken

Berlin

16-Jähriger nach wochenlangem Alkohol-Koma gestorben

Auf einer sogenannten Flatrate-Party Ende Februar hatte sich ein 16 Jahre alter Schüler 4,8 Promille angetrunken und war ins Koma gefallen. Jetzt starb er an den Folgen seines Besäufnisses.

Lesermeinungen zum Beitrag

10. April 2007 10:49

Wann endlich...?!?

Alex Waller (Mayaku)

Will man sich als vernüftigerer mensch nicht an den allwöchentlichen saufgelagen beteiligen und greift lieber zu der gesellschaftlichen nicht akztepierten Droge wie Cannabis, die noch NIEMANDEN ins grab gebracht hat und auch nicht wird, weil eine LD50 (läthale dosis 50, bei der 50% aller versuchstiere sterben) nicht existiert, wird man krimilalisiert und geächtet...
Anders beim Alkohol der in jeder schicht unserer Gesellschaft akzeptiert ist und wird. Auch wenn jährlich 10tausende menschen an dieser droge sterben, sie ist ja legal... Die zahlen sprechen für sich...
Verbote mit amerikanischem vorbild sind in dieser situation angebracht, weil unsere jungend mittlerweile im alter von 16 Jahren fern von jeglicher Vernunft ist, was den konsum von alkohol angeht.
Aufklärung, Prävention und die Akzeptanz harmloserer weicher Drogen als Alkohol in unserer [...] Gesellschaft ist dringend von Nöten.
Nur wird es dank der unfähigen deutschen Bürokratie nie, oder zu spät dazu kommen...

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02. April 2007 19:43

Alkohol ist eine harte Droge

Roland Zwätz (ROZW)

Der tod des 16-jährigen und auch die jüngsten zahlen, dass 16.000 Menschen an den direkten Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben sind ( die Dunkelziffer ist weit höher ) zeigen:
Bei Alkohol handelt es sich um eine harte Droge!

Entsprechend des Umgangs mit anderen harten Drogen sollte man Alkohol auch unter die Lupe nehmen:

Was würde ein generelles Verbot wie das bei Heroin, Kokain etc. überhaupt bewirken? Die Gefahr, noch weitaus mehr Abhängige als bei illegalen Drogen in die Beschaffungskriminalität und medizinisch unverantwortliche Konsumformen zu treiben ( man denke nur an den Konsum von blind machendem Methylalkoholkonsum während der amerikanischen Prohibition ), ist nicht gangbar.

Vielmehr stellen sich andere Forderungen angesichts der Tatsache, dass Alkohol wohl die so ziemlich medizinisch bedrohlichsten Droge noch weit vor Heroin darstellt:
- Intensive Aufklärung in den Schulen
- Die Verfügbarkeit von Alkohol wie in skandinavischen
Ländern erschweren
- Höhere Preise ( eine direkte Erhebung von Steuern, die
der Prävention und Therapie zugute kommen )
- Gleichstellung von Alkohol und illegalen Drogen vor dem
Gesetz



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01. April 2007 02:42

Das GRO...

Dirk Walbrühl (Kelen)

Nach Frau "Rdomiselskys" Meinung handelt es sich nur um einen "kleinen Teil" der Jugendlichen, die exzessiv Alkohol konsumieren? Ich bitte sie, sehen sie sich doch mal in der Jugendkultur selbst um.
Es beginnt mittlerweile irgendwo um die 13 (!) direkt mit den "interessanten" Alkopops an und ist offensichtlich noch nichtmal in den Universitäten zuende, wo Fachschaftsausflüge zur Förderung von Gemeinschaftsgefühl gängig mit gesponsorten Saufgelagen verwechselt werden. Machen sie bitte die Augen auf: übermäßiger Konsum von Alkohol und sonstigen Drogen ist unter Jugendlichen mitnichten in Minderheiten anzusiedeln!
Müßige Verbotsdiskusion hin oder her, dieser Junge ist nur die traurige Spitze eines sehr sehr großen Eisberges, vor dem die meisten Leute die Augen verschließen...

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31. März 2007 07:02

ELTERN!!

irmgard rdomiselsky (shoshana)

HALLO,
hier sind als erster stelle die eltern zu verurteilen und
es braucht nicht wieder neue verbote.
diese partys gibt es doch schon seit jahren und jeder muss
selber für entscheiden, ob er sich zu tote trinkt.
und wo waren seine freunde????????
hier handelt es sich um einen kleinen teil von jugendlichen
und alles wird in der presse wieder aufgebauscht.
wir haben in deutschland so viele gesetze und die sind
völlig ausreichend.
mfg

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30. März 2007 09:41

Verbote...

Marc Müller (Krzyzak)

Sehr geehrter Herr Yilmaz,

ein Alkoholverbot, ein Rauchverbot...bald nur noch Verbote. Es gibt Politiker, die 16 jährigen das Wahlrecht geben wollen. Glauben sie, das Menschen mit dem Wahlrecht besser und früher umgehen können, als mit dem Recht sich zu betrinken? Der sinnlose Alkoholkonsum einzelner, sollte uns nicht dazu bringen, den Alkohol gänzlich bis zu einem Alter von, wie sie fordern, 20 Jahren zu verbieten. Das ist doch erst der Anfang. Bald gibt es dann ein generelles Alkoholverbot und irgendwann werden auch gewisse Fleischsorten verboten, weil sie eine Gefahr für die Gesundheit darstellen und zum Schluss müssen wir aus Rücksicht auf die Umwelt alle auf Fahrräder umsteigen.

Verbote sind der falsche Weg. Aufklärung in Schulen und an Unis der Richtige.

Marc Müller

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29. März 2007 17:26

Alkohlverbot

Atilla Yilmaz (atillayilmaz)

Damit Junge Menschen an Alkohl nicht sterben, muss man Alkohl unter 18 bzw. 20 verbieten. Sogannte Flatrate-Partys dürfen nicht mehr stattfinden. Parallel dazu müssen die Kinder und Jugendliche in Sachen Alkohl, Tabak und Drogen aufgeklärt werden. Hierbei fällt die Hauptaufgabe den Eltern und Lehrern.

Alkohol hat ,ausser im Bereich der Medizin, keinerlei Nutzen für den Menschen. Es schadet und zerstört das Leben der Menschen.



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29. März 2007 17:10

Das 'Muess(t)en'- Land Deutschland

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

<Bestimmungen im Jugendschutz- und Gaststättengesetz müssten streng umgesetzt werden, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD).>'Muessten' heisst im Klartext, die Bestimmungen werden NICHT umgesetzt. Warum nicht?

In den USA werden Alkohol - Verkauf und Konsum strikt kontrolliert, oeffentlicher Konsum fuehrt zur sofortigen polizeilichen Festnahme. Aber die Deutschen schauen einfach zu, wie sich ihre Kinder zu Tode saufen.

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29. März 2007 13:18

"Saufen ist soooo Geil..."

Dirk Walbrühl (Kelen)

...heisst wohl das allgemeine Motto. Und das man als Jugendlicher schon Entschuldigungen erfinden muss um sich dem Alkoholexzess zu verweigern, dürfte wohl niemand bestreiten. Aber "tun" kann dagegen wohl niemand etwas. Man erziehe einzig seine eigenen Kinder zur Vernunft und bringe ihnen bei dem vorherrschenden Gruppendruck zu widerstehen.

Mein persönliches Beileid noch an die Eltern des Jungen. So sollte kein Leben enden. Wäre er älter geworden, hätte er das sicher genauso gesehen...

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29. März 2007 12:13

Jugendschutz?

Heiko Schlösser (xx5000)

für was gibt es eigentlich das Jugendschutzgesetz??? wie kann es sein das ein 16 jähriger junge sich zu tode säuft? und das auch noch in der öffentlichkeit!!!
eigentlich gibt es nur einen weg den man jetzt gehn muss. diese diskothek wg. verstoss gegen das JSG schliessen und die Betreiber wg. fahrlässiger tötung anklagen bzw. verurteilen!!
so würde sich das problem mit flatrateparty´s von allein klären. jedenfalls was die jugendlichen an geht.
wer 18 is soll sich halt in die gosse saufen. selber schuld

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