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Embryonenforschung

Großbritannien erlaubt Mensch-Tier-Embryonen

Großbritannien hat die Erzeugung von Mensch-Tier-Embryonen erlaubt. Nach heftigen Kontroversen befürwortete das Unterhaus auch die Herstellung von „Geschwisterkindern“, die kranken Kindern genetisches Material für die Behandlung liefern sollen. Kritiker sprechen von „Frankenstein“-Wissenschaft.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2008 14:39

Esel

Markus Teuber (arathorn)

gibt es schon genug,menschliche allerdings! Solche braucht man also nicht auch noch zu züchten! Und außerdem dürfte es etwas schwierig sein,sich mit den Vorderhufen die Krawatte zu binden!

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21. Mai 2008 12:16

Klimbim

Oleg Zender (zoleg)

Was hat euch denn an meinem Kommentar nicht gefallen. zoleg PS Soll ich euch ein paar Taschentücher schicken

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20. Mai 2008 16:29

Der Mensch ist nicht fertig

gisbert heimes (gisbert4)

Vor 100.000 Jahren sahen 'wir' noch ganz anders aus, und in 10.000 Jahren werden wir wieder anders aussehen. Es sein denn, wir konservieren unser heutiges Aussehen mit Hilfe der neuen Biotechnik für alle Zeit. Natürlich, vielleicht sind wir aber auch kurzfristiger gar nicht mehr da ;-). Wir ändern nicht nur unser Aussehen, wir werden auch ständig andere. Während die Änderungen bislang als Anpassung an die Umwelt passierten, können wir demnächst auch Wünsche äußern. Hat doch alles längst schon angefangen, wenn auch vorerst bloß mit chirurgischen und chemischen Werkzeugen. Das Biotec-Zeitalter eröffnet da ganz neue Perspektiven. Und Geschäftsmöglichkeiten. Auf geht's, Jammern war gestern.

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20. Mai 2008 13:15

Amstetten als Zukunftsmodell?

Jerry Thomas (initial)

Dann wird es normal sein, dass für die Lieblingskinder im Keller immer ein Ersatzteilmodell zum ausschlachten gehalten wird? Gilt dann wohl erstmal nur für die wichtigen Persönlichkeiten, die Leistungsträger. Mit der Zeit wird es dann bestimmt immer mehr ein Indikator für den allgemeinen Wohlstand einer Gesellschaft, so wie früher der Schwefelsäureverbrauch per anno.

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20. Mai 2008 11:07

@Steinhauer

B. Keim (bkeim)

Ob das nun den großen Fortschritt bringt? Bis dato ist die Stammzellenforschung den Beweis für ihre Wirksamkeit schuldig geblieben. Konsequent ist das Gesetz insofern, als es letztlich nur den de facto nicht bestehenden Lebensschutz fortschreibt. Wenn man bis zum 3. Monat abtreiben kann und dies keiner moralischen Legitimation mehr bedarf, ist eine Beschränkung der Forschung an Embryonen letztlich inkonsequent. Warum sollte man sich in einem Fall rechtfertigen müssen, im anderen aber nicht? Ob man Embryonen als Sondermüll entsorgt oder daran zum Wohle der Menschheit herumexperimentiert, wo liegt der Unterschied? Was wir erleben werden ist, dass man die Barriere, die nun scheinbar errichtet wurde, sukzessive ausweiten wird, lässt sich jetzt schon absehen.

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20. Mai 2008 09:16

endlich mal Fortschritt

Erwin Steinhauer (hauer2)

Da in Großbritannien per Definition im Gesetzbuch das Leben erst am Tag 14 nach der Befruchtung beginnt (kein Witz), sind die ethischen Bedenken per Definition mit der Neuregelung nicht zu befürchten. Dieser Forschritt wird der Medizin im Königreich neuen Schwung verleihen: wer es sich leisten kann wird mit gentechnischen "Meisterforschern" viel Geld vergeuden können, um neue "Heilmethoden" ausprobieren zu können. Das fördert den Umsatz und das Wachstum der Gesundheitssparte und die Zwei- (dann vielleicht Drei-) Klassenmedizin. Schön, wenn man so fortschrittlich die Moral einfach wegdefinieren kann.

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