Rauchverbot wirkt

Weniger Tote dank Rauchverbot in New York

23. Dezember 2006 Die Einführung eines allgemeinen Rauchverbotes in New Yorker Restaurants und Büros wirkt sich nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörde heilsam auf die Gesundheit der Bewohner der Metropole aus.

Laut einem am Freitag veröffentlichten Bericht des Amtes sank die Zahl der mit Nikotinkonsum zusammenhängenden Todesfälle von 9000 im Jahr 2001 auf 8100 im vergangenen Jahr. Vor allem Herzkrankheiten seien zurückgegangen, hieß es.

Eines der strengsten Rauchverbote weltweit

Die positiven Auswirkungen des Rauchverbotes auf Krankheiten wie Lungen- und Bronchienkrebs würden erst in größeren Zeitabständen sichtbar. Viele New Yorker verzichteten gänzlich auf die Glimmstengel. Im Vergleich zu 2002 ging die Zahl der Raucher um 200.000 zurück.

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hatte 2003 eines des strengsten Rauchverbote weltweit eingeführt. Es gilt für alle öffentlichen Plätze wie Bars und Restaurants, aber auch Büros.

In Deutschland wird weiter debattiert

In Deutschland wird seit Monaten erfolglos um einen umfassenden Nichtraucherschutz debattiert. Zuletzt ging ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder ohne greifbares Ergebnis zu Ende. Beide Seiten bekundeten aber ihren Willen, den Schutz von Nichtrauchern möglichst rasch gemeinsam zu verbessern.



Text: FAZ.NET mit Material von AFP
Bildmaterial: AP, dpa

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