Dillenburg

Schweinegrippe-Verdacht bei Schülerin ausgeräumt

Rektor Bernd Seipel bringt an der Tür zur Goldbachschule den Schließungshinweis an

Rektor Bernd Seipel bringt an der Tür zur Goldbachschule den Schließungshinweis an

02. Juli 2009 Nach der Schließung einer Schule in Dillenburg wegen Schweinegrippe eines Schülers hat sich ein anderer dringender Verdachtsfall nicht bestätigt. Die Testergebnisse der Schülerin seien negativ, sagte eine Sprecherin des Lahn-Dill-Kreises in Wetzlar. Von anderen Schülern der Goldbachschule im Ortsteil Frohnhausen, die Erkältungserscheinungen gezeigt hatten und vorsorglich getestet worden waren, stünden die Ergebnisse noch aus.

Am Freitag solle entschieden werden, ob die Haupt- und Realschule mit etwa 430 Schülern auch in der kommenden Woche vorsorglich geschlossen bleibe. In Hessen sind bislang mehr als 20 Menschen nachweislich an Schweinegrippe erkrankt.

Dem erkrankten Zehntklässler gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte die Sprecherin. Der Junge kuriere sich zu Hause aus. Er war vor knapp zwei Wochen von einer Klassenfahrt aus München zurückgekehrt. Bei einer weiteren Mitschülerin, die auch in München dabei gewesen war, hatte sich der Verdacht auf Schweinegrippe in der vergangenen Woche nicht bestätigt. Ihr Freund, ein junger Mann aus dem nördlichen Lahn-Dill-Kreis, war positiv auf Schweinegrippe getestet worden. Der junge Mann ist nicht Schüler der Goldbachschule.

Text: FAZ.NET mit lhe
Bildmaterial: ddp

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Sportverletzung? Sorgen Sie vor - mehr Leistung für weniger Geld. Vergleichen Sie jetzt online die Leistungen verschiedener privater Krankenversicherungen!

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche