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Mein Weg Ich über mich: Martin Sonneborn
Ein guter Arbeitstag beginnt mit . . . . . . dem Wirtschaftsteil der F.A.Z. und meinem eigenen Gesicht vorne drauf. Die Zeit vergesse ich, wenn . . . . . . ich Zeitung lese oder bei blindem satirischen Aktionismus. Wer es in meinem Geschäft zu etwas bringen will, der . . . . . . muss bei Titanic“ anheuern. Erfolge feiere ich . . . . . . bei einem guten Glas 2009er Andechs-Bier. Es bringt mich auf die Palme . . ., . . . wenn ich Fernsehklamauk sehe oder Satire nicht aggressiv ist. Außerdem noch Rundfunkgebühren, Kirchensteuer und Spaßparteien wie die FDP. Mit 18 Jahren wollte ich . . . . . . nicht Beamter werden. Im Rückblick würde ich nicht noch einmal . . . . . . versuchen, mein iPhone zu aktualisieren und damit meine Festplatte zum Absturz zu bringen – wie gerade geschehen. Geld macht mich . . . . . . glücklich – es macht es mir möglich, meinen Kaffee, meine Zeitung, zwei Pullover und eine Jeans im Jahr zu bezahlen. Rat suche ich bei . . . . . . den übrigen Mitherausgebern des Faktenmagazins Titanic“ oder in kostenpflichtigen Anrufen bei 9live. Familie und Beruf sind . . . . . . schwer unter einen Hut zu bringen, gerade wenn man keinen bürgerlichen Beruf hat. Den Kindern rate ich . . . . . . Beamte zu werden oder in die Satire zu gehen. Mein Weg führt mich . . . . . . an die Spitze der Wochenzeitung Die Zeit“. Text: F.A.Z.Bildmaterial: dpa |
