Hochschule

Massenflucht aus den Hörsälen bleibt aus

Nach Einführung der Studiengebühren sinken die Studentenzahlen an der Frankfurter Goethe-Universität um rund elf Prozent. Den gut 36.000 Studenten, die im Wintersemester 2006/2007 eingeschrieben waren, stehen nun rund 32.000 gegenüber.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Oktober 2007 13:47

schönes BWLer Deutsch

Felipe E. (felipo)

Allokation der Ressourcen... hübsch
aber leider ein Denkfehler, welcher Student geht ohne nutzen in eine Vorlesung, "um da nur mal rumzuhängen?"
und wer sollte denn Seminarplätze belegen, wenn er das seminar nicht nötig hat?

sorry, aber bei der Argumentation beisst sich die Katze in den Schwanz

Studiengebühren schön und gut, an überfüllte Hörsäle zum Semesteranfang wird das nicht viel ändern. In der Hinsicht bleibt alles beim alten. Die JuWi Hörsäle an der Uni Gießen werden gerade renoviert, hoffentlich bleiben sie so neu und sauber wie die der WiWis an der Uni Frankfurt

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09. Oktober 2007 06:47

Sehe das auch nicht tragisch

Manuel Hafner (Kaliastro)

Ich darf jetzt seit 2 Semestern die Gebühren bezahlen, und habe sogar wirklich das Gefühl das sich einiges zumindest im kleinen verbessert hat, wie bessere und vor allem kostenlose Skripte, oder mehr Übungsvorlesungen. Insgesamt kann ich noch darauf hinweisen das die Studiengebühren mehr als nur Niedrig sind im Internationalen vergleich. Es ist für mich, der ich nicht aus einer Wohlhabenden Familie stamme zwar immer ein knappes rennen die Gebühren zu bezahlen, aber selbst wenn ich das eines Tages nicht mehr können sollte, hat mir meine Bank bereits versichert, das sie extra dafür sehr günstige Produkte hat, und ja, ich lasse mich durch eine Gebühr nicht vom Studium abhalten.

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08. Oktober 2007 21:55

Stichwort Urlaubssemester

Ingo Knitto (krugo)

Ein Urlaubssemester kann sich ein Student zB nehmen, wenn er seine Diplomarbeit schreibt, ein Praktikum oder eine Auslandssemester macht. Es gibt noch andere Gründe für ein Urlaubssemester. Früher hat kaum jemand ein solches Urlaubssemester genommen, auch wenn Gelegenheit bestand (warum auch), heute nehmen es viele Studenten um die Gebühren zu nicht bezahlen zu müssen. Die Zunahme der Zahl an Urlaubssemestern an sich muss also noch nicht viel zu bedeuten haben.
Kein Grund zur Panik, für die Studenten ändert sich dadurch nichts, sie müssen nur mal kurz beim Studierendensekretariat vorbeischauen.

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08. Oktober 2007 19:48

Selbstreinigung der Unis.....

wolf haupricht (emilgilels)

.......in Köln haben sich mit der Einführung der Studiengebühren ca. 18 v.H. der Studenten(Innen) nicht mehr eingeschrieben. Diesen wurden dann doch die Vorteile eines Studentenausweises (ohne Studium, aber z.B. kostenloses Straßenbahnfahren, billiges Mensaessen u.a.), jetzt zu teuer und sie haben sich demzufolge einfach nicht mehr zurück gemeldet. Thema erledigt, ei, ei.....

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08. Oktober 2007 18:45

Eine gute Nachricht

Chris Kut (bonder123)

Dass die Uni nun 4000 Studenten weniger hat sehe ich als eine gute Nachricht. Denn wer wirklich studieren will lässt sich von einer Studiengebühr - noch dazu einer so geringen wie in Deutschland - sicher nicht abhalten.

Mich würde interessieren, wie die durchschnittliche Semesterzahl derjenigen ist, die sich beurlauben haben lassen!

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