Moschee in Friedberg

Kaum Widerstand gegen das Minarett

In Friedberg steht eine der größten Moscheen in Hessen. Gemeinsam treten Christen und Muslime dafür ein, dass Imame Deutsch sprechen und hier ausgebildet werden. Von Jens Joachim

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Dezember 2007 17:33

Wir müssen uns zum Christentum bekennen, um den Islam zu akzeptieren

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Während Kirchen geschlossen werden, weil die christliche Bevölkerungsmehrheit der Kirche fern bleibt, schießen Moscheen wie Pilze aus dem Boden. Wie kann man das Vertrauen in die muslimischen Mitbürger gewinnen, wenn ihre gesellschaftlichen und familiären Strukturen an die dunkelsten Epochen der Europäischen Geschichte erinnern?

Ich glaube nicht, dass die Bauherren der rustikalen Zuckerbäcker-Moscheen sich für ein Nebeneinander von Christen und Muslime einsetzen, sie belegen nur Freiräume, die eine oberflächlich christliche Gesellschaft hinterlassen hat.
Die Porträts der Staatmänner Atatürk und Horst Köhler gehören ebensowenig in ein Gotteshaus, wie der Dialog von christlichen und muslimischen Mitbürgern. Die Politik muss die Integration fördern, und auch Christen in die Pflicht nehmen, die sich bisher davor reserviert halten. Die Moschee in Friedberg ist ein trauriger Beweis für das Nebeneinander der Zivilisationen in unserem Land.

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