Bis zu 8000 Studenten demonstrierten gegen Studiengebühren

Hochschule

„Hessen wird zum Gebührenstaat“

Tausende haben in Wiesbaden gegen die Bildungspolitik der hessischen Landesregierung demonstriert. Wiederholt gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Juli 2006 02:41

Second best wird zu worst...

Lars Johannes (lars.johannes)

Ist schon richtig, dass der Staat sich sein Geld ueber hoehere Steuern wieder 'reinholt. Besser waere es jedoch die Steuern zu senken und Gebuehren zu erheben. Dann koennten die Anreizmechanismen arbeiten (Unis konkurrieren um Studenten ueber ihre Qualitaet) und es wuerde trotzdem niemand schlechter gestellt. Ausser natuerlich die Profs, die anfangen muessten zu arbeiten und diejenigen Studenten die einfach nur ein fuer die Allgemeinheit teures Hobby pflegen.

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02. Juli 2006 00:34

keine Gebühren...

Peter Luther (HAHOHE)

...wollen Sie zahlen? Ja dann sorgen Sie erst mal dafür, dass der so wichtige kostenlose Bildungstempel nicht von irgendwelchen Verrückten kaputtgeschlagen wird oder das die Einrichtungen völlig verwahrlosen. Es ist eine Schande! Hinterlassen Sie die Toilette dort wo Sie sich sonst aufhalten (ich schreibe bewußt nicht "zu Hause") auch so?Pfui Teufel!!!!!

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01. Juli 2006 17:09

Studiengebühren, für was?

Jan Hauck (Jan81)

Ich gehe nur kurz auf dieses Zitat ein :

"Eton kostet 44.000 $ im Jahr, Harvard 45.000 $, ein durchschnittlicher MBA 30.000 $"

Ja, das kosten diese Unis. Sie sind privat. Sie verteilen großzügige Stipendien. Ihre Abschlüsse versprechen sichere Arbeitsplätze mit einem Gehalt, dass die tuition fee bei weitem übersteigt. Ihre Studenten? Die Bushs, Kennedys, Clintons, Kerrys, Rockefellers, Fords. Das Problem: Deutschland ist nicht USA (oder England oder Australien oder welches Land auch immer) und der Durchschnittsstudent verdient gerade einmal 6 Euro die Stunde.

Ich bin nicht bereit Gebühren zu zahlen für überfüllte Seminare, schlechte Ausbildung und gewagte Jobaussichten.

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29. Juni 2006 08:22

Dann auch rückwirkend bessere Ausstattung

Thomas Frieling (TFrieling)

Eine rückwirkende Studiengebühr? Und wie soll man rückwirkend in den Genuß moderner Praktika und fähiger Gastdozenten kommen?

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29. Juni 2006 06:12

Studenten ohne Bildung

Thorsten Pattberg (PhillipPaux)

Demonstranten gegen Studiengebuehren, das sagt alles ueber den Bildungsstandard in Deutschland. Sind wir wirklich so zurueckgeblieben in der Welt, dass wir denken Bildung, das allerwichtigste fuer den Staat, die Familie, die Persoenlichkeit, muesse umsonst, also billiger sein als ein Wassereis am Kiosk? Eton kostet 44.000 $ im Jahr, Harvard 45.000 $, ein durchschnittlicher MBA 30.000 $! Den Demonstranten verkaufen unsere Kultur als billig und umsonst! Noch etwas, es darf nicht sein dass 40 Millionen Arbeiter Steuern zahlen, nur damit die Oberschicht auch noch umsonst an Bildung kommt! Wo gibt es so eine Gerechtigkeit?

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