
Heute nun ist es leider Wirklichkeit geworden: 1 nicht Beteiligter ist an den Folgen eines Unfalls gestorben. Gott sei Dank wurde die weitere Rallye dann abgesagt. Von daher bleibe ich dabei: dieser Irrsinn gehört verboten!!!

Sorry Herr Götz,
ich denke weder kleinbürgerlich noch bin ich neidisch auf andere Autos. Ich habe selber alles was ich brauche, auch schnell genug. Auch dürfen Sie jederzeit Spass mit Ihrem Sportwagen haben. Allerdings akzeptiere ich es nicht, wenn dieser Spass verantwortlungslos ist und andere gefährdet. Es wäre nicht das erste Mal, das Unschuldige von irgendwelchen Irren totgerast werden.
Wenn Sie Spass ohne Grenzen haben wollen, dann fahren Sie auf den Nürburgring. In diesem Sinne viel Spass auf dem Rückweg am Freitag. Und nicht, dass Ihnen ein Reifen platzt und Sie vor einem Brückenpfeiler landen. Es wäre doch zu schade um den teueren Sportwagen...

Ich amüsiere mich köstlich wenn ich die zeilen meiner Vorredner lese. Deutsches kleinbürgerliches Denken macht sich in allen Kommentaren breit. Warum dürfen nicht einige wenige Steuerzahler aus aller Welt mit ihren teuer bezahlten Sportwagen einmal im Jahr Spaß haben!? Die kleinliche Polizeiaktion, die die Fahrer lediglich 420€ pro Person und drei Stunden Pause gekostet hat, kommt doch nur den normalen Steuerzahler teuer zu stehen! Lächerliche Nummer ohne Sinn und Verstand, die die deutsche Polizei mal wieder bewiesen hat. Dafür ist Geld da, um mal eben 90 Beamten zusätzlich in Dienst zu stellen, die woanders dringender benötigt würden. Und wo bitte ist die Gefährdung wenn einige Sportwagen nachts zwischen 1 und 5 Uhr von der holländischen Grenze Richtung Flughafen fahren. Die einzigen Fahrzeuge, die ich sah, waren 40 Tonner. Wo bitte ist der Unterschied wenn Max Mustermann im Opel Kombi TDI mit 220km/h auf der Autobahn unterwegs ist im Gegensatz zu einem Porsche mit Sponsoren und Startnummer Aufkleber??? Der Unterscheid besteht rein optisch. Aber da wird mit zweierlei Maß gemessen. Armes Deutschland, blos nicht zuviel Spaß haben. In der übrigen EU hat die Polizei Spaß beim Zuschauen.
Dann bis Freitag auf dem Rückweg! ;)

"42.000,- Startgeld"
"die Einstellung, dass mit Geld jedes Problem zu lösen sei"
und dann 420,- € Sicherheitsleistung; -)
Wir machen uns da doch lächerlich!
Man muss die Fahrzeuge beschlagnahmen und Haftstrafen verhängen!
Wer 3 Monate in einer deutschen JVA verloren hat und dazu seinen 100.000, - € Fetisch
Wird sich überlegen ob er noch mal Gesetze missachtet und Menschen in Lebensgefahr bringt.
Alles andere führt nur zu Legendenbildung und zu Mythosbildung.

Richtig, allein der Besitz solcher Autos muß strafrechtlich verfolgt werden, und wer sich mit einem der Besitzer einläßt, darf auch nicht ohne Bußgeld davonkommen.
Es kann doch nicht angehen, daß sich solche Outlaws ganz einfach über den ausgewogenen Lebensstandard in Deutschland hinwegsetzen und ihre eigene gesellschaftsfeindliche Haltung auch noch zurschaustellen.
Schließlich haben wir uns als Deutsche seit vielen Jahren auf unser ausgebremstes Steuerzahler-Leben eingestellt, und unsere Ordnungsbehörden tun gut daran, die Bürger nicht bei Anblick dieser Fahrzeuge zum Träumen zu verführen zu lassen.
Die beste Methode, dieser Angelegenheit Herr zu werden, würde darin bestehen, die Autos allesamt auf einen Autoreisezug zu verfrachten und dann mit den in Deutschland üblichen Stopps und Verzögerungen auf den vielen Langsam-Fahrstrecken zu konfrontieren. Dann werden selbst diese Raudis so richtig damit konfrontiert, daß ihr Preisgeld die Sache nicht wert war. Wären sie gleich mit der Bahn gefahren, wäre das Ganze für sie ein wenig günstiger gewesen, wenn man die Zeit nicht mitrechnet.

Ich kann mich über manchen Beitrag meiner Vorredner nur wundern. Es ist doch völlig egal ob diese Raserei als Rennen oder Rallye bezeichnet wird und damit formal legal oder illegal ist. Es wurden zum Teil eklatante Geschwindigkeitsüberschreitungen nachgewiesen. Durch ein solch blödsinniges und gefährliches Unternehmen werden Unbeteiligte unnötig in Gefahr gebracht. Und wenn dann etwas passiert, ist die Schreierei groß. Von daher die ganz klare Forderung: ein solcher Blödsinn muss verboten und unterbunden werden. Unser Land hat andere Möglichkeiten, seine Gastfreundschaft zu zeigen.

Es ist ja nicht das erste Mal, daß solche Rennen "gestoppt" werden - wobei die Rolle der Polizei auch an eine Lachnummer grenzt... Da werden die rücksichtslosesten Egoisten auch noch eskortiert, anstatt die Wagen mal ein paar Tage sicherzustellen! 150 statt 80 fahren? Und der Führerschein wird nicht einbehalten? Jeder kleine Golf-Fahrer, der nur ein Promille zuviel hat, kann sein Auto stehenlassen. Aber wer 41.000 Euro Startgeld bezahlt und seinen Rechtsanwalt sicher schon in Rufweite hat, der kann sich das alles offenbar erlauben...! Alle Menschen sind gleich? Ja... aber einige sind gleicher! Dekadent, das ganze! Müssen wir etwa warten, bis die ersten (unschuldigen) Opfer derartiger "events" zu beklagen sind?

Wie aus dem Artikel ersichtlich ist, hat mindestens ein Wagen die Höchstgeschwindigkeit um beinahe das Doppelte überschritten. Außerdem sind Abschnitte ohne Höchstgeschwindigkeit viel seltener als man denkt. Und das Rennen ist, wie man ebenfalls aus dem Artikel ersehen konnte, sehr wohl illegal - denn in Deutschland sind Rennen auf öffentlichen, nicht abgesperrten Straßen VERBOTEN. Mit Recht übrigens, denn waghalsige Überholmanöver, offensives Fahren und dergleichen, die auf einer Rennstrecke ganz normal sind, haben auf einer öffentlichen Autobahn nichts verloren. Und soweit ich weiß, steht eine Unterstützung durch die UN immer noch nicht über den deutschen Gesetzen.

Ich bin wie mein Vorredner der Meinung, dass im Vorgehen der Polizei irgendwas nicht stimmt.
Dunkel erinnere ich mich, dass ab gewissen Geschwindigkeitsüberschreitungen Führerscheinentzug und Fahrverbot drohen - wenn jemand mit knapp dem doppelten der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs ist, dann sollte das ja wohl fällig sein.
Weiterhin sollten die bestehenden Gesetze ausgiebig auf die Möglichkeit weitergehender Maßnahmen geprüft werden, wie z. B. die Beschlagnahme der Fahrzeuge UND vor allem, ob es möglich ist, die Organisatoren derartiger Rennen zu Verantwortung zu ziehen.
Ich denke allerdings, dass bereits ein Fahrverbot seine Wirkung nicht verfehlen würde - sobald sich in der Szene herumsprechen würde, dass die deutsche Polizei derartige Autorennen im großen Stil beendet, würde das Problem zumindest von den deutschen Straßen verschwinden.

Deutschland - Neidgesellschaft
1. Auf deutschen Autobahnen herrscht, so keine Beschilderung auf oertliche Beschraenkungen hinweist, KEIN TEMPOLIMIT! Demnach darf man sich auch nicht darueber beschweren, wenn Leute ihren Sportwagen so schnell fahren, wie sie wollen. Das tun sie an allen anderen Tagen in Deutschland sowieso.
Desweiteren werden alle Teilnehmer vom Rennveranstalter angehalten, sich an alle Sitten und Gesetze der Gastgeberlaender zu halten - dies schliesst auch und ausdruecklich die StVo dieser ein; schauen Sie doch einfach mal auf die Homepage des Veranstalters.
2. Dieses Rennen ist NICHT ILLEGAL!
Es wird im Gegenteil von Grossbritannien und sogar den VEREINTEN NATIONEN oeffentlich unterstuetzt - auch das kann man, so man denn will, ueberall nachlesen (ausser in den deutschen Medien, so scheint es).
3. Warum immer dieser Neid?
Die Rallye fuehrt durch viele europaeische Laender, und die Teilnehmer feiern durch ihr Erscheinen und das gesamte Erlebnis die Freiheit multinationalen Lebens und des Wohlstands. Es ist kein Wunder, wenn allerdings Dank eines solchen Empfangs in Deutschland unser Heimatland in aller Welt immer noch, und verdienterweise, als Hort von Oberlehrern und Besserwissern gesehen wird.

Fahrverbot und Einziehung des Fahrzeugs wären wohl nur bei nachgewiesener starker Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder Verursachung von Unfällen angesagt.
Allerdings: Das Problem mit solchen Rennen auf europäischen Strassen vs. Straßen in den USA ist die Verkehrsdichte, die hier doch erheblich größer ist. Ich finde auch den Unterhaltungswert dieser Veranstaltung ziemlich dünn - Ekel ergreift mich allerdings nun auch wieder nicht.

Der Artikel versucht, die polizeilichen Massnahmen als "tough" darzustellen, aber eigentlich sind ja wohl 420 EUR "Sicherheitsleistung" bei dem Preis der Fahrzeuge und dem "Startgeld" von 40.000 EUR ein echter Witz. Damit es nicht zu weiteren Gesetzesverstössen kommt, bekommen die Damen und Herren Raser auch noch eine Polizei-Eskorte - gratis.
Da wären wohl ein Europa-weites Fahrverbot (lebenslang!) und eine Beschlagnahme der Fahrzeuge angemessen.