Formel 1 in Spa

Zu früh gefreut: Aus eins mach drei

War zufrieden mit Rang zwei: Felipe Massa darf aber seinen Pokal noch nachträglich gegen die Siegertrophäöe eintauschen Die Hamilton-Fäuste - da wusste der WM-Führende noch nichts von der drohenden ZeitstrafeGute Laune vor dem Start: Lewis HamiltonAuch Kimi Räikkönnen hatte gute Laune - allerdings nur vor dem Rennen

Bildergalerie Lewis Hamilton sah als Erster die Zielflagge von Spa - nachträglich wurde er aber durch eine Zeitstrafe auf Rang drei zurückgestuft. Felipe Massa darf sich deshalb über zehn Punkte freuen, Nick Heidfeld rückt auf Rang zwei vor. Titelverteidiger Kimi Räikkönen ist hingegen der große Verlierer. Von Anno Hecker, Spa-Francorchamps

Lesermeinungen zum Beitrag

12. September 2008 08:45

Heidfeld beweist...?

Tomek Ochalski (zuza)

1. RTL beklagt Rückgang der Werbeeinnahmen, weil die deutschen Fahrer nicht glänzen und das Formel 1 - Publikum schrumpft. 2. BMW braucht plötzlich über 12 Sekunden für den letzten Pitstop von Kubica - die Konkurenten werden zu dieser Zeit in etwa 6-7 Sekunden abgefertigt. Damit sind die Chancen für Kubicas Podiumplatz endgültig weg. 3. BMW und Heidfeld haben nichts mehr zu verlieren - die Kalkullation geht glücklich auf. 4. Interesse des Publikums wird wohl wachsen, zumal nächstes Rennen findet schon in einer Woche statt. RTL gerettet! Wenn jemand vermutet, hier wurde das Rennergebnis manipuliert, auf die Weise wie zB. bei Pferderennen oder Fußbalspielen, ist das sein Problem. Ich distanziere mich ausdrücklich und sehr entschieden von solchen Spekulationen.

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08. September 2008 14:34

Ferrari sollte mit Ecclestone allein fahren dürfen

Franz Kulka (f.kulka)

Auch wenn man nicht zu den absoluten Formel-1-Fans gehört, fragt man sich auf Grund der Fernsehbilder vom Rennen: Wie oft müssen solche Verurteilungen noch passieren, bis Mercedes und die anderen Rennställe eine eigene Liga eröffnen, in welcher der Sieger auch siegen darf? Meine Hochachtung vor der bisherigen demonstrativen Gelassenheit von Mercedes & Co. Es ist nicht auszuschließen, dass die Zuschauer das aber bald auch anders beurteilen werden.

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08. September 2008 11:31

Grosser Schaden für die Formel 1

Claus Menke (claus.menke)

Dieses Urteil fügt der Formel 1 einen grossen Image Schaden zu. Ein fabelhafter Sieg von Lewis Hamilton wird hier am grünen Tisch regelrecht kaputt gemacht. Man kann nur hoffen, dass McLaren mit dem Einspruch Erfolg haben wird.

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08. September 2008 10:28

Bestrafung war gerecht

Dirk Mühlner (DirkMuehlner)

Wenn man versucht, die Situation Räikkönen und Hamilton objektiv zu betrachten, fällt einem auf, dass Hamilton einen Vorteil aus dem Abkürzen der Schikane hatte. Er wäre niemals in der Lage gewesen - hätte er die Schikane regelkonform durchfahren - Räikkonen nach Start- und Ziel zu überholen. Und nur darum geht es. Das generelle Problem liegt aber daran, dass mittlerweile fast alle "Teilstreckenabschnitte" geteert sind und somit überhaupt kein "Nachteil" entsteht, wenn man neben der Strecke fährt. Übrigens gab es keinen Einspruch von Ferrari gegen die Renneinscheidung sondern unmittelbar nach der Situation kam der Hinweis der Stewards an die Rennleitung. Timo Glock wurde für ein ähnliches Vergehen ebenso bestraft; und das vor der Sache mit Hamilton. In anderen Rennserien - überall auf der Welt - wird noch härter und öfter bestraft. Und nicht immer hat die FIA die Hoheit (siehe IRL-Rennen vom vergangenen Wochenende).

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08. September 2008 10:28

F1 - Phyrrussieg - mit Abscheu weg

Stephan Emmel (s_stop)

Meine Konsequenz ist mich von der F1 abzuwenden. Aber nicht nur der F1, sondern den wichtigen Finanziers: RTL, Krombacher und es Die auch wissen lassen. Per Email: F1: ohne mich in Zukunft - RTL: spart Euer Geld - Krombacher: ander Biere sind allesamt besser - Mercedes: DTM ist spannender - Ecclestone: die Tage der F1 ohne Zuschauer in Europa kommen näher Jedes Mail an diese Gruppe füllt deren Eingang und macht den Zorn deutlicher der mit dieser unverständlichen Entscheidung dem Zuschauer Luft verschaft. Die FIA kristallisiert sich als Lenker von Ergebnissen - wo bleibt der Sport? - wie kann mann Korruption nachweisen? S. Emmel, Frankfurt

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08. September 2008 08:47

Ferrari-Mafia...

Michael Fichtner (ebaristo)

da sieht man mal wieder, das die Mafia überall ihre Finger im Spiel hat und das die Rennkomissare wahrscheinlich von der Ferrari-Mafia geschmiert werden. Da kann man auch gleich blinde Maulwürfe als Rennkommissare einstellen! Die Ferrari Mafia hat auch schon die letztjährige Formel1 Saison entschieden und dieses Jahr hängt sie sich wieder ziemlich hinein! Klar, Hamilton hatte sich einen nicht regelkonformen Vorteil erkämpft, aber dach dieser Überholung Raikkönen auch wieder vorbeigelassen und somit hat sich die Sache erledigt! Ich hoffe das McLaren-Mercedes gegen die Aberkennung des Sieges Einspruch erhebt und damit hoffentlich Erfolgt hat. Aber leider haben solchen Entscheidungen am grünen Tisch auch immer gezeigt, das die Leute bei der FIA anscheinend auch von Ferrari ihr Geld erhalten!

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07. September 2008 23:43

Auch für Ferrari-Fan nicht nachvollziehbar

Mathias Frenzel (RAFrenzel)

Ja, ich sehe die Ferraris seit vielen Jahren sehr gerne - folgerichtig auch Kimi und Filipe. Aber eben gerade dann am liebsten, wenn es ebenbürtige Gegner gibt, vor denen man den Hut ziehen kann. Ein solcher ist u.a. Lewis Hamilton. Der heute getan hat, was ihm zu tun übrig blieb: nämlich nach einem Vorteil den Kontrahenten wieder vorbei zu lassen. Dann erst überholte er - zu meinem Verdruss- , aber perfekt mustergültig, und weil er eben zu diesem Zeitpunkt schneller war. Auch Niki Lauda legte sich fest: "da kommt nichts nach". Leider doch. 25 Sekunden Strafe. Ein solcher Ferrari-Sieg hat ein G´schmäckle. Und ist nicht im Geringsten das, was dem Rennsport angemessen wäre. Das ursprüngliche Ergebnis mit Lewis als Sieger war richtig - Ferrari - Fan hin oder her. Es macht kein bisschen Freude, dass dies am grünen Tisch und auch noch unrichtigerweise umgedreht wurde.

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07. September 2008 20:39

Ein trauriger Tag für die Formel 1 !!!

Stefan Schaller (hnosteve)

Ein spannendes Rennen wird durch offensichtlich sehbehinderte oder vielleicht von Ferrari gesponserten Streckenkommissaren kaputtgeregelt. Da hätte man gleich um das Ergebnis würfeln können!

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07. September 2008 18:35

Warum läßt man eigentlich diese Farce ...

Mycroft Holmes (JamesWatson)

... nicht gleich von den "Rennkommissaren" entscheiden? Was man da an Benzin sparen könnte. Unter anderem.

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