Nick Heidfeld
60 Punkte / 6. Rang
Der erfolgreichste Deutsche der Saison hatte die meisten Probleme. Im Sommer stand er zur Disposition bei BMW-Sauber. Der Mönchengladbacher konnte das Potential des Boliden, dessen Entwicklung ab dem Frühsommer stockte, lange nicht nutzen, weil er Probleme hatte, die Reifen auf die für beste Haftung nötige Temperatur zu bringen. Teamkollege Robert Kubica ließ ihm bis zum Spätsommer keine Chance, nahm dem erfahrenen wie umsichtigen Rheinländer mit dem Sieg in Kanada endgültig die Position des Chefpiloten. Trotzdem gewährte BMW Heidfeld laut Sportchef Mario Theissen eine Schonfrist bis in den Herbst: "Es ist ihm gelungen, die Schwäche zu beseitigen." In der Schlussphase der Saison bot der mit 31 Jahren älteste deutsche Fahrer dem Polen wieder Paroli. Er bleibt im Rennen. Heidfelds Fazit: "Natürlich bin ich froh über die Entwicklung. Aber insgesamt war die Saison enttäuschend und schon vorbei, als ich die Dinge wieder im Griff hatte."