Die Tür geht einen Spalt auf: Verhandlungen mit dem Dalai Lama

Peking stellt Bedingungen

Dialog mit dem Wolf in Mönchskutte

Die chinesische Führung geht auf den Dalai Lama zu. Das kam überraschend. Nun wächst der Unmut in der eigenen Bevölkerung. Denn viele Chinesen werden den Schritt als ein Zeichen der Schwäche empfinden. Von Petra Kolonko, Peking

Barroso und Wen in Peking

Kommentar

Pekings Rolle rückwärts

China will nun wieder mit Vertretern des Dalai Lamas reden. Doch es drängt sich die Vermutung auf, dass Peking damit vor allem im Ausland Eindruck schinden will, ohne an wirklichen Verbesserungen interessiert zu sein. Von Peter Sturm

Der Dalai Lama lebt im Exil und hat doch großen Einfluss auf die Tibeter

China und Tibet

Peking sucht wieder Kontakt zum Dalai Lama

Die chinesische Regierung ist nach offiziellen Angaben dazu bereit, einen Vertreter des Dalai Lamas zu treffen. Damit werden die wegen der Unruhen in Tibet ausgesetzten Gespräche wieder aufgenommen. Von Petra Kolonko, Peking

Eingeschränkter Blickwinkel? Chinesen sind auf ihre eigenen - gesteuerten - Medien angewiesen

Pekings Tibet-Propaganda

„Das Denken vereinheitlichen“

Im Ausland hat China die Meinungshoheit längst an die Exil-Tibeter verloren. Umso mehr ist sie jetzt bemüht, im Inland alle auf ihre Tibet-Politik einzuschwören. Mit einer - im Zeitalter von SMS und Internet - erstaunlichen Effektivität. Von Petra Kolonko, Peking

Der Pariser Bürgermeister Delanoë verehrt den Dalai Lama

Dalai Lama Ehrenbürger von Paris

Peking spricht von einer „Provokation“

Ungeachtet der chinesisch-französischen Dissonanzen hat das Pariser Stadtparlament zugestimmt, den Dalai Lama und den chinesischen Dissidenten Hu Jia zu Ehrenbürgern zu erklären. Die scharfe Reaktion aus Peking lässt nicht auf sich warten.

Der Niederschlagung von Unruhen folgt die ideologische Ausrichtung

Videos für die Tibeter

Kampagne für „patriotische Erziehung“

Um den großen Einfluss des Dalai Lama auf Bevölkerung und Mönche zu bekämpfen, bemüht sich die kommunistische Parteiführung in Tibet nun um eine Kampagne für „patriotische Erziehung“. So will sie über die „wahren Hintergründe“ der Ereignisse in Lhasa aufklären. Von Petra Kolonko, Peking

Beliebtes Accessoire: Die Tibet-Flagge

Die Nachfrage boomt

Tibetische Flagge als Kultobjekt

Don't wear it in China: Fahnen und T-Shirts mit Tibet-Flaggen-Motiv werden auch in Deutschland zum Solidaritätssymbol - die Nachfrage boomt. Dass manche Accessoires bisweilen aus China kommen könnten, bestreiten die Händler. Doch der Verdacht bleibt. Von Marie Katharina Wagner

Lodi Gyari: “Die Welt sieht zu“

Gastbeitrag

Wendepunkt für Tibet

In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. hofft der Sondergesandte des Dalai Lamas Lodi Gyari auf einen „wirklichen und konkreten Fortschritt“ im Dialog mit China. Aber „niemand sollte meinen, dass unsere nächste Runde von Gesprächen ... durchgeführt wird, als wäre nichts gewesen“. Von Lodi Gyari

Beten für die getöteten Demonstranten

Tibeter in Nepal

Wie eine Kartoffel zwischen zwei Felsen

Jampa Thupten hat seine Heimat Tibet noch nie gesehen. Der buddhistische Mönch organisiert Proteste in Nepal. Katmandu geht mit Gewalt dagegen vor - es will China und Indien nicht gegen sich aufbringen. Von Jochen Buchsteiner, Katmandu

Der Dalai Lama drohte mit Rücktritt, sollten die Tibeter auf Gewalt setzen

Im Zentrum der Exil-Tibeter

„Der Tod des Dalai Lama wäre auch ein Verlust für China“

In ihrem indischen Exil streiten die Tibeter über die richtige Strategie für ihre Heimat. Der umsichtige, auf Entschärfung zielende Kurs des Dalai Lama ist nicht nur in der politisch organisierten Jugend ein Reizthema. Von Jochen Buchsteiner, Dharamsala

Dalai sein ist alles - seine Heiligkeit bei einer Pressekonferenz in Delhi

Dalai Lama

Der große Pragmatiker

Das Beharren des Dalai Lama auf Gewaltlosigkeit ist keine naive Träumerei, sondern die einzig sinnvolle Strategie, um Tibet zu retten. Das Volk hat an seiner Spitze den entschiedensten Realpolitiker, den man sich denken kann. Von Pico Iyer

„Keinen Keil zwischen das tibetische und chinesische Volk treiben”

Offener Brief des Dalai Lamas

„Falsche und irreführende Bilder“

In einem Brief hat sich das geistige Oberhaupt der Tibeter an die Chinesen gewandt. Der Dalai Lama warnte davor, dass Pekings Propaganda „eine Saat der ethnischen Spannung mit unvorhersehbaren langfristigen Konsequenzen aussäen“ könnte.

Potala-Palast in Lhasa

Tibet

Im Reich der Wiedergeburten

Tibet beschäftigt die Weltöffentlichkeit immer wieder, seit der vierzehnte Dalai Lama 1959 ins Exil gegangen ist. Die Frage nach seiner Nachfolge wird zwischen Tibetern und Chinesen noch zu einer auch politisch hochsensiblen Angelegenheit werden. Von Wolfgang Günter Lerch

Zhang Qingli, Parteichef der “Autonomen Region Tibet“

Zhang Qingli

Der Statthalter von Tibet

Es könnte mit an ihm liegen, dass sich die Wut der Tibeter nun in Gewalt entlud: Zhang Qingli, der Parteichef der „Autonomen Region Tibet“ und oberster Statthalter Pekings in der Region, bezeichnete den Dalai Lama als „Wolf in einer Mönchskutte“. Von Petra Kolonko

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