Sein Besuch spaltet die SPD

Ein Besuch und die Folgen

Der Dalai Lama entzweit die SPD

Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul (SPD) hat auch ihren Parteivorsitzenden nicht darüber informiert, dass sie den Dalai Lama an diesem Montag treffen will. Das kommentierte Kurt Beck mit derben Worten: Der „Scheiß“ sei nicht mehr rückgängig zu machen gewesen.

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Mai 2008 09:17

Der Beck-"Scheiß"

Gerhard Falk (gerhardfalk)

Wenn man sich jetzt auf die Diktion des SPD-Vorsitzenden und des Ministerpräsidenten von Rheinlandpfalz einlassen würde, dann müsste man sich wahrscheinlich über die Wahl der Ausdrücke schämen müssen. Inhaltlich darf er sagen was er will. Wes Geistes Kind er ist, das erkennt man allerdings auch. Er hat offensichtlich keinen Respekt vor Menschen, die Menschenrechtsfragen höher einrangieren als parteitaktische Überlegungen. Man müsste an der SPD verzweifeln, gäbe es da nicht die Bundesministerin Wieczorek- Zeul. Mit diesem Auftritt hat Beck endgültig seine Unfähigkeit für das Kanzleramt nachgewiesen.

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19. Mai 2008 00:03

Die Gossensprache der Herrn Beck

Michael Menzel (Galenos)

entlarvt ihn zum wiederholten mal als einen Typ, der in politischen Führungspositionen nichts zu suchen hat. Sein Ausspruch: "Als er dann von dem Gesprächstermin der Ministerin erfahren habe, "war der Scheiß ja nicht mehr rückgängig zu machen" ist derart niveaulos daß er nicht mehr zu unterbieten ist. Er, ohnehin ein Antipathie-Träger erster Klasse, kann sowieso nur noch von seinen Kanzlerwünschen träumen. Er tut sich im Vergleich mit dem "letzten" Bundeskanzler ohnehin nichts in Primitivität. Man kann fragen wen man will,- kein Mensch will Beck, kein Mensch findet ihn sympathisch, geschweige denn will von ihm regiert werden.

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18. Mai 2008 20:46

Stilfragen

vera wisseler (paradelova)

und Gespür sind halt eher Frauensache Mit Männern ohne Format darüber zu diskutieren ist verlorene Zeit und völlig unproduktiv. Bravo Frau W-Z! Schade , dass Sie von lauter Flaschen umgeben sind in Ihrer Partei- viel Erfolg für die Gespräche mit dem Dalai Lama und weiterhin Ihr Format !

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18. Mai 2008 20:28

Einfach mal lesen

Hede Zhou (SunWukong)

und reflektieren fuer was der Guru Pofalla steht: http://www.gkpn.de/Trimondi_Buddhismus.pdf Es K... mich an

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18. Mai 2008 20:16

der „Scheiß“

Chi Tamago (tamago)

ein Wort aus dem Vokabular des nächsten Bundeskanzlers? Tiefer geht es wohl nicht mehr, paßt aber zur Situation der Stadtsverschuldung und der Rentenversicherung.

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18. Mai 2008 19:04

Peinlich

Thomas J. Huber (tjhuber)

Herr Beck ist, mal wieder, vollkommen mißverstanden geworden. Sein Kommentar bezog sich nicht auf den Besuch des Dalai Lamas sondern auf das letzte Mal wo er gewählt worden ist.

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18. Mai 2008 18:16

Der Mann ist doch nur ein "Opportunist" - wie soll man ihn also ernst nehmen

Carl Proudfoot (proudfoot)

Beispiel aus Wikipedia: "Im Jahr 1954 reiste der 14. Dalai Lama auf Einladung der Regierung und gegen den Widerstand der Äbte von Sêra, Drepung und Gandain mit einem Gefolge von fast 500 Personen nach Beijing. Konservative Kräfte des tibetischen Adel und Klerus befürchteten, dass der Dalai Lama in Beijing gegen ihre Interessen beeinflusst werden könnte. Im September 1954 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses gewählt. Der Dalai Lama überreichte Mao Zedong verschiedene Geschenke und schrieb eine Hymne an ihn, in der er Mao Zedong u.a. mit Brahma verglich. Die chinesische Regierung finanzierte den Bau des Palastes Dagdain Mingyur Pozhang für den 14. Dalai Lama auf dem Gelände des Norbulingka. Der Palast wurde 1956 fertig gestellt." Heute, in gesetzterem Alter, nennt Tenzin Gyatso einen Menschen wie G.W. Bush (einem Mann der zumindest für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg verantwortlich ist und damit für vermutlich 100.000fachen Massenmord z. B. an der Bevölkerung im Irak, sowie für zahlreiche Kriegsverbrechen), einen "guten Freund". Wie kann man einen solchen Menschen ernst nehmen?!

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