Merkel und Steinmeier

Die Weltstaatsfrau und ihr Unterhändler

In New York wurden die Spannungen zwischen Kanzlerin und Außenminister spürbar. Steinmeier ist verstimmt, weil Frau Merkel den Dalai Lama ins Bundeskanzleramt lud. Im Verhältnis zu China sei „ein Konflikt“ entstanden, „der im Augenblick nicht aus der Welt zu bringen ist“.

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Oktober 2007 19:22

Eine fürchterliche Vorstellung von Merkel

Stephen Lindholm (StephenLindholm)

Man merkt ihr an, daß sie nur eine Moderatorin ist und "fremdbestimmt" argumentiert und handelt.

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05. Oktober 2007 14:47

Im Kuschen vor Despoten

Udo Steffen (steffenu)

seien es Kommunisten, Islamisten oder "Befreiungsbewegungen" war die spd immer willfähriger als die union.
Ob der Dalai Lama es wert ist, von Politikern beachtet zu werden oder nicht, jedenfalls darf sich eine suveräne Regierung ihre Gäste selbst aussuchen. Und die Bundeskanzlerin wird trotz Grollens in Peking an Respekt gewinnen.
Nebenbei: Pekings Geldgier ist immer noch größer als seine Empfindlichkeit hinsichtlich seines Ansehens; warum nur schämt es sich denn nicht, von uns "Entwicklungshilfe" anzunehmen? Und aus reinem Eigennutz wird es auch den Handel mit D nicht unterbinden.

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04. Oktober 2007 18:37

"Der kleine Wicht wollte uns linken"

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

gilt heute eben nicht mehr. Der Dalai Lama ist heute nur noch eine laecherliche Figur, sein mittelalterlicher Feudalstaat, der uebrigens niemals souveraen war, ein Truemmerhaufen, gut so!

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30. September 2007 12:52

Tolle Frau

Kadmiel Yeshurun (Keter)

Endlich hat die Kanzlern die Nerven gehabt,dem Iran zu sagen wo die BRD steht in Sache dessen Atomreaktor.

Ihre Rede war wesentlich besser als die von Bush.Sie sprach nur Klartext.Und die BRD hat es verdient als ständiger Mitglied der Weltsicherheitsrat zu werden.

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29. September 2007 11:56

Eigentlich

Owe Jessen (owe.jessen)

finde ich die Inhalte, die Merkel international vertritt richt. Aber es kann nicht angehen, daß Deutschland handwerklich Murks baut, weil Kanzlerin und Außenminister aus parteitaktischen Gründen nicht zusammenarbeiten.

Nicht, daß dies etwas neues wäre -- Schmidt war sich auch häufig nicht sicher, was der Genscher gerade anstellte.

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29. September 2007 10:07

Die Richtlinien der Politik

Angelika Fritz (MyDocAngel)

Endlich einmal werden sie klar und eindeutig mit Entscheidungsfreudigkeit durchgesetzt.

Endlich einmal kein Wischi-Waschi mehr.

Endlich klare Eckpunkte und Kanten - auch wenn man aneckt.

Weiter so, Frau Merkel.

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28. September 2007 20:56

zu: Wenn die eigene Leistung.....@ H. Schliefkowitz

wolf haupricht (emilgilels)

Herr Schliefkowitz , ich gehe vollkommen d`accord mit Ihnen.
mfg

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28. September 2007 20:53

Alltag in Berlin......

wolf haupricht (emilgilels)

.......Steinmeier ist der Typ, der auch noch die linke Backe hinhält, wenn er sich rechts eine einfängt.
Mimosen und Glattbügler gibt es schon genug in Berlin. Schönwetterpolitiker ebenso. Da hebt sich Frau Merkel wohltuend von dieser Gruppe ab.
Sie ist nunmal die Kanzlerin und es ist unvorstellbar, dass der Aussenminister die Richtung angibt, auch wenn er im Detail sich ggf besser auskennt.
Auch Kohl war nicht so erfolgreich, ausgenommen die Wiedervereinigung, wie Fr. Merkel bisher.
In Sachen Dalai Lama hat sie richtig gehandelt. Alles andere wäre schädlich und unverständlich gegenüber einem so angesehenen Menschen und Friedensnobelpreisträger dazu.
Da steht er immerhin in einer Reihe mit W. Brandt.
Merkel macht ihren Job und Steinmeier ist nicht der Kanzler.

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28. September 2007 20:22

Schlimm ist, wenn die eigene Leistung nicht reicht.

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Es ist doch nicht dieser hochintelligenten, klugen, selbstbewussten brillant taktierenden Frau anzulasten, dass sie zu jeder Zeit und von jedermann unterschätzt wird!
Endlich mal eine Kanzlerin die nicht von anderen Gnaden getragen wird. Und endlich wird mal deutlich, wie blass und inkonsequent unsere politische Männerriege agiert.

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28. September 2007 20:18

Etwas langsamer Frau Merkel!

Werner Schmidt (banker-schmidt)

Derzeitig zeigt sich Frau Merkel oft und besonders gern als Weltverbesserin. Als wenn das so einfach wäre. Am konsequenten vorpommerschen Wesen soll die Welt schnell genesen. Ob das die Chinesen, Russen und Amerikaner wohl alle verstehen?

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