Im Interview: Kofi Annan

„Afrika stirbt“

Kofi Annan kämpft gegen Aids, Malaria und Tuberkulose. 2001 beschloss die Staatengemeinschaft, einen globalen Fonds zu gründen. Jetzt wirbt Annan in Deutschland um die Zukunft Afrikas. Im Interview mit der F.A.Z. spricht er über den Globalen Fonds, Aids und Rote Bete.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. September 2007 11:35

Zu Malaria

Sebastian Kühn (SabianX)

Die primären Gründe für das Krankheitsproblem in Afrika sind vor allem schlechte Infrastruktur und ungenügende Aufklärung. Auch umweltbezogene Einflüsse spielen eine große Rolle.

Das Klima in vielen der Länder spielt eine große Rolle, da es durch die durchschnittlichen hohen Temperaturen die Vermehrung von Krankheitserregern und vor allem den-Überträgern fördert. Das ist ein Problem, welches in Deutschland zum Beispiel nicht so existiert. Es gibt zwar Expertenstudien die die Wiederkehr von Malaria in Deutschland voraus sagen (durch den Klimawandel könnte die Malaria übertragende Mückenart Anopheles sich viel stärker vermehren und das Ansteckungsrisiko erhöhen), aber die Problematik liegt zumindest momentan in Mitteleuropa nicht vor.

Zum anderen ist die Qualität und Quantität der Wasserversorgung entscheidend für die Aufrechterhaltung von Hygienestandards. Wenn die Hygiene sinkt steigt das Potenzial für einen vermehrten Krankheitsausbruch. Zentrale Wasservorkommen (Flüsse, Seen, Brunnen) sind Treffpunkt für viele Menschen aus vielen Orten. Leider sind die Brutstätten der Mücken auch dort vorzufinden...

Die Frage ist, wie das Problem zu bekämpfen ist. Dezentrale Wasserversorgung? Pestizide? Medikamente?

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27. September 2007 17:52

warum 'stirbt afrika'?

Alex Kohl (alexkohl)

nun, die gruende sind vielfaeltig. zunaechst einmal ist in einem laengerfristig zurueckliegenden zeitabschnitt ein erheblicher anteil der afrikanischen bevoelkerung deportiert worden.

meines wissen befindet sich die groesste zahl an nachfahren ehemaliger africaner ausserhalb africas auf dem amerikanischen kontinent.

ihre vorfahren sind bestimmt nicht freiwillig dorthin verbracht worden.

die kolonialpolitik europa's hat hier ein uebriges getan.

heute werden, wie dies zuvor bereits in africa geschehen ist, rohstoffressourcen aus dem nahen- und mittleren osten 'abgezogen'. viele menschen dort werden mit krieg ueberzogen unter fadenscheinigen begruendungen

vielleicht sollten wir europaerer und ein beispiel an den chinesen nehmen und noch enger mit africa kooperieren.

besonders ichtig ist, dass die 'westlichen maerkte' nicht nur fuer die rohstoffe an sich geoeffnet werden, sondern insbesondere auch fuer 'africanische rohstoffe' welche in africa weiiterverarbeitet wren sind.

dies wird bislang weitgehend verweigert..

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