Organisierte Kriminalität

Organhandel im Kosovo?

Schwere Anschuldigungen erhebt die ehemalige Chefanklägerin des UN-Kriegsverbrechertribunal, Carla del Ponte: Mitglieder der Kosovo-Befreiungsarmee UÇK sollen in Organhandel verwickelt sein. Die inzwischen zu Regierungsehren gelangten früheren Freischärler schweigen zu den Vorwürfen. Von Michael Martens, Belgrad

Lesermeinungen zum Beitrag

12. April 2008 12:37

Widerspruch Herr Stettner

Gabor von Zoltan (Putinras)

Wenn Sie schreiben, dass sich Serbien von den Demokratien abwendet, dann stimmt das zwar so... Beschreibt das Problem aber nur unzureichend.

Die Wurzel des Desasters in jener Ecke ist doch vielmehr, dass sich die Menschen an sich nicht dem Rechtsstaat zuwenden. Also vollkommen unfähig sind, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Recht nach klaren, zuvor definierten Regeln für alle zu gelten hat und nicht an der Grenze der "Volkszugehörigkeit" zu definieren ist.

Das Gejammer von "...die EU ist viel zu (whatever) zu uns..." und "...wir sind immer nur das Opfer der bösen Nato/UNO/West-Propaganda..." lenkt die Jammerer nur von den grundlegenden Basics ab, die sie eben selber durchzusetzen haben. Ganz ohne EU oder Nato!

Rechtsstaat hiesse, dass sich die Diskussion nicht mehr um "Albaner" und "Serben" dreht, sondern einfach um die Trennung von rechtschaffen und kriminell.

Das Gegenteil ist auf dem südlichen Balkan Usus. Und dass sich die Serben und Albaner hier gleichen wie ein Ei dem anderen, macht es nur noch abstruser.

Hier geht es ganz grauenhaft tribal zu: "Und bist Du nicht mein Brüderlein, so schlag ich Dir den Schädel ein!" Was offenbar nie als Verbrechen gilt, wenn es die "Anderen" erwischt.

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11. April 2008 17:03

Medien

Art Vogel (mojtra)

Das schlimmste an der Sache ist, dass die europäischen & deutschen Medien erst jetzt, ca. eine Woche nach Erscheinen des Buches auf diese Äußerungen aufmerksam wurden. In Russland ;-) spricht man schon einen Woche darüber!

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11. April 2008 15:47

Unglaublich

Werner Stettner (WStettner)

Der "ehemalige Ministerpräsident" des Kosovos (aktiver Kriegsteilnehmer und mittels seines Familienclans stark integriert im organisierten Verbrechen des Kosovos) wird aufgrund umbegrachter Zeugen und entsprechend fehlender Beweislast freigesprochen. Dies zu einem Zeitpunkt, wo Enthüllungen über Menschenentführungen und Organhandel an Serben zu Tage kommen. Dies alles hört sich an wie eine Farce aus einem billigen Groschenroman, ist aber unter der Schirmherrschaft der EU (und der Hintermänner auf Seiten USA & NATO) schon längt Wirklichkeit.

Die EU darf sich nicht wundern, wenn sich Serbien von den "westlichen Demokratien" abwendet. Es muss schliesslich auch irgendwann ein Entgegenkommen der EU zu erkennen sein. Ein permanentes Erniedrigen seitens der EU ist ein (evtl. bewusstes) abstossen Serbiens.

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11. April 2008 15:06

Sollte nicht wundern...

Andreas Dellis (crozet)

falls es tatsächlich geschehen ist! Die westlichen Medien haben im Fall Kosovo von Anfang an einseitig Bericht erstattet und die Greueltaten der Albaner ausser Acht gelassen.Nach der Unabhängigkeitserklärung dessen und die Unterstützung der grossen westlichen Nationen ist es auch klar warum.Die albanische Terroristen des UCK haben auch insbesondere nach den Bombardierungen von Serbien praktische mehrere Massentötungen gegenüber der serbischen Zivilbevölkerung begangen.Ausserdem wurden mehrere hundert Orthodoxe Kirchen und Gräber geschändigt und zerstört! Videos von diesen Vorgängen finden sich massenhaft im Netz, insbesondere bei Youtube, die auch von Albanern selbst (mit Stolz!) veröffentlicht werden!
Der Westen hat im Fall Kosovo nochmal gezeigt das Internationales Recht nur selektiv respektiert wird.Da jetzt das Ziel , ein Puppenstaat unter westlicher Aufsicht zu erstellen, erreicht wurde kann man sicher sein das im laufe der nächste Jahre viele der schmutzigen Taten der albanischen Terroristen zu tage kommen werden.Das mit den Organhandel dürfte nur der Anfang sein...

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