Spezial Bei der Oscar-Verleihung ging Jacques Audiards großer französischer Gangsterfilm Ein Prophet leer aus. Doch ist das Werk mit seinem überragenden Hauptdarsteller einer der stärksten Eindrücke, die das Kino zurzeit zu bieten hat. Von Michael Althen
Antisemitische Tendenzen? Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden, will ein Aufführungsverbot für Oskar Roehlers Jud Süß - Film ohne Gewissen. Dabei ist Roehlers Film lediglich der Versuch, eine Vorstellung von der Perfidie von Jud Süß zu vermitteln. Von Michael Althen
Konsequent erfolglos: Die kanadische Hardrock-Band Anvil ist der Inbegriff einer tragisch gescheiterten Band. Nun erzählt ein Dokumentarfilm die Geschichte von Steve Lips Kudlow und Robb Reiner, zeigt, wie weit Freundschaft tragen kann. Ein Film nicht nur Musikfans. Von Eric Pfeil
In Agora fürchten sich die Männer vor Rachel Weisz, in Die Fremde mit Sibel Kekilli um das Ansehen der Familie, in Ausnahmesituation bangt Harrison Ford um das Leben seiner Kinder: Filme, die am Donnerstag in die Kinos kommen.
Dass Kathryn Bigelow die erste Frau in der Geschichte der Academy Awards ist, die einen Oscar für die beste Regie gewinnt, ist hochverdient: Keine andere Regisseurin hat sich so konsequent durch alle Genres gearbeitet. Porträt einer Vielseitigen. Von Verena Lueken
Bildergalerie Geld ist nicht alles, lautet die Lektion der diesjährigen Oscar-Verleihung: Kathryn Bigelow gewinnt als erste Frau den Regie-Oscar. Ihr unabhängiges Kriegsdrama The Hurt Locker sticht den Gigantismus von Avatar aus und wird auch zum besten Film gekürt. Christoph Waltz holt sich den Oscar für den besten Nebendarsteller. Von Verena Lueken
Routiniers behaupten, die Oscar-Gewinner seien noch nie so leicht vorauszusagen gewesen wie in diesem Jahr. Wenn sie sich da nicht täuscht: Das Auswahlverfahren ist durch eine Regeländerung komplizierter als jede Bundestagswahl geworden. Von Peter Körte
Ajami heißt ein Viertel in Jaffa - wie der preisgekrönte jüdisch-arabische Film, den zwei junge Regisseure dort gedreht haben. Der Film ist für den Auslands-Oscar nominiert worden, doch die Macher haben andere Ziele als den Sieg in Los Angeles. Ein Besuch. Von Julia Encke
Als Jonas 1957 auf der Berlinale zum ersten Mal gezeigt wurde, stellte sich heraus, dass das West-Berliner Publikum für den Film noch nicht wirklich bereit war. Wie der Arzt Ottomar Domnick vor fünfzig Jahren versuchte, dem deutschen Kino auf die Sprünge zu helfen Von Michael Althen
Bild für Bild Kein Schauspieler hat in so vielen großen Kassenerfolgen mitgespielt wie er: Harrison Ford im F.A.S.-Gespräch über Karriere im Alter, seine persönliche CO2-Bilanz, seine Oscar-Bilanz und seinen neuen Film Ausnahmesituation.
Kein Dank mehr an Opa Buster: Die Oscar-Akademie hat die Redezeit der Preisträger drastisch beschnitten. So sinkt die Chance auf denkwürdige Worte und Entgleisungen. Dabei waren die Reden bisheriger Preisträger so schön - oder wenigstens schön peinlich. Von Christiane Heil
Wer Jeff Bridges schon immer mochte, der wird diese Woche eine Menge zu feiern haben. Ein Kinobesuch von Crazy Heart, seinem neuen Film, in dem er einen abgehalfterten Countrysänger spielt, ist dafür nicht der schlechteste Anlass. Der bessere wäre sein erster Oscar-Gewinn. Von Michael Althen
Spezial Man kann sich keinen besseren Regisseur vorstellen als den großen Phantastiker des Hollywood-Kinos, wenn es um den Sturz ins Kaninchenloch und seine Folgen geht: Tim Burton hat Alice im Wunderland verfilmt. Von Peter Körte
Alice im Wunderland gibt es ab Donnerstag in 3D. Tim Burton hat den Kinderbuchklassiker verfilmt. Außerdem laufen an: Jeff Bridges und Maggie Gyllenhaal als oscarnominiertes Filmpaar, ein marathonlaufender Bankräuber und die übersinnlichen Fähigkeiten von George Clooney.
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