Die amerikanische Schauspielerin Brittany Murphy ist in aller Stille bei einer privaten Trauerfeier beerdigt worden. Angehörige und Freunde nahmen an Heiligabend auf dem Friedhof Forest Lawn in Los Angeles Abschied von der 32-Jährigen.
Spezial Proll-Märchen von einem intensiveren Leben: Fatih Akins Komödie Soul Kitchen ist eine Hommage an die Freundschaft, griechisches Temperament und den Hamburger Kiez.
Die Wirtschaftskrise hat zwar die allgemeine Konsumlust der Amerikaner gedrückt, aber am Kinobesuch wird offenbar nicht gespart: Die Filmindustrie ist auf dem besten Weg, einen Rekordumsatz an den amerikanischen Kinokassen zu verbuchen. Dennoch hat die Branche Sorgen: Das DVD-Geschäft schrumpft. Von Roland Lindner
In Bright Star verliebt sich John Keats, der größte lyrische Dichter der englischen Sprache, in die achtzehnjährige Fanny Brawne. Fast nichts an Jane Campions romantischem und traurigem Film ist erfunden, die Liebe nicht und auch nicht der Tod. Von Andreas Kilb
Fatih Akins Soul Kitchen über ein Lokal in Hamburg ist Heimatfilm und Komödie zugleich. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Die Geschichte Albert Schweitzers, das Liebesleid des britischen Dichters John Keats und eine Rebellion im Altersheim.
Die amerikanische Schauspielerin Brittany Murphy ist im Alter von 32 Jahren gestorben. Sie erlag einem Herzversagen. Murphys Mutter fand sie leblos unter der Dusche. Murphy wurde bekannt durch Filme wie Clueless, Durchgeknallt oder Sin City.
Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker Wo die wilden Kerle wohnen ist ein Buch voll magischer Worte und Bilder. Und natürlich unverfilmbar. Der Regisseur Spike Jonze und der Schriftsteller Dave Eggers haben es trotzdem mit Erfolg auf die Leinwand gebracht. Von Volker Weidermann
Dein Leben ist nicht mehr sicher. Komm nicht zurück! Dass die Iranerin Narges Kalhor auf einem Filmfestival in Nürnberg einen systemkritischen Film gezeigt hatte, blieb in Teheran nicht unbemerkt. Nun fürchtet die Tochter eines Beraters von Ahmadineschad um ihr Leben. Von Anne Ameri-Siemens
Im Internet haben sich die Fans die Deutungshoheit über die Popkultur erkämpft: Videoportale wie Youtube verzeichnen den Trend zur parodistischen Neu-Synchronisation von bekannten Filmen und Serien - mit zum Teil urkomischen Resultaten. Von Christian Heger
Spezial Jeder seiner Filme ist ein Pionierprojekt. In Avatar - Aufbruch nach Pandora gelingt dem Titanic-Regisseur James Cameron wieder der uralte, magische Effekt des Kinos: Die Leinwand wird zum Fenster zu einer anderen Welt. Von Peter Körte
Das Krisendrama Up in the Air mit George Clooney ist Favorit bei der Verleihung der Golden Globes. Auch Michael Hanekes Das weiße Band hat Aussichten auf einen Preis. Eine Schauspielerin erhielt ihre 25. Nominierung.
Spike Jonze verfilmt mit Wo die wilden Kerle wohnen den Kinderbuchklassiker mit flauschigen Riesenfabelwesen. Außerdem von Donnerstag an im Kino: James Cameron lässt neue Planeten erschließen und Daniel Brühl gibt sich als Bestsellerautor aus.
Eine Biografie, die der Film schrieb: Die Deutsche Kinemathek erinnert in einer Ausstellung an Romy Schneider und das unentwirrbare Kuddelmuddel von Leben und Karriere, Mensch und Filmfigur, das sie bis heute darstellt. Von Michael Althen
Im Hamburger Hyatt Hotel sitzt die Hauptfigur aus Küss den Frosch“ – ein Mensch im Plüschkostüm. Doch was ist das gegen das Rollenspiel, das wenig später der Disney-Animator Andreas Deja veranstaltet? Er lebt seine Figuren im Gespräch aus. Von Andreas Platthaus