Spezial Dem deutschen Kino mangelt es an großen Stoffen, nicht an großen Schauspielern. Bestes Beispiel: Claudia Michelsen, der in 42plus das glaubwürdige Porträt einer reifen, sinnlichen, von unausgelebten Sehnsüchten zerrissenen Frau gelingt und die damit ein seelenloses Ehedrama rettet. Von Andreas Kilb
Estelle Getty ist tot. Die amerikanische Schauspielerin starb im Alter von 84 Jahren in ihrem Haus in Los Angeles. Berühmt wurde sie durch die Rolle der knorrig-mürrischen Sophia in der Fernsehserie Golden Girls.
In 42plus verliebt sich Christine in einen Jüngling, der ihr Sohn sein könnte. Außerdem von Donnerstag an im Kino zu sehen: Akte X-Traumpaar Mulder und Scully ermitteln wieder, Häftlinge trainieren Blindenhunde und Katharina Thalbach heiratet.
Spezial Nach Abba als Musical nun Abba als Film. Meryl Streep in der Hauptrolle der flotten Komödie Mamma mia! sorgt dafür, dass nicht zuviel geschmachtet werden muss und keine hochglanzproduzierten Abba-Hits am Fließband ablaufen. Alle, so die Botschaft, sollen am Abba-Mythos teilhaben. Von Bert Rebhandl
Bildergalerie Er drehte Excalibur und Der Schneider von Panama, arbeitete mit Mastroianni, Marvin und Mifune, mit Sean Connery und Pierce Brosnan. Ein Interview mit dem britischen Regisseur John Boorman über die Sorgen mit den Stars - und eine traurige kleine Insel vor der europäischen Küste. Von Marco Schmidt
Mamma Mia!: Meryl Streep muss als Alt-Hippie in der gleichnamigen Musical-Verfilmung den Erzeuger ihrer Tochter identifizieren. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Juliette Binoche in einem Paris-Film, Anne Hathaway in einer Agenten-Parodie und ein Haufen frecher Mädchen.
Spezial Zehn Jahre lang hat der amerikanische Regisseur Francis Ford Coppola keinen Film gedreht. Jetzt hat er sich an Jugend ohne Jugend, einen mythisch-magischen Stoff des rumänischen Religionsphilosophen Mircea Eliade, gewagt. Von Andreas Kilb
In Francis Ford Coppolas Film Jugend ohne Jugend ist Alexandra Maria Lara in einer Doppelrolle zu sehen. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Chris Cooper will seine Frau vergiften, Edward Norton spielt den unglaublichen Hulk und Christopher Walken ist Pingpong-Meister.
In Los Angeles ist ein Superheld aufgetaucht, der noch asozialer ist als die meisten Kollegen. Als Hancock bringt Will Smith zwar immer wieder Bösewichte zur Strecke, aber er tut es ohne die nötige Sorgfalt. Von Bert Rebhandl
Bildergalerie Für viele war sie eine der schönsten, wenn nicht die allerschönste Frau im Kino der Sechziger. Auch heute, mit 67, ist sie eine strahlende Erscheinung. Mit definitiv eigenem Kopf. Ein nicht ganz schlechter Abend mit Julie Christie. Von Rüdiger Suchsland
Der Filmklassiker Metropolis war 1927 bei der Premiere nicht sehr erfolgreich. Also wurde er einst um eine halbe Stunde gekürzt, die seither als verschollen galt. Jetzt ist sie wiederaufgetaucht. Von Bert Rebhandl
Spezial Ein Trickfilm-Panda zieht gegen das Böse in der Welt zu Felde und müss dafür aber erst einmal seinen Körper in den Griff bekommen. Kung Fu Panda ist eine zauberhafte Hommage an den amerikanischen Kung-Fu-Film der siebziger Jahre und ein Werk für den unambitionierten Massengeschmack zugleich. Von Andreas Platthaus
Sally Hawkins erhielt den Silbernen Bären für ihre ausgeflippte Rolle als Poppy in Happy-Go-Lucky. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Will Smith als chaotischer Superheld, französische Wassernixen und ein übergewichtiger Kampfsportpanda.
Spezial Ein Kind, fünfzehn Jahre alt und wegen einer Stoffwechselerkrankung gleichzeitig Mann und Frau, sucht seine soziale Rolle und seine geschlechtliche Identität. XXY ist der leise, mutige und bedrückende Debüt-Film der argentinischen Regisseurin Lucía Puenzo.
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