Filmfestival

Filme mit Clooney und Jolie bei der Berlinale

Matt Damon und Angelina Jolie in “The Good Shepherd“

Matt Damon und Angelina Jolie in "The Good Shepherd"

04. Januar 2007 George Clooney, Angelina Jolie, Robert De Niro und Matt Damon gehören zu den Stars der 57. Berlinale (8. bis 18. Februar). Mit „Yella“ von Christian Petzold hat es außerdem der erste deutsche Film in den diesjährigen Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin geschafft. Das teilte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick am Donnerstag mit.

Zu den sechs bislang ausgewählten Wettbewerbsfilmen gehört auch De Niros zweite Regiearbeit „The Good Shepherd“. Mit Jolie, Damon und ihm selbst in den Hauptrollen erzählt er darin die Geschichte eines idealistischen Yale-Absolventen, der während des Zweiten Weltkrieges für den Geheimdienst rekrutiert wird. Die Vereinigten Staaten werden außerdem mit Steven Soderberghs „The Good German“ vertreten sein. Darin spielt Hollywoodstar Clooney die Rolle eines amerikanischen Journalisten, der im Berlin der Nachkriegszeit in ein Mordkomplott gerät. Soderbergh habe damit eine in Schwarz-Weiß komponierte Hommage an das Kino der 40er Jahre geschaffen, sagte Kosslick. Neben Clooney spielen Tobey Maguire und Cate Blanchett.

Zeitgeschichte und Privates

Petzold zeigt nach „Gespenster“ (2005) zum zweiten Mal einen Film in der offiziellen Berlinale-Konkurrenz. „Yella“ erzählt von einer jungen Frau aus Brandenburg, die eine neue Arbeitsstelle im Westen annimmt, um ihrer zerrütteten Ehe zu entfliehen. Dort aber wird sie von ihrem alten Leben eingeholt. Die Hauptrollen spielen Nina Hoss, Hinnerk Schönemann und Devid Striesow. „Viele der für den diesjährigen Wettbewerb ausgewählten Produktionen verbinden zeitgeschichtliche Prozesse mit privaten, intimen und hochemotionalen Geschichten“, erklärte Kosslick.

Der zweifache Oscar-Preisträger Bille August präsentiert seinen neuen Film „Goodbye Bafana“. Joseph Fiennes spielt darin die Hauptrolle in der wahren Geschichte des weißen Gefängniswärters James Gregory. Dessen Leben ändert sich grundlegend, als er dem Gefangenen Nelson Mandela begegnet. Am 11. Februar jährt sich die Freilassung Mandelas zum 17. Mal.

Die Sängerin und Schauspielerin Marianne Faithfull spielt die Hauptrolle in „Irina Palm“ des belgischen Regisseurs Sam Garbarski. Faithfull verkörpert eine Witwe in finanziellen Schwierigkeiten, die sich in ihrer Verzweiflung auf ein sehr spezielles erotisches Jobangebot einlässt. Südkorea präsentiert sich mit „I Am A Cyborg But That's Ok“ von Park Chan-wook über eine junge Psychiatrie-Patientin, die sich für einen Roboter hält. Die Auswahl für den Wettbewerb der Berlinale soll Mitte Januar abgeschlossen sein.



Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: UIP/Cinetext, Warner Bros./Cinetext

 
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