Berlinale-Auftakt

Auch Pygmäen haben klein angefangen

Von Verena Lueken

Joseph Fiennes in “Man to Man“

Joseph Fiennes in "Man to Man"

13. Februar 2005 Die Amerikaner haben Ray Charles und Howard Hughes, die Europäer Sophie Scholl und Francois Mitterrand. Die Differenz an Showpotential und Glamour ist offensichtlich, die Folgen fürs Kino sind es auch. Denn entsprechend unterschiedlich dürften die Filme sein, die das Leben dieser historischen Figuren erzählen.

Bei den Berliner Filmfestspielen, die an diesem Donnerstag abend eröffnet werden, sind zwei von ihnen zu sehen, der französische über Mitterrand und der deutsche über Sophie Scholl. Die amerikanischen Produzenten der anderen beiden, die noch vor wenigen Jahren gleichsam natürliche Eröffnungs-, Abschluß- oder Wettbewerbsfilme im Festival abgegeben hätten, wollten mit ihrem Leinwandstart auf die Berlinale-Premiere nicht warten. „Ray“ und „Aviator“ laufen schon seit Wochen in den deutschen Kinos.

Beschimpfte Festivalleiter

Die Berliner Filmfestspiele hatten immer damit zu kämpfen, beide, das amerikanische wie das europäische Kino, zu ihrem Recht kommen zu lassen. Über zu mächtige oder zu geringe Präsenz des asiatischen, das in den letzten zehn Jahren immer stärker wurde, des afrikanischen, das stets eine geräumige Nische hatte, des arabischen oder indischen Kinos hat sich nie jemand beschwert. Aber seit den siebziger Jahren hat es keinen Festivalleiter gegeben, der sich nicht wegen Parteilichkeit für die amerikanische oder die europäische Seite hätte beschimpfen lassen müssen.

Dieter Kosslick, der die Berliner Filmfestspiele seit vier Jahren dirigiert, hat darüber hinaus noch ein anderes Problem: Die Amerikaner, jedenfalls die aus Hollywood, kommen nicht mehr. Das hat nichts mit Berlin und mit Kosslick schon gar nichts zu tun. Es liegt an den Academy Awards, den Oscars, die seit vergangenem Jahr nicht mehr Ende März, sondern bereits Ende Februar verliehen werden. Seitdem machen die Anwärter auf die Industrietrophäe in der letzten Phase vor der Preisverleihung in Hollywood Stimmung für sich und ihren Film. Die Berlinale fällt da als popularitätssteigerndes Ereignis nicht ins Gewicht.

Nur „Kinsey“ kommt aus Hollywood

Da die amerikanischen Verleihe außerdem aus Furcht vor Videopiraterie immer häufiger ihre großen Filme international zur gleichen Zeit in die Kinos bringen, den deutschen Start also nicht mit einer möglichen Festivalpremiere, sondern mit dem amerikanischen Kinostart synchronisieren, gehen wichtige Hollywoodproduktionen immer öfter an der Berlinale vorbei. In diesem Jahr ist aus dieser Liga einzig „Kinsey“ in Berlin zu sehen, Bill Condons Film über das Leben des berühmten Sexualforschers, der bei den Oscar-Nominierungen seltsamerweise übergangen wurde und zum Abschluß des Festivals kurz vor seinem Deutschlandstart außer Konkurrenz gezeigt wird. Wes Andersen, der mit „The Life Aquatic“ im Wettbewerb vertreten ist, steht außerhalb des Hollywood-Establishments. Vielleicht ist ja, obwohl man in Berlin bisher immer abgewinkt hat, eine Vorverlegung der Berlinale nur noch eine Frage der Zeit.

Ob die europäisch-südafrikanische Koproduktion „Man to Man“ von Regis Wargnier der Film ist, mit dem Kosslick die Berlinale in diesem Jahr unbedingt eröffnen wollte, oder nur derjenige, für den er den Regisseur und die Hauptdarsteller zur Premiere auf den roten Teppich bekommen konnte, spielt keine große Rolle. Ein europäischer Film zum Auftakt setzt in jedem Fall ein Signal, und sei es als Pfiff im Wald: Wir können auch ohne Amerika.

Kertesz-Verfilmung im Wettbewerb

Eine ungarisch-deutsch-britische Koproduktion, „Fateless“ von Lajos Koltai nach dem „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertesz, hat außerdem am letzten Tag vor der Eröffnung des Festivals den amerikanischen Beitrag „Heights“, das Regiedebüt von Chris Terrio mit Glenn Close und Isabella Rossellini, aus dem Wettbewerbsprogramm verdrängt.

Natürlich kann kein internationales Filmfestival auf das amerikanische Kino verzichten, und das Programm der Berlinale tut das auch keineswegs. In den verschiedenen Sektionen des offiziellen Programms sind nach den Statistiken des Festivals sogar mehr amerikanische Filme zu sehen als jemals zuvor. Nur eben nicht aus den großen Studios in Hollywood, was den „Spiegel“ veranlaßte, eine „Glamourflaute“ auszurufen - obwohl sich Kevin Spacey und Keanu Reeves, Will Smith, Catherine Deneuve, Gerard Depardieu und andere angesagt haben und auch die Jury mit Nino Cerrutti und Bai Ling einigen Schauwert verspricht.

Perlen im Programm

Fast undenkbar ist, daß sich unter den etwa dreihundertfünfzig Filmen aus zweiundfünfzig Ländern, die im offiziellen Programm zu sehen sind, keine Perlen finden lassen werden. Mit Filmen von Christian Petzold, Marc Rothemund und Hannes Stöhr im Wettbewerb ist das deutsche Kino stark vertreten, Schwerpunkte in allen Programmbereichen liegen auf Produktionen aus und über Afrika mit allein zwei Produktionen über den Völkermord in Ruanda, es gibt eine Reihe von Filmen zu Sex und Pornographie (und ein Praxisseminar zum Thema), eine Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ und eine intelligent zusammengestellte Retrospektive über „Produktion und Design“.

Das Internationale Forum ist um fast ein Viertel auf überschaubaren Umfang geschrumpft und zeigt neben Nachwuchs- und Dokumentarfilmen auch eine kleine Werkschau des Koreaners Im Kwon-Taek sowie den neuen Film von Claire Denis. Im Panorama wird, in Deutschland nach dem „Untergang“ neugierig erwartet, das „Goebbels Experiment“ von Lutz Hachmeister und Michael Kloft seine Premiere erleben.

Forscher im Dschungel

Auch das Thema des Eröffnungsfilms „Man to Man“ nach einem Drehbuch von William Boyd klingt spannend: Ein britischer Wissenschaftler, gespielt von Joseph Fiennes, entführt um das Jahr 1870 im zentralafrikanischen Dschungel zwei Pygmäen nach England, um seine These zu beweisen, daß diese kleinwüchsigen Wesen das evolutionsgeschichtliche Verbindungsstück zwischen Affe und Mensch bilden. Daß sie Menschen sind, bemerkt er erst im Lauf der Zeit, und seine Forscherfreunde erkennen es erst, als es zu spät ist.

Das hätte eine Mischung aus geographischem und wissenschaftlichem Abenteuer werden können, aber der französische Regisseur Regis Wargnier macht leider nicht mehr daraus als einen Ausstattungsfilm, in dem die faszinierende Welt des Halbwissens, des Erkenntnisdrangs auf allen Abwegen und der Hybris nie lebendig werden. Auch sieht Kristin Scott Thomas im Dschungel nicht sehr dekorativ aus, und Joseph Fiennes ist ein arger Langweiler. Beide aber und der Regisseur werden am Donnerstag abend in angemessener Garderobe über den roten Teppich in den Festivalpalast marschieren, und allein deshalb mag die Frage zurückstehen, warum amerikanisches Mittelmaß, das auf Aktion setzt, so viel besser wirkt als europäisches, das die Kulissen abschreitet.

Text: F.A.Z., 10.02.2005, Nr. 34 / Seite 37
Bildmaterial: Berlinale

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Die perfekte Wohnung oder das ideale Haus zum Kaufen oder Mieten: Jetzt über 960.000 Angebote bei Immowelt.de und FAZ.NET!

Berlinale 2005

Die Wettbewerbsfilme kurz belichtet

Beides kennt der Berlinale-Rummel: viel Lärm um nichts und heimliche Gewinner. FAZ.NET begleitet den Wettbewerb mit Kurzbewertungen der Filmkritiker von F.A.Z. und Sonntagszeitung.

Berlinale

Spiel mir das Lied vom Völkermord

Idris Elba in “Sometimes in April“

Der Film „Sometimes in April“ entfaltet das Schreckenspanorama des Völkermords in Ruanda. Er zählt zu den Favoriten der Berlinale - aber nur, weil ein anderer Film über Ruanda außer Konkurrenz lief.

Wellenreiter

Die schönste Jurorin aller Zeiten

Berlinale-Liebling Bai Ling

Nicht unbedingt bei der Filmauswahl, wohl aber bei der Besetzung der Jury ist dem Berlinale-Chef Kosslick ein echter Glücksgriff gelungen: Die Schauspielerin Bai Ling hält Publikum wie Presse ganz allein in Atem.

Berlinale-Wettbewerb

Das ganze Leben ist eine offene Rechnung

Wie einst Harvey Keitel: Romain Duris in „Der Schlag, der mein Herz verspielte”

Endlich ein Wettbewerbsfilm, der Ernst macht: Jacques Audiards französisches Remake „Der Schlag, der mein Herz verspielte“ ist vielleicht der stärkste Film dieser Berlinale, sicher aber der intensivste.

Berlinale

Muse, Maske, Melone

Bill Murray als Cousteau-Kopie

Im Wettbewerb der Berlinale: Tsai Ming-Liangs „The Wayward Cloud“ vermischt existentielle Tristesse mit expliziten Sexszenen. Wes Anderson leistet sich mit den „Tiefseetauchern“ einen 20-Millionen-Dollar-Scherz mit Bill Murray.

„Das Goebbels-Experiment“

Dankeschön, Herr Doktor!

Der Agitator in Aktion

Michael Kloft und Lutz Hachmeister lassen in ihrem auf der Berlinale präsentierten Film „Das Goebbels-Experiment“ ausschließlich die Stimme von Hitlers Propagandaminister ertönen. Das Ergebnis ist ein fast unpolitisches Porträt.

Bildergalerie

Das Berlinale-Fotoalbum

Cate Blanchett, Schauspielerin, Australien

Es muß nicht immer Hollywood sein: Die Fotografen haben bei den Filmfestspielen von Berlin gut zu tun. FAZ.NET zeigt eine Porträtgalerie von Berlinale-Besuchern: Stars von heute und von morgen, Legenden und Unbekannte.

Berlinale

Stich der verborgenen Klinge

Julia Hummer (vorn) und Sabine Timoteo in “Gespenster“

Ein spektakulärer Mord, von dem wir fast nichts sehen, und ein Bilderfilm, in dem alles Wesentliche ohne Worte gesagt wird: Yoji Yamadas „The Hidden Blade“ und Christian Petzolds „Gespenster“ auf der Berlinale.

Berlinale

Goldener Bär für schottischen Kurzfilmer

Brenda Fricker und Kathleen McDermott in “Milk“

Die Berlinale hat ihren ersten Sieger: Der Kurzfilm „Milk“ von Peter Mackie Burns (Schottland) ist mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. Silberne Bären gingen an Polen und die Vereinigten Staaten.

Kertész-Verfilmung

Mit Make-up und Musik im Lager

Auschwitz taugt nicht als Spielfilmset: Szene aus “Fateless“

Erst wollten alle rein ins Kino, kurz darauf wollten die meisten wieder raus: Der ungarische Wettbewerbsbeitrag „Fateless“ nach dem „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész weckt auf der Berlinale Ärger statt Empathie.

Berlinale

Wenn die Luft zum Atmen dünn wird

Männer am Strand: Michel Bouquet (l.) und Jalil Lesperet

„Der späte Mitterrand“ ist von einer Sterbenskälte umgeben, schwärmt von den tausend Schattierungen von Grau und träumt von einem Treffen mit Julia Roberts: Ein Berlinale-Film erzählt vom Abschied eines Politikers.

Berlinale

Im Paradies sind alle Menschen tot

Ali Suliman (l.) und Kais Nashef in “Paradise Now“

Was ist ein politischer Film? Auf der Berlinale läßt sich diese Frage unterschiedlich beantworten. Neben einer Reihe staunenswerter Dokumentationen gehört vor allem „Paradise Now“ dazu. Der Film erzählt die Geschichte zweier Selbstmordattentäter.

Berlinale

Rose, o reiner Widerspruch

Julia Jentsch als Sophie Scholl

Deutsches im Wettbewerb: Marc Rothemunds „Sophie Scholl“ ist der Film der jungen Schauspielerin Julia Jentsch. Hannes Stöhrs „One Day in Europe“ ist ein Episodenfilm mit hübschem Einfall, aber ohne Konzept.

Berlinale

Ich hab' noch eine Meinung in Berlin

Catherine Deneuve in “Les temps qui changent“

Ein gewohnt umstrittener Eröffnungsfilm, eine Suche nach neuen Stars und viele moralische Geschichten. Die Berlinale und die Frage: Wie kommt Catherine Deneuve ins „Hotel Ruanda“?

Berlinale

Alles auf Anfang

Das Leid des jungen Daumenlutschers: Mike Mills' „Thumbsucker“ ist die erste Überraschung im Wettbewerb der Berlinale und einer der schönsten Filme übers Erwachsenwerden seit dem „Eissturm“.

Berlinale-Eröffnung

Glanz auf dem roten Teppich, kaum auf der Leinwand

“Man to Man“-Hauptdarsteller: Joseph Fiennes, Kristin Scott

Der Glanzpunkt zur Eröffnung der Berlinale 2005 war die Gala mit vielen bekannten Gesichtern aus der Filmszene. Der Eröffnungsfilm „Man to Man“ konnte dagegen kaum glänzen.

Jerry Lewis

Sagt ihnen, ihr habt mit mir gesprochen

“Hollywood hat kein Herz mehr“: Jerry Lewis

Und eure Freunde werden sagen: Na und? Hollywoods Komikerlegende Jerry Lewis spricht über seinen ersten Lacher, die Filmstarts von heute und die Liebe seines Lebens: Dean Martin.

Berlinale-Interview

„Da fängt die kinematographische Intelligenz an“

“Schreiben ohne Schere“ - Drehbuchautor Fred Breinersdorfer

Drei deutsche Filme laufen im Berlinale-Wettbewerb: Die Regisseure Hannes Stöhr und Christian Petzold und der Autor Fred Breinersdorfer über Filmkunst, Kompromisse und die traurigen Blüten des Subventionsgeschäfts.

Berlinale-Chef Kosslick

„Es hilft immer, einen guten Spruch draufzuhaben“

Hüter der Bären: Dieter Kosslick

Spezial Dieter Kosslick, Direktor der am Donnerstag beginnenden Berlinale, über launige Begrüßungsworte, Small talk, Verwechselungen von Hollywood-Schauspielern und die hohe Kunst, eine belgische Regisseurin zu küssen.

Roland Emmerich

Der Mann ohne Handschrift

Regisseur in Denkerpose

Er ist einer der erfolgreichsten Regisseure Deutschlands und Hollywoods, im Wettbewerb eines Festivals aber war noch kein Film von ihm zu sehen. Nun sitzt Roland Emmerich der Berlinale-Jury vor.

Filmfestspiele

Berlinale 2005: „Fußball, Sex und Politik“

Vorhang auf: Dieter Kosslick

Die diesjährigen Filmfestspiele Berlin präsentieren Filme über den Völkermord in Afrika und die Sexualität der fünfziger Jahre. Drei deutsche Filme sind im Wettbewerb vertreten.

Filmfestspiele

Franka Potente in der Berlinale-Jury

Eine von drei Schauspielerinnen in der Jury: Franka Potente

Zwei Wochen vor Beginn der Berlinale steht die Jury der Filmfestspiele fest. Den Vorsitz übernimmt Regisseur Roland Emmerich, unterstützt wird er unter anderem von Franka Potente und dem Modeschöpfer Nino Cerruti.

Kinojahr 2004

Der deutsche Film fand die „Zauberformel“

“Die fetten Jahre sind vorbei“? Von wegen

Das vergangene Jahr war eines der erfolgreichsten Kinojahre in Deutschland überhaupt: Insgesamt fast 157 Millionen Besucher haben sich deutsche Filme angesehen. Auch die Nachfrage im Ausland steigt.

Vor Berlinale und Oscars

Der Untergang des Hollywood-Imperiums

Kein Zwischenstopp in Berlin: Leonardo DiCaprio hat andere Sorgen

Scorsese, DiCaprio und Eastwood haben keine Zeit für die Berlinale. Sie bleiben in Amerika, um ihre Oscar-Chancen zu erhöhen. Dem amerikanischen Kino allerdings geht's gar nicht gut. Und amerikanisch ist es auch nicht mehr.

Filmfestspiele

Deutsche Filmindustrie feiert sich auf der Berlinale

Großes Schulterklopfen zu Beginn der Internationalen Filmfestspiele: Mit so viel Rückenwind sind die deutschen Filmproduzenten lange nicht mehr in die Berlinale gestartet. Die Krise der Kinos dauert indes an.

Filmfestspiele

16 Weltpremieren auf der Berlinale

Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale ist komplett. 21 Filme, darunter 16 Weltpremieren, konkurrieren Mitte Februar um die Goldenen und Silbernen Bären, die die Jury unter Vorsitz von Roland Emmerich vergibt.

Kommentar

Filmfrühling oder Scheinblüte?

Sibel Kekilli und Birol Ünel in “Gegen die Wand“

Von „Good Bye, Lenin!“ bis „Gegen die Wand“: Das deutsche Kino hat zuletzt eine beispiellose Serie von Erfolgen erlebt. Aber was bedeutet der Preissegen tatsächlich für die Filmproduktion in Deutschland?

Berlinale und Buchmesse

Buch und Kino kooperieren

Die Frankfurter Buchmesse und die Internationalen Filmfestspiele Berlin arbeiten künftig zusammen. Die Kooperation soll dabei helfen, vielversprechende Bücher schneller auf die Leinwand zu bringen.

Berlinale 2004

Im Rampenlicht: Sibel Kekilli und „Gegen die Wand“

Bester Stimmung: Regisseur Fatih Akin mit seinen Darstellern

Spezial Erstmals nach achtzehn Jahren gewinnt ein deutscher Beitrag die Berliner Filmfestspiele: Fatih Akins deutsch-türkisches Melodram „Gegen die Wand“. Die Hauptdarstellerin Sibel Kekilli erlebt sogleich die Schattenseiten des Starruhms.