Das wäre die Gelegenheit: Dreharbeiten für “Marienhof“

Schleichwerbung

EU-Kommissarin für gezieltes Product Placement in Spielfilmen

EU-Kommissarin Viviane Reding hat ihre Pläne präzisiert, die Product-Placement-Beschränkungen im Fernsehen zu lockern. Die gezielte Plazierung von Markenprodukten in Unterhaltungsserien und Spielfilmen will sie zulassen.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. September 2005 17:15

Schleichwerbung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Stefan Werner (Kameramann)

Es wird sich wohl schwer verhindern lassen, dass James Bond einen Wagen der Marke xy fährt.


Auch die neoliberale "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) zählte zu den Placement-Kunden der Bavaria Film und der vorgeschalteten Agentur Kultur+Werbung bzw. H.+S. Unternehmensberatung. Laut ARD-Liste wurde das Thema "Neue soziale Marktwirtschaft" im Jahr 2002 sieben Mal für 58.670 Euro platziert. Thematisch soll es dabei um "Wirtschaft, schlanker Staat, Steuern etc." gegangen sein. "Kooperationspartner nicht bekannt", heißt es ergänzend im internen ARD-Bericht, der den Intendanten der Rundfunkanstalten bei ihrer jüngsten Sitzung in Stuttgart vorlag. ISNM-Geschäftsführer Dieter Rath bestätigte dem epd am 13. September, dass es sich dabei um die Initiative gehandelt habe.

Quelle: http://www.epd.de/medien_index_37159.html

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist eine Tarnorganistion der Metallindustrie. Zahlreiche Journalisten und Medien sind inzwischen Teil der Kampagne. Die Initiative liefert auf Bestellung Daten, sie machen daraus einen Artikel oder gleich eine ganze Doppelseite, wie in der „Welt“. Kernaussage: 50 Jahre Sozialpolitik – ein einziger Irrtum. Weg damit!

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,818br7mnffjd1le4~cm.asp

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