07. März 2006 Bei den deutschen Fernsehzuschauern hat die Oscar-Gala nur wenig Interesse gefunden, selbst in den Vereinigten Staaten sackte die Einschaltquote im Vergleich zum Vorjahr deutlich ab.
Die nächtliche Live-Übertragung in der Nacht zum Montag ab 2 Uhr morgens bei Pro Sieben sahen 0,36 Millionen Menschen, teilte der Sender am Dienstag in München mit. Das war ein Marktanteil von 15,2 Prozent bei der Gesamtbevölkerung und 20,5 Prozent bei der Werbe-Zielgruppe der 14- bis 49jährigen. Die Zusammenstellung der Höhepunkte am Montag abend verfolgten ab 22.20 Uhr 0,67 Millionen (4,2/7,8 Prozent).
Nach Angaben des amerikanischen Senders ABC lockte die Verleihung der begehrtesten Filmpreise der Welt in den Vereinigten Staaten 38,8 Millionen Menschen vor den Bildschirm - acht Prozent weniger als im Vorjahr. Die Veranstalter hatten mit niedrigen Einschaltquoten gerechnet, weil diesmal keine Blockbuster-Filme im Mittelpunkt standen.
Zuletzt war das Zuschauerinteresse vor drei Jahren nach dem Irak-Kriegsbeginn auf einen Tiefpunkt gesunken, als nur 33 Millionen Menschen des Siegeszug von Chicago am Bildschirm mitverfolgten. 1998 konnte die Show mit dem Drama Titanic 55,2 Millionen amerikanische Zuschauer in ihren Bann ziehen.
Text: FAZ.NET mit Material von dpa
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