Ein Superstar für Deutschland: Tom Cruise

Stauffenberg-Verfilmung

Deutschlands Hoffnung heißt Tom Cruise

Spezial Tom Cruise, der erfolgreichste aller Superstars, will unseren Stauffenberg spielen: Da sollte sich Deutschland glücklich schätzen. Statt dessen gibt es Proteste. Regisseur und Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck über Hollywood und die deutsche Verbotsgeilheit.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Juli 2007 22:00

Vernünftige Ansicht

Lorenz Huber (Wahrheitsliebe)

Herrn von Donnersmarcks Ansicht finde ich begrüßenswert. Sie klingt äußerst vernünftig im Gegensatz zu den Leuten, die ständig gegen Tom Cruise wegen seiner Scientology Mitgliedschaft hetzen.

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07. Juli 2007 02:00

Tom Cruise & unser Heil

Leo Kaufmann (leokaufmann)

Das Verweigern nicht beantragter Drehgenehmigungen: der Aufschrei aus der Filmindustrie ist brachial - ZENSUR!

Was wiegt dieser berechtigte Streit gegen die FÜNF MILLIONEN Euro direkter Förderung für das Projekt, die selbstherrlich der gleiche Staat zusagt? Das Volk, der Souverän, wurde dazu nicht befragt.

Diesen Reigen nehmen die Herren vom Film gerne hin. Sie regen sich nicht über eine "positive" Zensur auf - denn was hier ausgegeben wird, steht für andere Projekte nicht zur Verfügung.

Bedenken, wenn Hollywood mit dem Scientologen Tom Cruise im Schlepptau einen sensiblen Stoff verfilmen möchte: sollte man diese als Künstler nicht verstehen, die öffentliche Diskussion im Vorfeld sogar begrüßen?

Oder sind diese Herren heute mehr Manager als Künstler - also am öffentlichen Diskurs weniger als am Mammon interessiert? Eingeschnappt sind sie, wenn ihnen neben generöser Förderung nicht noch als neuen Superhelden gehuldigt wird.

Im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse sollte man den Beitrag eines solchen Films auf das Bewusstsein des globalen Publikums nicht überschätzen - auch negative Medienwirkung wird von der Branche bestritten.

Einfach muss die Story sein, damit alle sie verstehen - so einfach wie unsere Geschichte?

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06. Juli 2007 00:57

wieder nur Gutmenschen unterwegs...

Battista Fuoripista (fuoripista)

Leute, könnt Ihr mal eine Argumentation tolerieren, die vielleicht nicht dem sofort nachvollziehbarem Mainstream entspricht und vielleicht erst einmal drüber nachdenken, bevor sofort die eigene, lange vorbereitete und an den Haaren herbeigezerrte Kausalkette ausposaunt wird?

100% pro Donnersmarck!

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05. Juli 2007 15:53

donnersmarck

anne wiehler (felicitas13)

warum wurde mein Beitrag nicht publiziert?
Den Hinweis zu opus Dei ist keien Denunziation, sondern, der Vater von Donnersmarck hat die Planung eines Jungengymnasiums von Opus Dei in Potsdam aktiv ubnterstützt. Das kann man im Internet recherchieren. Da HvD selbst Bezug nimmt auf seine Familienverhältnisse halte ich diesen Hinweis für opportun.

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05. Juli 2007 15:38

Karrieregeiler Donnersmarck

anne wiehler (felicitas13)

Neben nichtssagenden Infos aus einer ambivalent gestimmten und "heldengeilen" adligen Nachkriegssociety (Marion Gräfin Dönhoff war zum Beispiel ein anderes Kaliber......) zeigt Herr HvD in seinem als Hollywoodbewerbung genutzten aufgeschäumten Artikel nur, dass er wenig differenzieren (Stauffenberg wird einseitig als Widerstandsheld personifiziert ohne historische Bedingungen zu erwähnen) will und "karrieregeil" Tatsachen und Menschen aus Filmperspektive und Marketungaspekten betrachten kann.
Da wird noch einiges von ihm auf uns zukommen.....vor allem eindimensionale männliche Heldengeschichten ( Wie wärs z. B. mit der Biographie von Josemaría Escrivá - dem begründer von Opus Dei ? Sein Vater hat hzu Opus Dei fruchtbare Beziehungen....) womit wir wieder bei Bekenntniossen wären.........

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05. Juli 2007 14:20

... die allzu hart sind stechen und brechen ab zugleich

Rüdiger Drischel (rudyguy)

Schindler war ein der Welt und sogar den Deutschen selbst unbekannter Held, von einem amerikanischen Regisseur ins Weltbewusstsein geholt.
Von Stauffenberg, ein vorrangig Deutschen bekannter, gescheiterter, trauriger Held aus dem Kreisauer Kreis, kann mit Hilfe der Weltbekanntheit eines amerikanischen Schauspielers das nach wie vor lädierte Deutschlandbild ergänzen. Das erreicht kein aktueller deutscher Mime!

Dass von Donnersmarck mit Hilfe dieser deutschen Story und einem auch an seiner eignen, persönlichen Karriere baut, sei ihm mehr als gegönnt.

Der Prophet gilt im eignen Lande nichts, okay - doch die Abschätzigkeit mit der von Donnersmarck hier behandelt wird ist erschreckend gehässig, schrecklich deutsch.
Melden sich nicht da wieder die fatale deutsche Überheblichkeit, anmaßende Überlegenheit, die Besserwisser, die vorgeblichen Weltmeister für dies & das?

Es ist kein Trost, aber wie reimt Biermann?
Die allzu hart sind, brechen,
die allzu spitz sind, stechen
und brechen ab sogleich ...

Nutzt alles nichts, bleibt immer noch der Weg vieler Deutscher: Emigration in lebensfreundlichere Gefilde auf diesem Planeten.

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05. Juli 2007 14:16

Widersprüchliche Methoden

Moritz Mutter (M.Mutter)

Henckel v. D.'s Attitüde, die Blickpunkte des Speziellen und des Allgemeinen, des Ganzen und des Teils, zu vermischen und zu vertauschen, sind nicht nur Zeichen einer geschichtsklitternden Sicht auf die deutsche Vergangenheit, sie wirken auch konfus und widersprüchlich.
In Hinsicht auf die deutsche Geschichte nämlich dient ihm die Negierung des Allgemeinen (=die Verbrechen des Nationalsozialismus) durch Fokussierung auf das Spezielle (=das Attentat Stauffenbergs), das doch nur im Zusammenhang des Allgemeinen verstanden werden kann, als Methode, die deutsche Geschichte freizusprechen. Die moralische Größe Einzelner, sofern von einer solchen überhaupt gesprochen werden kann, soll das moralische Versagen einer Nation relativieren.
(Man könnte auch sagen, v. D. weigert sich, die deutsche Geschichte im Ganzen zu sehen.)

Doch als er am Ende von dem Brief Stauffenbergs spricht, den er und sein Bruder gefunden hätten, verfährt er genau umgekehrt: die (übrigens a priori angenommene) allgemeine moralische Größe Stauffenbergs soll die Relevanz seiner antisemitischen Äußerungen nichten. (Analog bei Yorck)

Die beiden Methoden widersprechen sich offensichtlich. Kein sehr intelligenter Text.

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05. Juli 2007 12:14

cruisade des herrn oscar...

johanna sabine Peschko Martens (johanna.martens)

na, da donner(t)s ja markig - wie wunderbar ! florian der größte zieht alle register und bringt auch gleich noch geschickt seine familiengeschichte mit unter;
für sein leben in der neuen heimat dürfte damit klimatisch vorgesorgt und der rote teppich ausgerollt sein: cruise ist nämlich der größte.
nur in diesem punkt, lieber hollywoodspezi, scheidet sich mein geist dramatisch von dem ihrigen...
alles gute im gelobten land - mit hauptdarsteller tommy wünscht
ihre johanna peschko martens aus oldenburg

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04. Juli 2007 21:07

Widerstand gegen Dummheit

Hartmut Zingel (H.Zingel)

Von Donnersmarck ist ähnlich wie von Stauffenberg ein Widerstandskämpfer - ein Käpfer gegen Dummheit. Er deckt das Sendungsbewußtsein nicht von Tom Cruise oder von Scientology auf sondern dasjenige von deutschen Politikern.
Wieder einmal weiß man hierzulande exakt, was einem Deutschen zusteht zu wissen und zu glauben und was Recht und Unrecht ist. Diese Borniertheit, die vorgibt zu wssen ist das, was von Donnersmarck so wunderbar bloßstellt. Je mehr Menschen in aller Welt durch einen großangelegten Film erfahren, wie sich zumindest Einzelne in unserem Land gegen das Hitlerregime aufgelehnt haben, desto besser, sollte man meinen.
Gerade in Deutschland und fast ausschließlich in Deutschland gibt es Menschen, die Richard Wagners Musik ablehnen, weil den Nazis etwas zu nahe stand oder weil er seinem Freund und Gönner die Frau ausgespannt hat; aber ändert das etwas an der Genialität dieses großen Klangbildners?
Es klingt fast so, als wenn gewisse Deutsche ihren Stauffenberg für sich behalten wollen, so als heiligen Freiheitskämpfer deutscher Nation. Wenn diese Freiheitsikone so leicht zu verletzen ist, dann scheint es mit dem Freiheitsgedanken dieser Leute und in diesem Land nicht weit her zu sein.

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04. Juli 2007 19:13

noch einmal - Scientology ist keine Religion

angela roberts (angero)

es geht nicht um religiöse Vorlieben, die seien ja hedem unbenommen
wer mehr über scientology wissen will kann sich bei sektenbeauftragten im nInternet informieren
Das vermeintlich Religiöse ist Trankappe
Scientolgy ist eben keine harmlose Spinnersekte
und Cruise macht sich zum Sprecher - also keine private Meinung sondern Werbemmision
Wäre ich Stauffenberg, ich würde mich im Grab umdrehen
wäre ich scientology, würde ich mich freuen über die werbung die das mit sich bringt
wäre ich donnersmark würd ich vielleicht soch noch mal nachdenken

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04. Juli 2007 18:05

wo bleibt unser Film?

Heinz Dieter Chiba (hadeze)

Tom Cruises Filme, die meisten am tv "gesehen". viel Lärm, viel Krach, grosse Show. Sie verdienen Geld, besonders von den Jugendlichen, die seine Filme anziehen. Aber statt zu jammern, wäre es nicht möglich, dass ein deutscher Regisseur Stauffenbergs Geschichte aufnimmt? Bruno Ganz als Hitler war ein Erfolg. Warum nicht ein Film über Stauffenberg? Warum andere die eigene Familiengeschichte erzählen lassen?

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04. Juli 2007 16:52

Scientologys Hoffnung heißt Tom Cruise

Sigrid Schott (sschott)

Ich bin auch dagegen, dass man Schauspieler statt nach Leistung nach der politischen oder religiösen Weltanschauung beurteilt. Allerdings sollte jedem Produzenten und Kinobesucher klar sein (ist es aber leider nicht), dass es sich bei Scientology um eine gefährliche Sekte handelt, die durch das Engagement eines Künstlers, der sich ganz klar zu dieser Sekte bekennt, durch dessen Gage mitunterstützt wird. Seltsamerweise wird dieser Aspekt von Herrn von Donnersmarck in keiner Weise erwähnt, und daher finde ich den Artikel äußerst einseitig. Es geht hier nicht um die privaten Vorlieben eines Tom Cruise, sondern um die Unterstützung einer anti-demokratischen Sekte. die nicht unterstützt werden sollte.

Sigrid Schott, Duisburg

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04. Juli 2007 13:52

tja

martin gräfe (despera.do)

zitat: Wuerde diese Diskussion auch gefuehrt werden, wenn ein Homosexueller, ein Jude, oder ein Katholik die Rolle des Stauffenberg spielte?

nein, weil es sich dabei um ein persönliche bzw. vorlieben [homosexueller] und um religiöse eigenschaften handelt. scientology ist keine eigenschaft und auch KEINE religion.

zu herrn donnersmarck, wie kann man einen schm....komödianten wie tom cruise mit de niro oder depardieu vergleichen? vergleicht er sich auch mit spielbergh oder stone? wenn ja dann stimmt mich das -gelinde gesagt - etwas nachdenklich. wird er eigentlich dafür bezahlt?

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04. Juli 2007 13:27

danke petra schindler

Volvic Volvic (volvicXP)

genau! da ist mal jedes wort wahr, in ihrem beitrag!

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04. Juli 2007 09:46

Donnersmarck schreibt grossartig, a b e r

Heino German (polkataenzer)

man kann doch beim besten Willen nicht einen Halbzwerg
mit einem Meter sechzig körperlicher Länge als Stauffenberg besetzen. Ich würde Tom Cruise in
dem Stauffenberg Film sehr gerne als Göbbels sehen.
Es soll ja gute Maskenbildner in Hollywood geben.
..............
Zum Text von Florian kann ich nur sagen : Alle Achtung,
der Mann hat nicht nur körperlich Hochformat.

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04. Juli 2007 09:40

Im Prinzip richtig - aber nicht mit Cruise

Jutta Hamberger (Myshkin)

Mit Interesse verfolge ich die Diskussion um den geplanten Hollywood-Streifen VALKYRIE. Ich finde es toll, daß ein großes Studio und ein großartiger Regisseur sich das Thema des Deutschen Widerstands vornehmen. Kinotauglich ist die Geschichte der Frauen und Männer um Stauffenberg allemal.

Tom Cruise ist einer der begrenztesten und langweiligsten Schauspieler, die es gibt - und daran ändert auch sein Starstatus oder seine Millionengagen nichts. Auch Schauspieler in Nebenrollen spielen Cruise locker an die Wand und entfalten mehr Leinwandpräsenz - das gilt auch für alle klassischen Cruise-Vehikel.

Es tut mir leid, ich kann ihn mir so was von nicht vorstellen in der Rolle von Stauffenberg, hierfür wäre ja doch ein differenziertes Spiel notwendig, gerade weil Stauffenberg eben nicht als Held geboren wurde, sondern erst langsam in seine Rolle hineinwuchs. Cruise verfügt über keine Mimik, keine Ausdruckskraft, keine Tiefe - wie also soll das gelingen?? Mein Favorit für diese Rolle hieße Daniel Day-Lewis.

Ob Cruise Scientologe ist oder nicht spielt für die Besetzung keine Rolle, finde ich. Egal, was man von Scientology hält, und damit hier keine Mißverständnisse aufkommen, ich halte nichts von ihnen.

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04. Juli 2007 01:15

Wo ist eigentlich das Problem?

Reinald Schneller (Reinald)

Was geht uns Tom Cruises Privatleben an? Wir sollten ihn als Schauspieler beurteilen und kritisieren und damit warten, bis wir den Film gesehen haben.

Als ein in den USA lebender Deutscher kann ich mich nur wundern, mit welcher Intoleranz Tom Cruises Mitgliedschaft bei Scientology in Deutschland begegnet wird. Seine (religioesen) Ueberzeugungen sind einzig und alleine seine Sache.

Wuerde diese Diskussion auch gefuehrt werden, wenn ein Homosexueller, ein Jude, oder ein Katholik die Rolle des Stauffenberg spielte?

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03. Juli 2007 23:38

amüsant und sehr sympathisch

Jutta Boeck (schlabberwutz)

also ich verfolge diesen ganzen Hick-Hack schon eine Weile und muss sagen, dass dies der beste Artikel bislang zu diesem Thema ist.
Ziemlich neutral und erfrischend anders, sagt der Artikel eine Menge aus über die deutsche -wie hat er das genannt -Verbotsgeilheit!!! Vieles ist in Deutschland verboten-ist nur nicht so bekannt...
Vor was hat man hier eigentlich Angst? Unhaltbare Vorwürfe und Beschuldigungen die selber total fanatisch sind. Ich finde Tom Cruise als Stauffenberg eine Idealbesetzung und freue mich schon auf den Film.

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03. Juli 2007 23:15

Skandale sind gut für die Kasse

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Die Filmgesellschaft darf sich gratulieren, einen kolossalen Skandal ausgelöst zu haben, der sie keinen Cent kostet. Meist müssen die Produzenten Unsummen an Publizität ausgeben, um ihre Produkte irgendwie in die Presse zu lancieren. Schlechte Presse, gute Presse -- die Hauptsache ist, man kommt laufend in die Presse, und der nächste Kassenerfolg ist bereits gesichert.

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03. Juli 2007 22:37

Scientology, bitte, es geht um Geld

gisbert heimes (gisbert4)

und alles andere bis hin zu dem wunderbar geschriebenen Beitrag 'unseres' Oskar-Preisträgers sind die Konsequenz daraus.

Keine glorreiche Erkenntnis, vD sieht es genauso und spricht es unverhohlen aus: der reiche Sektenchef lebt in einer herrlichen Welt.

Ich fand vD bei der Preisübergabe schon megapeinlich. Die Sprechblasen-Rhetorik seines Artikels verstärkt den Eindruck noch. Sie klingt, als ob uns einer den Spiegel vorhielte und signalisiert doch nur eines: hier spricht euer neuer Star.

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03. Juli 2007 21:38

Welcome to Germany, Mr. Cruise

Ingo Steinhaeuser (steinhaeuser_washington)


Als ich davon hoerte, dass Hollywood sich dem Thema Stauffenberg annnimmt, hielt ich das fuer eine gute Idee. Eine Hollywood Film ueber den deutschen Naziwiderstand tut unter anderem den geschichtslosen Amerikanern ganz gut.

Tom Cruise Schauspielerqualitaeten sind uebrigens nicht schlechter, als die der restlichen Hollywood Garde. Er sieht dem Stauffenberg sogar verblueffend aehnlich.

Die Scientology Diskussion dagegen halte ich fuer unerhoert bevormundend. Sie hat ueberhaupt nichts mit dem Film zu tun.

Dass Cruise trotz Scientology-Zugehoerigkeit Stauffenberg spielt, zeugt eher von einer unbewussten Doppelmoral bei Cruise.
Vielleicht wird Cruise nach dem Film "erleuchtet" und zum Scientology Kritiker.

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03. Juli 2007 21:25

Tom Cruise

Dagmar Hohl (DolceDaggi)

auch gerne "Thomas Kreuz":-) genannt, es ist wirklich ein Kreuz mit ihm....
ich kann mich einigen meiner Vorkommentatoren nur anschließen: er ist ein schlechter Schauspieler, der immer nur sich selber spielt. und ob er der richtige für Stauffenberg ist - ich glaube nicht. Er kämpft massiv für diese totalitäre Organisation Scientology und soll glaubhaft einen Widerstandskämpfer verkörpern, der den Kopf eines totalitären Systems wegsprengen wollte...
das kann ich mir nicht vorstellen - eben weil er so ein schlechter Schauspieler ist.
Wer einmal Eyes Wide Shut mit ihm und Nicole Kidman gesehen hat, kann auf ihrer Seite eine schauspielerische Meisterleistung sehen. Und er wirkt wie ein kleiner Junge, der Schauspieler spielt.

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03. Juli 2007 19:59

Was für ein Quark!

Michael M (McCay)

"In Wahrheit kann doch jeder nur für sich und an sich selber genesen, und das Leben bleibt eine Suche nach der inneren Wahrheit."

...klingt irgendwie nach "Jedem das Seine", das berühmte Buchenwald-KZ Motto.

Hallooo! Was ist denn das für ein präpotentes Geblubber, Herr von Donnersmark. "Das Leben der Anderen" ist ja wirklich ein gelungener Film. Aber ihre öffentlichen Auftritte (Oscar; Stoiber-Ehrung...) und Artikel wie diese lassen mich doch stark an Ihrer Persönlichkeit zweifeln.

"Innere Wahrheit...". What's that?

Auch der islamistische Selbstmordattentäter oder der Rechsradikale, der einen Farbigen totprügelt, könnte sich so gesehen auf seine "Innere Wahrheit" berufen.

Die "Innere Wahrheit" gilt es öfter mal mit der "Wirklichkeit" abzugleichen! Da sollte auch die Frage erlaubt sein, ob es eventuell problematisch ist, wenn einer der größten Marketingfiguren einer erwiesener Maßen dubiosen Sekte die historische Rolle eines Widerstandskämpfers gegen die Nationalsozialisten übernimmt, oder etwa nicht?

Wirklich schwach, der Beitrag!

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03. Juli 2007 19:51

Die unbefleckte Empfängnis des Herrn v. D.

petra schindler (chasedbycowgirls)

FvD schwärmt uns hier in romantischen Zügen aus seiner Kindheit vor, die sich mit Widerstandskämpfern, homophobie geprägten Gouvernanten eher befasst hat als mit den Geschichten von Wilhelm Busch oder der Erziehungsstunde bei der Sesamstrasse. Schade. Bei beidem hätte er vor allem gelernt, sich nicht permanent selbst zu überschätzen und sich schleimtropfend den Hollywoodgrössen hinterhergeifernd nach dem Mund zu reden. Die menschenverachtende Haltung seiner dem Blaublüter zugeneigten Nanny ist dabei ein kleiner FauxPas und die Verbrechen der Wehrmacht für die auch Herr v.Stauffenberg steht sind dabei kleinere Ausrutscher. Die Methoden der Scientologen werden mit ScienceFiction Romantismus abgetan und das Gelutsche um die Blockbuster Helden Amerikas, erst Arnold jetzt Tom, macht einen ganz schwindelig vor Sabber.
Die Verkennung der Geschichte, Stauffenberg blanko als Held und in zweifachem Sinne als Retter Deutschlands mutieren zu lassen, das schlägt jedoch alles. Im Sommer 44 waren die Amis schon in Paris und die Russen auf dem Vormarsch. Stauffenberg als Widerstandskämpfer per Se zu titulieren ist schlichtweg ein Hohn gegenüber dem jahrelangen Zuschauen + Mitmachen bei der Ermordung Millionen von Menschen.

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03. Juli 2007 19:50

Die unbefleckte Empfängnis des Herrn v. D.

petra schindler (chasedbycowgirls)

FvD schwärmt uns hier in romantischen Zügen aus seiner Kindheit vor, die sich mit Widerstandskämpfern, homophobie geprägten Gouvernanten eher befasst hat als mit den Geschichten von Wilhelm Busch oder der Erziehungsstunde bei der Sesamstrasse. Schade. Bei beidem hätte er vor allem gelernt, sich nicht permanent selbst zu überschätzen und sich schleimtropfend den Hollywoodgrössen hinterhergeifernd nach dem Mund zu reden. Die menschenverachtende Haltung seiner dem Blaublüter zugeneigten Nanny ist dabei ein kleiner FauxPas und die Verbrechen der Wehrmacht für die auch Herr v.Stauffenberg steht sind dabei kleinere Ausrutscher. Die Methoden der Scientologen werden mit ScienceFiction Romantismus abgetan und das Gelutsche um die Blockbuster Helden Amerikas, erst Arnold jetzt Tom, macht einen ganz schwindelig vor Sabber.
Die Verkennung der Geschichte, Stauffenberg blanko als Held und in zweifachem Sinne als Retter Deutschlands mutieren zu lassen, das schlägt jedoch alles. Im Sommer 44 waren die Amis schon in Paris und die Russen auf dem Vormarsch. Stauffenberg als Widerstandskämpfer per Se zu titulieren ist schlichtweg ein Hohn gegenüber dem jahrelangen Zuschauen + Mitmachen bei der Ermordung Millionen von Menschen.

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03. Juli 2007 18:36

Weißwaschaktion für l antidemokratisch operierende Sekte

angela roberts (angero)

Man kann es ja mögen können, eine Hollywoodversion deutscher Geschichte, des deutschen Widerstandes* aber das ist gar nicht das Thema. * den man vielleicht in widersprüchlicherer Manier dargestellt sehen möchte als hoööywood das meist zu tun pflegt. aber das ist fast nebensählich.
Auch nicht die schauspielerischen Qualitäten von Herrn Cruise
Auch nicht seine privaten Auffassungen - sofern sie privat bleiben und nicht als öffentliche Mission verstanden werden
sondern es geht darum, dass Scientology eine Bühne bekommt sich über die Kopplung:
Ein prominentes Mitglied einer totalitären, antidemokratischen (nur scheinbar religiösen) Sekte spielt antifaschistischen Widerstandskämpfer = Imagegewinn für die Sekte.
Es ist doch naiv, das zu unterschätzen, das ist eine PR-Kampagne der perfideren Art, das ist schlicht angewandte Manpulation. Und wir sind ja so liberal, dass wir aus lauter Liberalität nicht wahrnehmen wann wir manipuliert werden sollen. Wer's mitmachen möchte werde selig damit.

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03. Juli 2007 18:13

Stauffenberg oder Der Mensch im kranken Staat

Gustav Adolf Pourroy (pourroy)

In den Angehörigen der ehemaligen Wehrmacht gab es kein heisseres Thema als die Stellung zum 20. Juli. Von Manstein bis zu Schlabrendorff gab es eine weite Spannweite der Meinung. Schliesslich hat sich die Meinung durchgesetzt, dass der Mensch im kranken Staat nicht nur "angepasst" leben sollte, sondern auch gebotene Gelegenheiten zur Verbesserung zu suchen. Auch Napoleons Marschälle haben gegen Napoleon revoltiert. Gneisenau hat "Tauroggen" fertig gebracht
Tom Cruise kann allenfalls wegen seiner Grösse von ca 1,60 durchfallen. Seine behauptete ideologische Bindung spielt keine Rolle.
Gustav Adolf Pourroy, München

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03. Juli 2007 17:54

Von Donnersmarck widerspricht sich selbst

Max Sembach (max.sembach)

Einerseits sagt vD richtigerweise, der Charakter Stauffenbergs sei differenziert zu sehen und führt dazu einige Zitate auf, z.B. im Polenfeldzug "...Mischvolk, das sich nur unter der Knute wohlfühlt". Andererseits rührt vD die Werbetrommel für Tom Cruise, der zwar ein Star ist, aber beim besten Willen nicht dafür bekannt ist komplexe, vielschichtige Charaktere zu spielen. Aus meiner Sicht ist dies ein Widerspruch in der Donnermarck'schen Argumentation.

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03. Juli 2007 17:49

Gerade Tom Cruise

Christian Barzel (Falke27)

muß die Rolle spielen. Man mag von Scientology halten was man will, aber gerade seine Unbeugsamkeit mit der er die Anfeindungen bzgl seiner Mitgliedschaft erträgt, prädestiniert ihn für die Rolle. Es gehört schon viel Mut dazu, gegen die linke Political Correctness in diesem Lande immun zu bleiben und Rückgrat zu bewahren. Von daher ist Crusie der richtige Mann.

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03. Juli 2007 17:40

Scientology & Staufenberg & das Attentat

Lutz von Peter (LutzBrux)

Scientology ist in Deutschland als Religion nicht anerkannt, dies nach langen Debatten und unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Glaubensfreiheit. Scientology ist so religiös wie Kapitalismus. Das das in anderen Ländern anders beurteilt wird, naja, deren Sache.
Es stand unter Beobachtung des Sektenbeauftragten, und das ist in unserem Lande nicht wenig. Dass Cruise Stauffenberg spiel ist unpassend.
Scientology wäre zudem nur dann Cruises Privatsache, wenn er nicht Person des öffentlichen Lebens mit Vorbildfunktion wäre.

Wir Deutschen sind uns selber noch nicht ganz so sicher, wie wir Stauffenberg sehen wollen. Wann ist Tyrannenmord erlaubt, bleibt er trotz der guten Absicht Mord?
Stauffenberg hat sich ja selber nicht so 100% als Held gesehen, sondern nur mit schweren Gewissenbissen zu der Tat entschieden (wie übrigens die meisten seiner Zeitgenossen den Widerstand nicht so einfach wie wir Spätgeborenen gerechtfertigt haben, das wird heute nur bequemerweise vergessen).

So eine zerrissene Person zu spielen traue ich Cruise nicht zu. Nicolas Cage ja, Kevin Kostner, grenzwertig. Tom Cruise: ganz klar nein! Er maht daruas eine reisserische Schmonzette.

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03. Juli 2007 16:58

Bravo!

martin sauter (martins97)

Ein exzellenter Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft! Ich kann Herr von Donnersmarck in seiner Meinung nur bestaetigen!

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03. Juli 2007 16:40

Tom Cruise als Stauffenberg

Peter Schönau (PeterSchoenau)

Den Grundtenor des Artikels kann ich nur unterstreichen: Am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen. Wir sollten uns freuen, daß Tom Cruise diese Rolle übernehmen wird.

Nur ist die Suche nach der "inneren Wahrheit" (siehe den Schluß des Artikels) eine sehr indvidualistisch-hedonistische Weltansicht, womit ich nicht sagen will, daß ich sie ablehne, aber sie ist keine Vision für eine bessere Welt.

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03. Juli 2007 16:38

Warum diese Aufregung?

Stefan Kröger (coach_pilot)

Von wenigen Beiträgen abgesehen, geht es hier nur stramm gegen Cruise und Scientology. Unterschwellig, manchmal sogar ganz offen, kommt dabei der eigentliche Adressat des Hasses durch: Der "US-Amerikaner" an sich.

Ich kann mich an keinen Beitrag erinnern, der die geschichtliche Aufarbeitung des dritten Reiches hier in Deutschland selbst kritisch beleuchtet. Daß ein Stauffenberg z.T. bis heute noch als Vaterlandsverräter gesehen wird, scheint niemanden zu stören.

Warum auch? Es ist doch einfacher, mit dem Finger auf die anderen zu zeigen. Wo sind wir nur hingekommen?!

Cruise's Mitgliedschaft in Scientology ist seine Privatangelegenheit. Er war dort schon Mitglied, als ihn als Schaupieler noch niemand kannte. Mehr ist (in diesem Zusammenhang) dazu nicht zu sagen.

Cruise's Qualitäten als Schauspieler sind Geschmackssache, darüber kann man sicher (aber sachlich) streiten, ohne ihn gleich als dummen Jungen hinzustellen.

Grundsätzlich geht es allen Beteiligten darum, einen Film zu machen und damit Geld zu verdienen. Das gilt im Übrigen auch für die deutsche Filmindustrie.

Herzlich Willkommen in Deutschland, dem scheinbar einzigen Land, in das Leben noch einen Sinn hat.

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03. Juli 2007 16:20

Zur Vorsicht mahnen

Stefan Stacke (StaSte)

Wenn ich so manche Kommentare lese habe ich weniger Angst vor Scientology als vor der Dummheit der Masse. Ich bin der Meinung wie "seltsam" oder "gefährlich" die Ansichten dieser angeblichen Sekte (wer auch immer sich das Recht anmaßt jemanden zu kategorisieren) auch sein mögen, noch haben wir in Deutschland Religionsfreiheit! Ich brauch wohl nicht zu erinnern wann dass das letzte mal in unserem Land nicht der Fall war - im dritten Reich. Wenn wir also unsere Freiheit behalten wollen, muss unsere Gesellschaft auch mit dieser Gruppierung fertig werden. Anhänger dieser Gruppe haben ja wohl das Recht zu glauben was sie wollen, und brauchen sich nicht von Anderen Vorschriften machen zu lassen. Da Herr Cruise seine Filme nicht benutzt um religiöse oder weltanschauungs Themen zu verbreiten geht es uns UBERHAUPTNICHTS an was er glaubt oder welcher religiösen Orientierung er zuneigt. Sonst sind wir nicht besser als irgend ein totalitäer Machthaber (Hitler eingeschlossen) der mündigen Bürgern vorschreibt was sie zu denken haben.
p.s. Ich bin kein Anhänger der Scientologen habe mich aber während meines Studiums auch mit Ihren Lehren befasst.

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03. Juli 2007 16:00

Donnersmarck schleimt für Deutschland?

Thomas Riedel (ThomasRiedel)

Eine Schleimspur zieht sich von seiner Hollywood-Rede ("Arnold, Du bis der Größte!") bis in seinen FAZ-Artikel. Es ist degoutant, Leute öffentlich zu preisen, die man gar nicht kennt, aber wohl gern kennenlernen möchte. Nachdem Arnold offensichtlich keine Zeit für Donnersmarck hatte, versucht dieser es jetzt mit Tom. Keinen Einfluß auf die Drehbücher? Cruise nimmt überhaupt nur Drehbücher an, die eine offensichtiche Nähe zu okkult gestrickten Wirklichkeiten haben: Minority Report, Collateral (die ganze Geschichte funktioniert nicht, wenn nicht dieselben zwei Leute genau nacheinander dasselbe Taxi in LA nehmen), Krieg der Welten ... Wenn "Leben der anderen" ein Erfolg war, dann deswegen, weil Donnersmarck sich mit Stalinistischen Systemen auskennt. Hollywood ist auch eines: von einem auf den anderen Tag kann man erledigt sein. Das funktioniert aber nur mit Leuten, die sich einschüchtern lassen. Leute wie Cruise machen Karrieren und beenden sie. Donnersmarck weiß das und spielt sich trotzdem in Deutschland auf, indem er uns Stauffenberg erklären will. Donnersmarck hat nicht das Format, um über jemanden wie Stauffenberg zu schreiben - und wahrscheinlich nicht einmal über einen wie Cruise. Mir wird schlecht.

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03. Juli 2007 15:40

Gratulation

Endorph Androphy (Endorph_Androphy)

Liebe Faz, Lieber Florian Henckel von Donnersmarck,
man kann Ihnen zu einer ärgerlichen Verharmlosung gratulieren. Die Deutschen sind sicher kein Volk, das schnell verurteilt. Ich wundere mich, dass hier nicht schon viel mehr Scientology-freundliche Kommentare zu lesen sind, man gibt ja ansonsten sein Bestes, das Internet (die öffentliche Meinung) zu manipulieren. Das Leid der Opfer lässt die Forderung nach "Religionfreiheit" sehr schal schmecken. Pervers: Tom Croise als Stauffenberg, das ist einer der führenden Anhänger einer totalitären Gruppe, der den Gegner einer totalitären Gruppe "spielt"(!).
Mfg

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03. Juli 2007 15:35

Mit der Unfreiheit flirten?

Stephan Schottmann (onse)

Lieber Herr Henkel von Donnersmarck,

allein eine konsequente Haltung der Gesellschaft, allen voran die der Opinion Leader, macht die Freiheit aus. Genau das, was Sie fahrlässig vertreten, in diesem Fall ist es das „Privatleben“ von Tom Cruise nicht mit seinem Beruf gleichzusetzen, schafft Ungemach. Nur weil eben hier und da ein Auge zugedrückt wird, indem man solch „Privat-Personen“ wie Tom Cruise nicht boykottiert oder dem braunen Herrn Müller von nebenan aus Bequemlichkeit oder eigenem Nutzendenken leichtfertig Raum für seine schändliche Meinung gibt, kann das Übel stets neue Wurzeln schlagen.

Würden wir nur ein bisschen Stauffenberg sein, hätten monströse Macht-Institutionen, ganz gleich, ob es sich um eine zwielichtige Sekten-Vereinigung handelt oder um eine politische Organisation, keine Chance. Wer aber das eine will und das andere dabei duldet, darf sich nicht über das Verschwinden der Freiheit wundern. Die stirbt fast unbemerkt scheibchenweise.

Denken Sie mal darüber nach. Seien Sie konsequent, schließen Sie die aus, die mit der Unfreiheit flirten. Übrigens: Tom Cruise ist doch nun wirklich substanzloser, glitzernder Hollywood-Schleim für die Wetten-dass-Bank; oder?

Stephan Schottmann

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03. Juli 2007 15:25

schlechter Schauspieler!

Robert Hackel (sukzessive)

Scientology hin oder her. Der einzige Film, in dem Tom Cruise ueberzeugte, war meiner Meinung nach Magnolia. Und dort scheint er mir auch nur glaubhaft, weil er sich offensichtlich selbst spielt, also jemanden, der komplett verblendet ist.
Ansonsten ist er einfach ein schlechter Schauspieler.

Die Scientology Verteufelung in Deutschland ist mir allerdings auch schleierhaft. Die interessieren mich nicht.

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03. Juli 2007 15:22

Gekauft.

Maik Karm (balu17)

Tom Cruise ist Schauspieler. Ich werde den Film sehen und darüber urteilen. Während ich den Film sehe wird Cruise für mich Stauffenberg sein. Darum geht es. Wenn ich ein Kunstwerk mit Vorurteilen und Diskussionsbackround ansehe werde ich mich nie darauf einlassen können und so nur zur verfälschten Statements fähig sein.
Im Vorfeld über Besetzungen zu diskutieren hilft in dem Falle nur der Sekte!
Ich hab das Gefühl das ich einen gekauften Artikel gelesen habe.

Mit freundlichem Gruß

Maik

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03. Juli 2007 15:17

Zerrissen und amüsant...

René Schneider (Nutshell)

Die Kommentare sind ja beinahe interessanter geworden, als der Artikel selbst..
Von Vorabverurteilung eines Filmprojekts bis Steinigung des Autors ist alles vertreten und spiegelt doch nur wider, wie der deutsche Ottonormalkritiker mit gefährlichem Halbwissen sich dann doch von medialer Verblendung beeinflussen lässt.
Sollte sich unter den Kommentierenden, welche eine differenzierte und intellektuelle Umsetzung fordern tatsächlich jemand befinden, der diesen Film ansehen würde, dann ist er auch selbst schuld, denn dafür wird er sicherlich nicht produziert.
Trotz dessen, dass Herr Cruise vielleicht nicht mehr die Strahlkraft früherer Tage besitzt (und angesichts seiner Projekte auch nie hätte haben dürfen) und sicherlich nicht zu den größten Leuchten auf diesem Planeten gehört, kann man ihm nicht absprechen, dass dadurch der ein oder andere ins Kino rennt, welcher sich mit dem Plot sowieso noch nie in seinem Leben beschäftigt hat. Gerade in den Lichtspieltempeln der "Siegernation". Und wenn das hilft, um das Geschichtskapitel darzustellen, dann ist das ein Mittel zum Zweck und mehr nicht!
Und wer den Brückenschlag des genannten Science-Fiction Autors zum geläuterten Guru für bare Münze nimmt, sollte sich den Film ansehen.

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03. Juli 2007 15:10

Das Problem...

Alexander Baur (Haschymoto)

...an der Sache ist doch am ehesten, dass Tom Cruise, wie berühmt und populär er auch sein mag, ein schlichtweg schlechter Schauspieler ist- in meinen Augen besonders ungeeignet für Charakterrollen.

Ansonsten ist er Schauspieler und soll seinem Beruf entsprechend eine Rolle spielen, diese also nicht durch sein gesamtes Lebenwerk und seine Einstellung verkörpern, sondern lediglich in optimaler Weise auf die Leinwand bannen. Hierfür dürften weder Religion noch Sexualität noch politische Ausrichtung primär hinderlich sein.
Das Problem am Sujet Staufenberg scheint vielmehr zu sein, dass sich die Deutschen hier gar nicht so sicher sind, wie sie diese historischen Ereignisse beurteilen wollen und sollen; und diese Interpretation sollte jetzt gar Hollywood unternehmen?

Ansonaten: Abwarten! Wahrscheinlich wird hier wieder ein unglaublicher Wirbel produziert um einen Film der noch nicht produziert ist und den Erwartungen an Qualität und politischen Sprengstoff inhaltlich wie auch an Großartigkeit in keinster Weise gerecht werden wird- ein am Ende wahrlich großer Wurf bleibt zu bezweifeln (siehe auch Helge Schneid Dany Levis HItler Parodie u.ä.) und abzuwarten!

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03. Juli 2007 15:07

Ja verfilnung - NEIN Tom Cruise

Max Krüger (MaxKrueger)

Eine internationale Stauffenberg Verfilmung wäre mit Sicherheit gut für das Bild Deutschlands im Ausland und würde der dort fast ausschließlich vorhandenden Ignoranz sicherlich Abhilfe verschaffen. Auch das man ein Massenpublikum nur mit einem Star erreicht ist in der Sache 100% richtig.

Bloß, abgesehen von seinen zweifelhaften schauspielerischen Qualitäten, jemanden für ein differenzierteres historisches Bild Deutschlands werben zu lassen, der gleichzeitig und fortwährend als Ikone für eine kriminelle, menschenverachtende und stupide Sekte wirbt, ist nicht mit dem liberalen und demokratischen Geiste Deutschlands vereinbar und sicherlich nicht im Sinn der Sache.

Was die Negierung dieses Faktes über den Herrn v. D sagt, wurde schon ausreichend in den vorherigen Kommentaren zum Ausdruck gebracht.

Und Herr Max Meister, wenn das hier ihre Meinung ist:
"Über Scientologie höre ich nur von bezahlten Kritikern, die aus dem Dagegensein einen gut bezahlten Beruf gemacht haben. Solchen Leuten gegenüber sollte man immer mißtrauisch sein."

Dann sind sie entweder ein PR Agent von Scientology oder, neutraler ausdrücken kann ich es nicht, von unglaublicher Ignoranz besessen und sollten wohl lieber die Bild lesen.

Mfg
Max Krüger

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03. Juli 2007 15:05

Gut, endlich mal einer

jürgen fiebig (jay_f)

Schwer nachvollziehbar, warum bei einer so hervorragend besetzten US-Filmproduktion (inkl. deutscher Fördergelder) überall nur Einwände und Bedenken zu hören sind und das obwohl noch Niemand Drehbuch bzw. Storyboard gelesen hat, streng nach dem Grundsatz: Alles ist verboten was nicht ausdrücklich erlaubt wird..... Berlin zeigt sich in diesen Tagen nicht von seiner Schokoladenseite.

Der Film soll gelingen , Glaubensfragen sind Privatsache.
Deshalb Lob und Respekt dem Autor, der allen Bedenkenträgern die Stirn zeigt und die pragmatische Sichtweise eines Filmmachers einnimmt.






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03. Juli 2007 14:55

beide Seiten zu schwarz-weiss

Max Sembach (max.sembach)

In dieser Diskusion entzündet sich ja ein typisch deutsches Problem: Die Schwarz-Weiss Macherei. Ich finde beide Seite haben hier nicht Recht. Auf der einen Seite ist das Drehverbot der deutschen Behörden überzogen und nicht das richtige Mittel seine Ablehnung auszudrücken. Auf der anderen Seite ist die Darstellung von Donnersmarcks (vD) auch recht einseitig und wenig ausgewogen. Erstens: Auch wenn man einen Hollywoodstar für die Rolle gewinnen möchte, muss es schon erlaubt sein, an der Wahl auf Tom Cruise Bedenken anzumelden. Die Rolle könnte Matt Damon genauso spielen. Zweitens: Es ist schon schockierend, wie leicht, spielerisch und verniedlichend vD über Scientology spricht als ginge es hier lediglich um Science Fiction und die Selbstverwirklichung seines Schöpfers. Eine derartige Naivität ist aus seinem Munde sehr erhellend und hat mich im ersten Moment verstört mit Blick auf seinen tollen Film über die Stasi "Das Leben der Anderen". Offensichtlich geht es vD auch hier weniger um die deutsche Geschichte, sondern vielmehr um tollen Filmstoff. Also ganz und gar ein Profi, der sein Geschäft versteht, aber sonst keine Grenzen kennt. Hollywood here I come. Aber Vorsicht Herr vD: Amerika verändert sich gerade!

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03. Juli 2007 14:37

Jetzt ist Stauffenberg an der Reihe........

wolf haupricht (emilgilels)

.....die bisherigen deutschen Filme und Dokumentationen zum 20.Juli 1944 sind ausgezeichnet und in ihrer vielschichtiger Darstellung ein authentischer Beitrag zur deutschen Geschichte. Ich glaube, der erste Film datiert aus 1955!
Das reicht wohl nicht, wenn nunmehr aus "typisch" amerikanischer Sicht dem Geschehen eine weitere Steigerung verpasst werden soll. Ob sich der 20.Juli 1944 dazu eignet? Ich fürchte, nein, weil es deutsche Geschichte ist und bleiben soll. Das haben die zahlreichen Beiträge, die allerdings m.W. nur im FS gezeigt wurden, verdient.

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03. Juli 2007 14:33

"Top Gun" 1986, das reichte aber auch...

Kai Klinge (kaaa)

Sind wir schon so weit, dass selbst zahlreiche Leser(kommentarschreiber) dieser Zeitung ("Kluge Köpfe?") auf den armseligen Hollywood Müll reinfallen?

Hollywood ist eine Sache, die man für sich kritisieren kann. Aber einen unterbelichteten Vorturner einer Sekte als "Star" anzuerkennen, bloß weil die Firma "Hollywood" ihn zum Star auserkoren und gemacht hat, und ihn dann noch einen Deutschen Widerstandskämpfer erster Güte spielen zu lassen, bloß weil gerade nichts anderes ertragreicher scheint, ist einfach unmoralisch und dumm.
Die "Vorteile", die hier angeführt wurden, sind keine.

Den einzigen guten Film, den ich mit Tom Cruise kenne, das war "Top Gun" 1986. Das aber nur, weil ich damals 14 Jahre alt war. Einem neuerlichen Eindruck hielt er nicht stand.

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03. Juli 2007 14:31

Politische Berufsbetroffene

Peter Böttcher (Joffy)

Haben wir nicht in Deutschland "RELIGIONSFREIHEIT"??

Er ist ein guter Schauspieler und dass zählt!

Unsere Geschichte kann auch kein katholischer, evangelischer oder jüdischer Schauspieler ändern.

Nur wer will noch etwas aus dieser Zeit wissen?

Die Welt ist doch schon wieder am brennen!!

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03. Juli 2007 14:23

der letzte Absatz rettet den Artikel halbwegs

Volvic Volvic (volvicXP)

wenn er auch vergißt, darauf hinzuweisen, dass Cruise ein Star auf stark absteigendem Ast ist. Er wurde ja von seinem Studio vor die Tür gesetzt, weil er an der Kasse nicht mehr zieht. Also da wollen wir mal halblang machen, mit der Anhimmelung.
Und dass Stauffenberg eine hochgradig zwiespältige Figur ist, wird eine Riesen-Mainstream-Produktion bestimmt nicht zeigen, deshalb graut es mir davor. Stauffenberg hat bis 1944 den Horror mitgetragen, und dann ist er umgeschwenkt, weil er gesehen hat, dass der Krieg verloren geht. Der teamworx-Film mit Sebastian Koch war schon dumm und unreflektiert genug, jetzt noch eine internationale Geschichts-Klitterung dieser Art finde jedenfalls ich mindestens uninteressant.
Und ein differenzierter Film wirds nicht werden: Tom Cruise ist am Arsch, seitdem Mission Impossible 3 gefloppt ist, und deshalb wird er versuchen, so Massen-kompatibel wie möglich rüberzukommen, um seinen Star-Status zurückzugewinnen und die differenzierte Darstellung einer vielschichtigen historischen Figur wird deshalb nicht einmal angestrebt werden.

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03. Juli 2007 14:14

Respekt

Max Meister (Drainer)

Also ich finde diesen Artikel interessant. Der Autor hat Zivilcourage und äußert eigene Gedanken. Die Kommentare zum Artikel beweisen, das in Deutschland schon Mut dazu gehört eine eigene Meinung zu haben. Über Scientologie höre ich nur von bezahlten Kritikern, die aus dem Dagegensein einen gut bezahlten Beruf gemacht haben. Solchen Leuten gegenüber sollte man immer mißtrauisch sein.
Ich teile die Meinung das es Deutschland vor allem nützt wenn ein Superstar wie Cruise die wenigen positiven Kapitel unserer Geschichte einem Millionenpuplikum nahe bringt.

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03. Juli 2007 14:12

Deutschland braucht mehr Tom Cruise`s

Sebastian Schreiber (koenig.von.deutschland)

Das Ansehen Deutschlands kann von einem solchen Film doch nur profitieren! Warum sollen wir einen der bekanntesten und erfolgreichsten Schauspieler der Welt mit Verboten und Unterlassungsgeboten daran hindern, eine der herausragendsten und mutigsten Person der deutschen Geschichte der Weltöffentlichkeit durch das Massenmedium Kino zu präsentieren? Warum sollte damit nicht gezeigt werden, dass nicht alle Deutschen damals Nazis und skrupellose Mörder waren? Wieso wehren wir uns gegen eine Aufarbeitung der deutschen Geschichte, welche auch mal die guten Menschen zeigt? "Schindlers Liste" wurde während der Produktion ebenso hart kritisiert wie "Valkyrie" jetzt. "Schindlers Liste" wurde trotzdem ein großer Erfolg und ein bewegender Film.

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03. Juli 2007 13:59

stauffencruise

Jorge Kosch (miguelvera)

Das Tom Cruise kein ausgesprochener Geistesriese ist, ist wohl hinlänglich bekannt. Dieses galt wohl auch für Stauffenberg, wenn die Zitate über Polen richtig sind.
Die Stellungnahmen der Politiker zum Thema zeigen, dass die alle ein bisschen überfordert sind. Sind sie doch im Gegensatz zu Cruise und Stauffenberg keine Personen der Zeitgeschichte mit denen man sich auseinandersetzen sollte. Den Namen der CDU-Tante habe ich schon beim Lesen wieder vergessen. Wer wählt das?

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03. Juli 2007 13:49

Perversität!

Matthias Richter (Nichtschwimmer0605)

Lieber die internationale Geschichtsschreibung so wie sie jetzt ist als einen Hollywoodstreifen über die deutsche Geschichte. Solche Filme sind dermaßen schlecht dass sich in mir alles sträubt. Das Licht von Hollywood soll in die eigene Vergangenheit strahlen, aber nicht in die unsrige.

FvD pervertiert mit diesem schlechten Aufruf die PR-Möglichkeiten zu nutzen den Hintergrund des Handelns und der der Ideale Stauffenbergs, da hilft auch seine Einleitung nichts, dass seine Mutter ehrfürchtig war. Er sollte es lieber ebenfalls sein und nicht seine unerträgliche Erklärung in einem intellektuellen Blatt auskippen!

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Richter (21)

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03. Juli 2007 13:34

Verfilmung verdient Unterstützung

Alexander Schertz (schertz1)

Von Donnersmarcks Beitrag hat mir sehr gut gefallen, die Kommentare auf der FAZ-Website finde ich geradezu erschütternd. Niemand geht auf die Argumentation von Donnersmarcks ein. Stereotyp wird auf die Scientology-Mitgliedschaft von Cruise angespielt, als ob ihn das für die Rolle disqualifizieren würde. Laut Wikipedia-Filmografie hat er in 30 Filmen mitgespielt. Meines Wissens wurde in keinem einzigen davon Werbung für Scientology verbreitet. Seine Mitgliedschaft ist für seine Rolle ohne jede Relevanz. Ich glaube, dass das Scientology-"Argument" nur vorgeschoben ist. Plumpe Amerika-Feindlichkeit ist meiner Ansicht nach das wirkliche Motiv für die geradezu hasserfüllte Ablehnung. Ich gebe Herrn von Donnersmarck vollkommen Recht: die Verfilmung mit Tom Cruise ist ein Glücksfall für Deutschland, der Unterstützung verdient.

Alexander Schertz

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03. Juli 2007 13:22

Doch, das ist herrlich

gisbert heimes (gisbert4)

Zitat Florian:
<<<Aber ist es nicht herrlich, dass wir in einer Welt leben, in der ein halb erfolgreicher Science-Fiction-Autor zum hundertfachen Millionär werden kann... Die furchtbar langweilige Gleichmacherei, die in Deutschland zur Zeit grassiert, toleriert das nicht. Sie will komplette Korrektheit in allen Aspekten des Lebens.>>>

Auf der Sonnenseite ist es nun mal herrlich, egal, was es kostet. Gebe mich geschlagen.

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03. Juli 2007 13:13

Der Bock und der Gärtner

Andreas Rössler (andiroessler)

es ist richtig, die Welt sieht sich einen Film über dieses Sujet nur an, wenn Giganten vor und hinter der Kamera stehen. Auch die künstlerische Freiheit, Tatsachen an filmische Notwendigkeiten anzupassen ist ohne Frage richtig und wichtig.
Aber:
Kann ein Schauspieler der Vorreiter einer dem Nationalsozialismus in seiner Gefährlichkeit in nichts nachstehenden Gedankenwelt ist, einen bekehrten Soldaten spielen??
Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht, das ist das Verwerfliche und kann nicht verniedlicht werden.

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03. Juli 2007 12:44

Scientology Ansicht

Martin Klemm (cleems)

Ich finde Herrn von Donnersmark Aüßerungen in seinem Artikel teilweise grotesk und geschmacklos in Bezug auf seine Ansicht über Scientology.
Es als "herrlich" zu empfinden, "dass wir in einer Welt leben, in der ein halb erfolgreicher Science-Fiction-Autor zum hundertfachen Millionär werden kann, indem er seinen Jüngern erzählt, dass vor 75 Millionen Jahren ein böser Herrscher namens Xenu viele Milliarden seiner Subjekte in Vulkane abgesetzt und mit Wasserstoffbomben in die Luft gesprengt hat? Und dass die rastlosen Seelen dieser Ermordeten noch heute die Quelle all unserer Leidens auf Erden sind? Die furchtbar langweilige Gleichmacherei, die in Deutschland zur Zeit grassiert, toleriert das nicht."
Hat sich Herr von Donnersmark überhaupt einmal mit dieser Sekte und deren Arbeistweise auseinander gesetzt ?
Hätte er die Nazis in ihren Anfängen in den 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts auch für so niedlich schrullig und für das gesellschftliche Leben so abwechslungsreich empfunden?
Oder ist das schon die Anbiderungssprache eines angehenden Hollywoodregisseurs, der es sich mit den Mächtigen dort nicht verscherzen möchte?





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03. Juli 2007 12:30

Cruise

Erhard Grund (ErhGrund)

Cruise ist also nicht der passende Mann, um einen gescheiterten Bombenattentäter darzustellen?

Warum eigentlich nicht? Eine Neigung zum fundamental-religiösen hat er schon. Und eine deutsche Ordensburg, die könnt er sich zur Not noch kaufen.

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03. Juli 2007 12:27

Lächerlicher Oskarheini

Steffen Lorenz (steffen1983)

Ein solcher Kommentar ist nich nur unangebracht sondern eine Beleidigung für alle Opfer dieser kriminellen und gefährlichen Sekte.

Dabei sollte doch gerade Herr v.D. wissen was psychologische und auch körperliche Gewalt als tolerierte Praxis innerhalb einer staatlich anerkannten Organisation bedeutet....aber wird hier offensichtlich das der junge Herr seinen eigenen Oskargekrönten Film gar nicht verstanden hat....traurig irgendwie...

Denn natürlich darf jemand der einer kriminellen Vereinigung angehört und diese bewirbt nicht einen Märtyrer und Widerstandskämüfer darstellen, da es die Gefahr birgt, dass sich dadurch diese Organisation selbst in das Licht einer freiheitlichen Widerstandsorganisation zu rücken versucht.

Mit freundlichen Grüßen,

Steffen Lorenz.

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03. Juli 2007 12:13

Unpassende Besetzung

Lutz von Peter (LutzBrux)

Tut mir leid, dieser selbstgefällige Strahlemann passt einfach nicht in die Rolle eines Wehrmachtsoffiziers, der mit seinem Gewissen ob des Fahneneides hadernd einen Anschlag begeht....spiele weiter TopGun, Tom, aber lass solchen Stoff Schauspielern, die den gepeinigten glaubhafter spielen.
Über das Thema "Nationalsozialismus-Totalitäre Systeme-Persönliche Freiheit-Scientology" wollen wir gar nicht erst reden......

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03. Juli 2007 12:10

Cruise, Staufenberg

kurt schupp (Platino99)

Welch ein Schwachsinn. Das haben wir doch schon alles gesehen. Muss denn jeder Spinner noch einmal eine Story kopieren. Und auf diesen abartigen Scientologen kann die rationale Welt ganz bestimmt verzichten! Es müsste sich niemand für diesen neuen "Alten Dreck" interessieren, dann erledigt sich diese Abzocke von selber!

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03. Juli 2007 12:08

Wen interessiert's ?

7162 Petersen (7162)

Wenn solche Fragen wie "Wer spielt Stauffenberg" aufgebauscht werden, als ginge es um einen neuen Bundeskanzler, dann geh ich. Vor allem auch noch die Meinungen irgendwelcher Leute dazu. In Zeiten fehlender Teleologie ist das aber wohl nicht verwunderlich, ähnliche Nullinformationen gibt es ja heutzutage en masse. Da wünsche ich mir schon fast die katholische Kirche zurück.
Ach ne, doch nich.

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