29. Januar 2006 Die deutsch-österreichische Produktion Schläfer von Nachwuchsregisseur Benjamin Heisenberg ist der große Gewinner des 27. Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken.
Das Drama über zwei junge Wissenschaftler, von denen der eine den anderen im Auftrag des Verfassungsschutzes bespitzelt, erhielt am Sonntag in Saarbrücken nicht nur den mit insgesamt 36.000 Euro dotierten Hauptpreis, sondern auch den mit 3000 Euro dotierten Filmmusik- und mit den 13.000 Euro verbundenen Drehbuchpreis.
Anna Fischer beste Nachwuchsdarstellerin
Den bei dem Festival außerdem vergebenen Preis des saarländischen Ministerpräsidenten im Wert von 11.000 Euro verliehen die Juroren des Festivals an den Streifen Prinzessin von Jungregisseurin Birgit Grosskopf. Der Film erzählt die Geschichte einer Mädchengang in einer tristen Vorstadtsiedlung.
Als beste Nachwuchsdarstellerin wurde Anna Fischer für ihre Leistung in dem Film Liebeskind geehrt. Zum besten Nachwuchsschauspieler kürten die Juroren Ludwig Trepte für seine Rolle in der deutsch-österreichisch-italienischen Produktion Keller. Gleich zwei Auszeichnungen - den Kurzfilm- und den Interfilmpreis - gingen an 37 Ohne Zwiebeln von Regisseur André Erkau.
Weitere Ehrungen erhielten beim Festival die Filme Mañana al mar von Ines Thomsen (Dokumentarfilmpreis), Vater und Feind von Susanne Jäger (Förderpreis der DEFA-Stiftung), Mondscheinkinder von Manuela Stacke (Publikumspreis) und Between the Lines von Thomas Wartmann (Preis der Schülerjury).
Text: ddp
Bildmaterial: dpa/dpaweb
Wie die Finanzkrise die Grundlagen unseres Denkens in Frage ![]()
FAZ.NET-Fernsehkritik: Mein Restaurant bei Vox
Zur Buchmesse: Andrea Diener bloggt für FAZ.NET
Über den Stil und die Nachwirkung des Philosophen Theodor W. Adorno
Schwarze Magie, Scheinehe und SchiffbruchDie neuen Filme in den deutschen Kinos: Bild für Bild zum![]() | ![]() |