
Ist sie die Einäugige unter den Blinden? Die "Berufung" Moderator hat viel mit Empathie zu tun, die bei SC nie spürbar ist. Ihr stereotypes Geschwätz ist zum Haare raufen. Ihr moderatorischer Egoismus erwürgt jegliche Dynamik. Es ist für mich absurd, warum sie Ikone wurde. Ihre Protegés verstehen wohl noch weniger von Moderation als sie selbst. Sie passt mit ihren verarmten Kommunikativ-Fähigkeiten nicht in unsere Sinnes-Gesellschaft. Die hat sich verändert, SC nicht. Immer nur die großen Schwätzer einzuladen, die nichts zu sagen haben, ist doch nur mehr zum Abwinken. Hierarchie- und Prestigedenken bei der Auswahl ihrer Gäste sind wohl wichtiger als Pluralismus. Und dummes Politiker- und Funktionärsgeschwafel steigert die Politverdrossenheit. Es fehlt an Authentizität. Bei SC frage ich mich immer, welche Konserve sie denn heute wieder aufmacht?
Den „ARD-Oberen“ ist wohl der Blick auf die Qualität verrückt, die mit Jauch wieder einen Mann und Quotenschinder bevorzugen. Es ist eine glatte Katastrophe. Will er aus seiner „Millionär’s- und „Stern-TV-Schublade“ raus? Die ist doch gut für ihn. Was hat er in der politischen Diskussion zu suchen? Hat das Peter-Prinzip auch die ARD erfasst? Ein Moderator politischer Talks braucht im deutschen (!) Fernsehen keine Kompetenz. Übel! Das ist auch eine Bankrotterklärung an die journalistische Frauenwelt. Gibt es keine Frau, die dieses multimediale Chamäleon Jauch ersetzt? Wir verarmen wohl in jeder Beziehung.

Falls die ARD/der NDR sich einmal zu einer wirklich kritischen und somit unabhängigen Nachfolgerin durchringen könnte, wäre mein Vorschlag Frau Leo Busch.(derzeit n-tv)
Jauchs einzige Qualifikation wäre sein derzeitiges Quotenvotum. Da er an seinen hohen Quotierungen hängt, zeigt es sich stets wunschgemäß anpassungsfähig.
Hans Schwarz,Norderstedt

Na also, die Medien verbreiten doch nicht nur negative Nachrichten! Christiansens als Zurückhaltung getarnte Parteilichkeit hat der politischen Aufklärung in diesem Lande einen Bärendienst erwiesen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Wir müssen noch ein Jahr auf das längst überfällige Ereignis warten.

es war ja schon nicht mehr zu ertragen, diese Schwatzbude, der Pseudo-Journalismus, welcher uns allabendlich vorgeführt wurde.
Was noch schlimmer war: Der subtile Einfluß dieser Art von Journalismus. Der Fernseh-Journalismus hat die Große Koalition geradezu heraufbeschworen, gewünscht und alle Ferseh-Gucker (und das sind wohl die meisten) agitiert, sich doch für die Große Koalition zu entscheiden, weil doch nur dann etwas ginge.
In dem Moment, wo sie dann da war - die große Koalition - hatte man wieder genug Stoff, den ganzen Mist zu zerreden. Außerdem konnte Christiansen dann den Harmonisierer der Nation mimen.
Nun, die gewünschte Große Kaolition hat sie erreicht, sie, die zu gern Positionen vertreten hat, die allerdings keine greifbaren waren. Jetzt hinterläßt Sie uns diesen Unkrautacker. Aber immerhin, sie ist weg. Wir könnten den Acker pflügen und einfach neu anfangen.
Das ergibt allerdings nur dann einen Sinn, wenn wir wirklich neu anfangen!

Sabine Christiansen war der Grund, nach dem Tatort den Fernseher auszumachen. Endlich ist es vorbei...

Vielen Dank für diesen Rücktritt.
Mir ist es auch nach vielen Versuchen nicht gelungen
diesen smaltalk am Ende nicht zu verschlafen.
Da lob ich mir Sendungen wie Hart aber Fair.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die meist politischen Gäste keine Platform zur Selbstdarstellung bekommen.
Konkrete Fragen -> Konkrete Antworten
Bei Ausweichmanövern sofortiges eingreifen des Moderators.