Beste Filme
Kanonfutter - All die Filme, ohne die wir nichts wären
Von Paul Schrader

Ohne diesen Film kein Kanon: "Die Spielregel" von Jean Renoir, 1939, Schraders Nummer 1
10. Februar 2007 Welche Kriterien gibt es für gute Filme? Diese Frage hat sich der Jury-Präsident der diesjährigen Berlinale, Filmemacher und Drehbuchautor (Taxi Driver) Paul Schrader, gestellt, um zu einem überraschenden Ergebnis zu gelangen. Schrader über seine Lieblingsfilme - und die Schwierigkeiten, seine Auswahl zu begründen.
Paul Schrader, Jury-Präsident der Berlinale, über seinen Filmkanon
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Cinetext
Auf etwas unorthodoxe Weise eröffnete der diesjährige Jury-Präsident Paul Schrader das Filmfestival. Bis zum 18. Februar warten 373 Filme auf die Cineasten aus aller Welt.
Zur Eröffnungsgala der 57. Internationalen Filmfestspiele war vor allem deutsche Filmprominenz auf dem roten Teppich vor dem Berlinale-Palast vertreten. Das Festival startete mit dem französischen Wettbewerbsfilms La Vie en Rose.
Fassbinders Filmepos Berlin Alexanderplatz, das in den 80er Jahren noch Zuschauerprotestströme erregte, ist auf der Berlinale erstmals in restaurierter Fassung zu sehen - eine Alexanderplatz-Hommage und eine Liebeserklärung an das experimentelle Kino von Tom Tykwer.
Festivaldirektor Dieter Kosslick sagt eigentlich jedes Jahr dasselbe über die Berlinale: Es werden politische Festspiele. FAZ.NET stellt die 22 Wettbewerbsfilme und die vier außer Konkurrenz laufenden Beiträge Bild für Bild vor.
Spezial Aus dem Programm der Berlinale kann man etwas herauslesen, das optimistisch stimmt und gleichzeitig alarmierend sein könnte: Die spektakulärsten Ereignisse des Festivals sind Aufführungen alter Filme in restaurierter Fassung.