
Es ist wirklich schön wie sich die kleine Familie organisiert und gegenseitig Halt gibt. Offensichtlich wissen alle Beteiligten was sie wollen unnd arbeiten in eine Richtung. Herzlichen Glückwunsch, denn das gelingt wenigen in diesem Alter. Dennoch beweisen die Reaktionen, dass es sich bei dem genannten Beispiel um einen Weg handelt den man allen wünscht aber den die wenigsten minderjährigen Eltern durchhalten. Sehr viel öfter kommt es leider in solchen Fällen vor, dass junge Mädchen die minderjährig schwanger werden, von Ihren ebenfalls minderjährigen Partnern verlassen werden und lange bis ewig auf Unterstützung aus und in jeder Richtung angewiesen sind. Die im Falle einer frühen Elternschaft erforderlichen Änderungen in Lebensplanung, Berufsweg, Lebensumständen und Freizeit entwickeln eine Eigendynamik denen der junge Mensch noch unfertig gegenüber steht. Deshalb muß die Sexualaufklärung unter Jugendlichen weiter forciert werden. Jugendlichen muß neben den Gesundheitsrisiken im Falle von ungeschütztem Verkehr klar aufgezeigt wird wohin die Reise bei Schwangerschaftsabbrüchen oder eben einer frühen Elternschaft gehen kann. Frömmelnde Weichzeichnung ist dabei genauso unangebracht wie säuselnde Preudo-Juppi-Romantik.

ich von dieser Serie halten soll. Es ist sicher interessant, die psychische Entwicklung sehr junger Eltern zu begleiten, denn was anderes kann ich hier nicht herauslesen. Dennoch: ich finde manche Äußerungen hier mehr als erschreckend, und das betrifft vor allem ihn. Was ist das bitte für ein Weltbild, für eine Lebenseinstellung, oder anders, was ist das für ein Elternhaus bei vorallem bei ihm gewesen? Ich meine, ein Kind zeugen und dann doch seine single-Dasein genießen wollen? Sie hat die Pille nicht regelmäßig genommen, und dann ist es halt passiert? Unterschwellig kann ich mich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, alles muß fun sein, easy und vorallem - cool. Kurz: mir fehlt hier einfach die Differenzierung, welches Welt- und Menschenbild soll denn mit dieser Artikelserie vermittelt werden? Aus meiner Sicht ist hier dringend eine Klarstellung notwendig: Sex miteinander haben kann immer eine Schwangerschaft nach sich ziehen, und mir fehlt hier ganz einfach eine gewisse Offenbarung vor der Achtung werdenden Lebens. "Tell your kids that it is worth to wait ist" in D sicher so nicht durchsetzbar, aber so, wie es hier herüberkommt, nein, das kann wohl auch nicht ganz ein wünschenswerter Maßstab für andere junge Menschen sein.

das ist natürlich wahnsinnig unmännlich, Staub zu saugen. Wenn der Mann körperlich arbeitet (wohlgemerkt bleibt Energie zum Bodybuilding, Respekt), muss er ja sonst nichts mehr machen. Wenn es aber umgekehrt ist, die Frau putzen geht und der Mann den Schreibtischjob hat, dann muss er ja auch nichts machen, denn er bringt ja den größten Teil Geld nach Hause. Liest man sich die vorigen Interviews durch, sieht man, wie männlich sich der Vater um seinen Jungen in den früheren Jahren gekümmert hat. Fast gar nicht. Saufen war wichtiger. Aber immerhin hat sich das geändert, das freut mich. Ich frage mich bloß, was wäre, wenn "Männerabende" nicht möglich wären, da Kind ein Mädchen. Aber zum Glück ist das ja nicht so. Und vielleicht ist 17 ja doch ein bisschen jung zum Vaterwerden.

für diesen Beitrag. Ist doch schön auch mal was positives aus dem Leben zu lesen

Kostenlose Schulsachen, Kostenloses Schulessen, Ganztagesbetreuung, Grundschule bis zur 6. , und aus so einem wie David wird mal ein Ingenieur.