Von Thomas Bopp, CMT-Charttechniker
The trend is your friend - dieser Satz umfasst schon eine Menge dessen, was aus der Grafik eines Wertpapiers zu ersehen ist. Er wird von vielen Charttechnikern sehr ernst genommen und dient als Grundlage für die Auswertung der verschiedensten Wertpapiere.
Die Entstehung eines Trends, wie man ihn in die Charts einträgt und welche Hilfe er dem Anleger gibt, ist nachfolgend an drei Beispielen erklärt. Lesen Sie dazu Der Abwärtstrend, Der Seitwärtstrend und Zeichnen und Nutzen eines Trends.
Definition und Arten eines Trends
Ein Blick auf verschiedene Aktien zeigt, dass Kursbewegungen die vorherrschende Tendenz besitzen, sich in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Erfolgt diese Bewegung über einen längeren Zeitraum, wird aus dieser Tendenz ein Trend. Das Ganze ist leicht zu erklären, weiß man doch, dass ein Objekt in Bewegung die Richtung beibehält, bis eine gegenläufige Entwicklung eintritt.
Es gibt drei verschiedene Arten von Trends, die als Grundlage für Handelsentscheidungen dienen. Steigt ein Wert über einen längeren Zeitraum, handelt es sich um einen Aufwärtstrend. Die folgende Grafik zeigt als Beispiel die Aktie Linde, bei der seit März 2000 ein solcher Trend vorherrschte.
Text: @cri