
Es gab mal eine Zeit da haben sich Politiker öffentlich bewust NICHT in Tarifstreite hineingemengt. Aber wenn es um Landesbedienstete geht ist man ja nicht überparteilich, sondern auch Partei. Ich kann verstehen dass Frau Schmidt keine zusätzlichen Finazlücken im Gesundheitswesen braucht, aber da kehre jeder zuerst vor seiner Tür wie der Volksmund so schön sagt. Zudem die Politik im nächsten Haushalt bereits 3.5 Milliarden Mehrkosten für das Gesundheitswesen fest eigeplant hat: 2,7 Milliarden Streichung des Zuschusses für gesamtgesellschatfliche Leistungen der Krankenkassen und 800 Millionen durch die Erhöhung der Mehrwertssteuer. Frau Schmidt, wieviel Beitragspunkte sind das denn?

Seltsam, in den Chefetagen unserer vielen Krankenkassen ist die "Entlohnung" kein Problem.
Da waren auch 30 Prozent mehr Gehalt kein Problem.
Wir konsumieren weniger Pillen, trauen uns weniger "krank zu feiern" und blechen brav Praxisgebühr und Zuzahlung unter hinahme von fatalen Leistungskürzungen.
(Also nicht den Wegfall von kostenloser Fusspflege für den Beinamputierten)
Die Situation für Ärzte und Personal, ergo auch Patienten, in vielen medizinischen Einrichtungen stinkt in Deutschland vielerorts zum Himmel.
Unser Land ist ein Paradies für Manager und Nadelstreifennieten, da ist ungebremstes Wachstum und nix mit Sparen.

Die durchschnittlichen Wähler haben weitaus weniger als die Hälfte Ihres Einkommens, wahrscheinlich etwa 20%! Und geben sie uns nun etwas ab?????
Wohl kaum. Aber die Ärzte wollen zu viel? Wer solche Vergleiche betreibt, ist ein schamloser Lügner! Demagogie, und nix dahinter!
t.g.