01. Dezember 2006 Hansa Rostock hat im Fernduell um die Herbstmeisterschaft mit dem Karlsruher SC wieder vorgelegt. Zum Auftakt des 15. Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga feierte die Mannschaft von Trainer Frank Pagelsdorf am Freitag einen verdienten 3:0 (0:0)-Sieg bei Aufsteiger TuS Koblenz und übernahm zumindest bis Sonntag die Tabellenführung (Siehe auch: Ergebnisse und Tabelle, 2. Bundesliga).
Beim ehemaligen Aufstiegsanwärter SC Freiburg kriselt es weiter. Trotz des 1:1 (0:1) beim SC Paderborn muß sich der seit fünf Spielen sieglose Trainer Volker Finke weiter Gedanken um den Klassenerhalt machen. Dank Torschütze Danko Boskovic beendete der Tabellenvorletzte Rot-Weiss Essen mit dem 1:0 (0:0) gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth seine Negativserie von acht Spielen ohne Sieg.
Rahn und Beinlich machen zehnten Sieg perfekt
Die in dieser Saison weiterhin unbesiegten Rostocker konnten sich einmal mehr auf Enrico Kern verlassen. In der ersten Halbzeit vergab der Torjäger zwar kläglich eine Großchance, doch in der 56. Minute schoß mit seinem achten Saisontreffer Hansa in Führung. Christian Rahn (76.) und Stefan Beinlich (90.+1) machten den zehnten Saisonsieg perfekt.
Vor gut 12.000 Zuschauern im Stadion Oberwerth bot die Pagelsdorf-Elf nur in der zweiten Halbzeit eine überzeugende Leistung. Koblenz war sehr engagiert und einsatzfreudig, aber wie schon beim 1:2 am vorigen Montag beim TSV 1860 München im Angriff zu harmlos.
Freiburg muß sich weiter nach unten orientieren
Nach zwei Niederlagen ohne Sieg stoppte der SC Freiburg vorerst seine Talfahrt, doch trotz des Punktgewinns in Paderborn müssen sich die seit fünf Spielen sieglosen Breisgauer weiterhin nach unten orientieren. Youssef Mohamad (61.) erzielte vor etwa 5000 Zuschauern den Ausgleich für die Breisgauer, bei denen Ibrahim Tanko nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Mit dem ersten Treffer nach 480 torlosen Minuten hatte Timo Röttger (30.) die seit sechs Spielen sieglosen Paderborner in Führung gebracht.
Genau zwei Monate nach dem letzten Sieg (2:0 gegen Braunschweig) durften die RWE-Fans unter den rund 7000 Zuschauern an der Hafenstrafe wieder jubeln. Dank des späten Treffers des eingewechselten Boskovic (85.) gelang RWE der ersten Sieg im dritten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Lorenz-Köstner und feierte zugleich den ersten Dreier nach zuletzt sechs Niederlagen hintereinander. Für die seit fünf Partien sieglosen Fürther sind die Aufstiegsplätze zunächst in weite Ferne gerückt.
Text: FAZ.NET mit Material von dpa
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