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Versicherer / Banken

Allianz erwägt Einstieg bei chinesischer Bank

11. Juli 2005 Der Versicherungskonzern Allianz und die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs führen Gespräche über eine Beteiligung von einer Milliarde Dollar (833 Millionen Euro) an der größten chinesischen Bank Industrial and Commercial Bank of China (ICBC).

Dies hat die „New York Times“ am Montag in ihrer Onlineausgabe berichtet. Finanzkreisen zufolge befinden sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium. Eine Allianz-Sprecherin wollte sich zu dem Thema am Montag nicht äußern.

Mit Ambitionen in China

Mit Ambitionen in China

ICBC habe fast 400.000 Mitarbeiter, mehr als 100 Millionen Kunden und eine Bilanzsumme von rund 500 Milliarden Dollar. Es sei unklar, wie groß die Beteiligung sein werde, die Goldman Sachs und die Allianz erhalten würden.

Die Gespräche kämen zu einer Zeit, in der einige der weltgrößten Finanzinstitute nach China eilten, um sich an großen aber von Problemen geplagten Banken vor deren Börsengängen in den kommenden Jahren zu beteiligen. Die Bank of America hatte vor einem Monat angekündigt, daß sie drei Milliarden Dollar für einen neunprozentigen Anteil an der China Construction Bank zahlen wolle, dem drittgrößten chinesischen Kreditgeber.

Text: dpa
Bildmaterial: F.A.Z., picture-alliance / dpa/dpaweb

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