Maisfeld im brandenburgischen Badingen

Wie sinnvoll und verträglich ist der weitere Anbau von Mais zur Biogas-Erzeugung? An der Universität Gießen hat man diese Fragen erstmals sowohl von ökologischer wie von ökonomischer Seite zu beantworten versucht - mit einem überraschend positiven Ergebnis. Von Von Joachim Müller-Jung

Pinguine in der Antarktis

Kein Vogel ist beliebter als der Pinguin. Ob König oder Kaiser, macht keinen Unterschied. Für Zoodirektoren sind sie allerdings eine echte Herausforderung: Die Kälteliebhaber sind nicht einfach zu halten. Von Georg Rüschemeyer

Hübscher Bote: Heliconius melpomene

Woran liegt es, dass sich Tiere zweier unverwandter Schmetterlingsarten mit gleichem Verbreitungsgebiet absolut gleichen? An den Entwicklungsgenen, die eine grundlegende Rolle bei der Herausbildung von Phänotypen spielen. Von Karin Hollricher

Kraftstoff aus dem Bioreaktor: Aber dazu müsste die Effizienz noch gesteigert werden

Algen sind noch lange kein grünes Gold. Im Casting der Energiepolitik sind sie dennoch Topfavorit. Nun müssen die Forscher bremsen und zugleich schwärmen, soll ihr Traum weiterleben. Von Joachim Müller-Jung

Hübsch entsetzlich: Szene aus Roland Emmerichs Kinofilm “The Day After Tomorrow“

In der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel urplötzlich kräftig an - und das trotz niedriger CO2-Pegel. Für uns Klimasünder eher eine schlechte Nachricht. Von Ulf von Rauchhaupt

Mit Blütenpollen bepackt: Die Honigbiene

Bienen gelten schon seit einem halben Jahrhundert als gut geeignete Forschungsobjekte zum Studium von Lernvorgängen. Italienische Honigbienen sind die Sieger beim Lernen und doch Verlierer im Leben. Von Reinhard Wandtner

Das erwachsenes Männchen Freddy trägt seinen Adoptivsohn Victor auf dem Rücken

Auf Vorbilder im Tierreich sollte man es zwar besser nicht ankommen lassen. Aber wenn man sich denn umsieht: Bei wilden Schimpansen werden verwaiste Jungen von fremden erwachsenen Tieren adoptiert. Von Joachim Müller-Jung

Brasilianischer Regenwald: Doch nicht in den ziemlich armen Böden wimmelt das Leben, sondern oben in den Baumkronen.

Spezial Vor zwanzig Jahren prägte Edward O. Wilson den Begriff der Biodiversität. Heute ist sie in aller Munde, doch in Wahrheit weiß niemand recht, wie sie eigentlich zu fassen ist und wie viel wir sie uns kosten lassen sollten. Von Jörg Albrecht

Der räumliche Genatlas der Bierhefe mit Millionen von Knoten. Die Farbgebung ist im nächsten Bild erläutert.

Mathematik des Lebens: Ein dreidimensionaler Genatlas kann vor Augen führen, was der Begriff Netzwerk auf Genomebene bedeutet. Und mit Schleimpilzen lassen sich effiziente Verbindungswege erzeugen. Von Joachim Müller-Jung

Seine Vorfahren trotzten der Eiszeit: ein Moschusochse

Das Mammut kennt jeder. Aber kaum jemand seinen Weggefährten, obwohl der Moschusochse Eis und Schnee genauso trotzte und noch dazu bis heute überlebt hat. Kein anderes Tier ist so gut an die Arktis angepasst, seine Spuren finden sich aber auch in Köln und Weimar. Von Sonja Kastilan

Grönlandwale können doppelt so lange unter Wasser bleiben, wie Finnwale

Wenn die großen Säuger erst einmal das Maul aufgerissen haben und Ruderfußkrebschen hereinströmen lassen, ist für sie keine Eile mehr geboten. Finn- und Blauwale dagegen bevorzugen rasante Sprints bei der Nahrungsaufnahme. Von Diemut Klärner

In den Höhenlagen der Östlichen Sierra Kaliforniens wächst auf über 3000 Metern über dem Meeresspiegel, dort, wo sonst nichts mehr wächst, die Kiefernart Pinus longaeva.Die „Wälder“ dieser Langlebigen Kiefer sind schüttere, empfindlich wirkende Ansammlungen von Einzelbäumen.Ein Baum namens „The Patriarch“ ist mit gerade einmal 1500 Jahren eines der Exemplare mit Durchschnittsalter. Das besondere an ihm: Er ist mit elfeinhalb Metern Umfang der dickste seiner Art.Trotz der extremen Trockenheit und meist auch Kälte bilden auch die ältesten Bristlecone Pines, wie sie auf Englisch heißen, fast jedes Jahr sowohl männliche Blüten, die den Pollen liefern,...

Bildergalerie Das älteste Individuum der Welt lebt in Kalifornien. Es ist nicht Steven Tyler von „Aerosmith“, sondern ein Baum.
An seinen auch nicht mehr jungen Artgenossen forschen Wissenschaftler auf der Suche nach alten Klimadaten - und dem Geheimnis des ewigen Lebens. Von Richard Friebe

Die Taufliege der Botaniker: Ackerschmalwand

Gegen die Klimaerwärmung resistente Pflanzen züchten zu können, wäre von Vorteil. Ein Schritt dorthin könnte die nun gelungene Aufdeckung des Mechanismus der pflanzlichen „Temperaturmessung“ sein. Von Karin Hollricher

Steht vielleicht vor der Entthronung als evolutionsbiologische Ikone: eine Rekonstruktion von Tiktaalik rosea

Wann und warum wurden aus Fischen Vierbeiner? Den Schritt der Wirbeltiere aufs Land glaubte man verstanden zu haben. Doch nun gibt es Neuigkeiten. Von Ulf von Rauchhaupt

18.03.2010 16:59

Kein Handelsverbot für Roten Thon

17.03.2010 00:00

Roter Thunfisch unter Druck

17.03.2010 00:00

Galileis geheime Daten

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