Das erwachsenes Männchen Freddy trägt seinen Adoptivsohn Victor auf dem Rücken

Verhaltensforschung

Die Affenliebe gilt auch den Waisenkindern

Auf Vorbilder im Tierreich sollte man es zwar besser nicht ankommen lassen. Aber wenn man sich denn umsieht: Bei wilden Schimpansen werden verwaiste Jungen von fremden erwachsenen Tieren adoptiert. Von Joachim Müller-Jung

Brasilianischer Regenwald: Doch nicht in den ziemlich armen Böden wimmelt das Leben, sondern oben in den Baumkronen.

Biodiversität & Ökonomie

Was kostet die Welt?

Spezial Vor zwanzig Jahren prägte Edward O. Wilson den Begriff der Biodiversität. Heute ist sie in aller Munde, doch in Wahrheit weiß niemand recht, wie sie eigentlich zu fassen ist und wie viel wir sie uns kosten lassen sollten. Von Jörg Albrecht

Der räumliche Genatlas der Bierhefe mit Millionen von Knoten. Die Farbgebung ist im nächsten Bild erläutert.

Systembiologie

Netze, so weit das Auge reicht

Mathematik des Lebens: Ein dreidimensionaler Genatlas kann vor Augen führen, was der Begriff Netzwerk auf Genomebene bedeutet. Und mit Schleimpilzen lassen sich effiziente Verbindungswege erzeugen. Von Joachim Müller-Jung

Seine Vorfahren trotzten der Eiszeit: ein Moschusochse

Ovibos moschatus

Triumph der Wolle

Das Mammut kennt jeder. Aber kaum jemand seinen Weggefährten, obwohl der Moschusochse Eis und Schnee genauso trotzte und noch dazu bis heute überlebt hat. Kein anderes Tier ist so gut an die Arktis angepasst, seine Spuren finden sich aber auch in Köln und Weimar. Von Sonja Kastilan

Grönlandwale können doppelt so lange unter Wasser bleiben, wie Finnwale

Meeresforschung

Grönlandwale sind träge Jäger

Wenn die großen Säuger erst einmal das Maul aufgerissen haben und Ruderfußkrebschen hereinströmen lassen, ist für sie keine Eile mehr geboten. Finn- und Blauwale dagegen bevorzugen rasante Sprints bei der Nahrungsaufnahme. Von Diemut Klärner

Bäume

Willkommen im Hain des ewigen Lebens

In den Höhenlagen der Östlichen Sierra Kaliforniens wächst auf über 3000 Metern über dem Meeresspiegel, dort, wo sonst nichts mehr wächst, die Kiefernart Pinus longaeva.
Die „Wälder“ dieser Langlebigen Kiefer sind schüttere, empfindlich wirkende Ansammlungen von Einzelbäumen.
Ein Baum namens „The Patriarch“ ist mit gerade einmal 1500 Jahren eines der Exemplare mit Durchschnittsalter. Das besondere an ihm: Er ist mit elfeinhalb Metern Umfang der dickste seiner Art.
Trotz der extremen Trockenheit und meist auch Kälte bilden auch die ältesten Bristlecone Pines, wie sie auf Englisch heißen, fast jedes Jahr sowohl männliche Blüten, die den Pollen liefern,...

Bildergalerie Das älteste Individuum der Welt lebt in Kalifornien. Es ist nicht Steven Tyler von „Aerosmith“, sondern ein Baum.
An seinen auch nicht mehr jungen Artgenossen forschen Wissenschaftler auf der Suche nach alten Klimadaten - und dem Geheimnis des ewigen Lebens. Von Richard Friebe

Die Taufliege der Botaniker: Ackerschmalwand

Zellphysiologie

Das „Thermometer“ in Pflanzenzellen ist entschlüsselt

Gegen die Klimaerwärmung resistente Pflanzen züchten zu können, wäre von Vorteil. Ein Schritt dorthin könnte die nun gelungene Aufdeckung des Mechanismus der pflanzlichen „Temperaturmessung“ sein. Von Karin Hollricher

Steht vielleicht vor der Entthronung als evolutionsbiologische Ikone: eine Rekonstruktion von Tiktaalik rosea

Wirbeltierevolution

Neulich im Devon

Wann und warum wurden aus Fischen Vierbeiner? Den Schritt der Wirbeltiere aufs Land glaubte man verstanden zu haben. Doch nun gibt es Neuigkeiten. Von Ulf von Rauchhaupt

Ein Tasmanischer Teufel

Tasmanische Teufel

Wenn der Krebs sich wie die Pest ausbreitet

Der Tasmanische Teufel ist vom Aussterben bedroht. Ausnahmsweise ist daran aber nicht der Mensch schuld, sondern hoch ansteckende Tumore, die sich rasant ausbreiten. Nun aber haben Forscher die Ursache für den Krebs entdeckt. Von Karin Hollricher

Der Zitronenbuntbarsch: Bewohner des Xiloá-Sees in Nicaragua

Evolutionsbiologie

Entfremdung innerhalb einer ökologischen Nische

Buntbarsche erweisen sich einmal mehr als Stars der Evolutionsforschung: Sie führen vor, dass sich auch bei Zusammenleben auf engstem Raum die genetischen Wege verzweigen können. Von Diemut Klärner

Auf der Suche nach den wilden Artgenossen: Elefantenpatrouille in Tesso Nilo

Artenschutz auf Sumatra

Die Vier von der Elefantenpolizei

Die großen Holzplantagen sind hier durch Elektrozäune geschützt. Aber immer öfter überfallen auf Sumatra Dickhäuter die Felder der Kleinbauern. Patrouillen auf gezähmten Elefanten sollen sie verjagen. Von Beate Kittl

Perlmutt: Schicht auf Schicht stapeln sich die Aragonitplättchen

Materialforschung

In der Lehrstube der Natur

Perlmutt besticht durch seine extreme Härte. Stuttgarter Forscher haben nun einen Werkstoff nach dem Vorbild dieses Naturprodukts geschaffen. Noch haben sie nicht erreicht, was die Evolution zustande brachte. Von Anne Hardy

Brasilianischer Regenwald: Doch nicht in den ziemlich armen Böden wimmelt das Leben, sondern oben in den Baumkronen.

Klimagipfel

Aus der Asche am Amazonas

Brasilien ist in wenigen Jahren zum Spitzenreiter in Sachen Klimaschutz aufgestiegen. Dahinter steckt die Hoffnung auf eine Art globaler Forstwirtschaftsplan mit radikaler ökologischen Agenda, genannt REDD. Nicht das Abholzen, das Schützen der Bäume soll bezahlt werden. In Kopenhagen könnte der Plan besiegelt werden. Von Joachim Müller-Jung

Kraftstoff aus dem Bioreaktor: Aber dazu muss es mit der Algenzucht klappen

Biokraftstoff

Gartenteich statt Scheich

Je knapper und teurer das Erdöl, desto interessanter wird Biodiesel aus Zuchten von Mikroalgen. Was heute noch als Fischfutter dient, soll einmal den Tank füllen. Von Anja Gröber

10.02.2010 00:00

Neue Weichenstellung im Weltraum

09.02.2010 00:00

Was genau ist Gendoping?

10.02.2010 10:59

Arme Schweine

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche