Gummi aus Löwenzahn

Von der Kriegsforschung zur neuen Biotechnologie

Die Kriegsforschung im dritten Reich setzte auf die Kultivierung von Löwenzahn, um die Gummiproduktion zu sichern. Nun greifen Wissenschaftler diese Idee auf und entwickeln sie mit Industriepartnern weiter. Von Susanne Donner

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Mai 2008 10:34

Artikel recht duenn

Horst Trummler (Vandale6906)

Im 2 WK befand sich die Naturgummiproduktion (Hauptanbaulaender Malaysia, Thailand) im japanischem Machtbereich. Die Hauptakteure USA und D waren von dieser abgeschnitten. In weiser Vorraussicht hatte man Deutscherseits (IG Farben) verschiedene synthetische Kautschuke entwickelt die den Naturkautschuk teilweise ersetzen konnten. Der bekannteste war der Butadienstyrolkautschuk. Es wurde eine Produktionskapazitaet von 100.000 to errichtet. Bedauerlicherweise hatte die IG Farben die Verfahren auch an die USA lizensiert. Andernfalls waere unserem Volk die Befreiung erspart geblieben (Kein Gummi - Keine Dichtungen, Reifen .Flugzeuge, Schiffe...) Der Einsatz von Loewenzahn war eine von der SS und Himmler verfolgte Idee die jedoch niemals ernsthaft industriell verfolgt wurde (es dauert Jahre eine solche Produktion zu entwickeln die nicht verfuegbar waren). Grundsaetzlich ist der Gedanke zukunftstraechtig. Sofern Ertrag und Gummigehalt des Loewenzahns erhoeht werden koennen ist es gewiss rentabler diese 1 Jahrespflanze anzubauen und mechanisch zu ernten als Gummibaeume von Hand anzukratzen und zu melken. Fraglich ist in diesem Zusammenhang ob der gewonnene Latex die gewuenschten Eigenschaften hat. Vandale

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche