Kuba

Schlitzrüssler doch noch nicht ausgestorben

Ein ausgestopfter Almiqui

Ein ausgestopfter Almiqui

24. September 2003 Der Almiqui oder Kuba-Schlitzrüssler ist entgegen den Befürchtungen vieler Wissenschaftler doch noch nicht ausgestorben. Ein männliches Exemplar des Insektenfressers wurde jetzt im Osten der Karibik-Insel entdeckt, wie die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina am Dienstag berichtete. Dies habe neue Hoffnungen geweckt, daß der Almiqui „nicht im Katalog der Tiere landet, die unwiederbringlich vom Antlitz dieser Erde verschwunden sind“.

Der Almiqui ähnelt einem Dachs mit dichtem braunen Fell und einer langen rüsselähnlichen Schnauze mit rosafarbener Spitze. Er ist etwa 30 Zentimeter lang und nachtaktiv. Bei Tage gräbt er sich in unterirdische Höhlengänge ein. Der jetzt wiederentdeckte Almiqui wurde nach dem Farmer, der ihn fand, „Alejandrito“ genannt.

Tiermediziner erklärten das 700 Gramm schwere Tier für kerngesund. Zuletzt wurde ein Almiqui 1999 im Osten Kubas gesehen. Dies war die erste Wiederentdeckung des Schlitzrüsslers seit 1972.

Text: AP
Bildmaterial: AP

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