Atomlager

Es sickert die Lauge, es rostet der Müll

Im Atomlager Asse sind undichte Fässer gefunden worden. Für Fachleute ist das keine Überraschung: Der Gebirgsdruck setzt dem alten Grubengebäude zu und Laugen aus dem Kaliabbau durchtränken die Lagerkammern. Schon überlegt man, den Müll wieder zu bergen. Von Jörg Albrecht

Lesermeinungen zum Beitrag

10. September 2008 14:53

Was pasiert in Bodennähe?

Gerhard stehlik (gstehlik)

Was in der Tiefe passiert, ist doch unwichtig, deshalb wird das Material ja dort hin geschafft, aufrecht oder schief, flüssig oder fest, ganz egal. Es geht nur darum, dass das Material dort unten bleibt und nicht nach oben kommt. Aber genau darüber schweigt sich jeder aus. Offenbar sind die genialen Geschäftemacher schon wieder dabei, die Strompreise noch weiter in die Höhe zu treiben. Das EEG hat gezeigt, wie einfach das ist. Dr. Gerhard Stehlik, Hanau

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10. September 2008 14:16

wen wunderts?

ewald walder (ewald49)

man benützt jahrelang eine unausgereifte technologie, sprich kernenergie, und wundert sich heute über das ausmass der der folgen. seien wir mal ehrlich, ist das wirklich so überraschend?

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09. September 2008 22:02

Atomgeschäft

Dirk Donau (Ddonau)

"Aber wer hat je behauptet, dass das Atomgeschäft ohne Risiken ist?" Sehr schön gesagt. Das Problem scheinen nicht statstisch errechnete Gefahrenszenarien zu sein. Sondern einfache menschliche Schlamperei im "Geschäft" Atomenergie.

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09. September 2008 11:21

Bergwerk Asse

Uwe Schm,idt (ZartesReh)

Ich bin über den unsachlichen Stil dieses Artikel sehr überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass sich die FAZ auf einsolches Niveau herab läßt. In der Asse sind ohne Zweifel sicherlich Fehler gemacht worden, aber zur Lösung des Problems tragen Artikel, die eher in eine Bildzeitung passen nicht bei. Die Beschreibung der Kühnast Strafanzeige, dass jahrzentelang gemeingefährliche Straftaten auf der Asse begangen worden sind, ist schon erstaunlich. Mir war bisher unbekannt, dass Lügen und Betrügen genauso gefählich wie Morden und Vergewaltigen ist, oder das hinter das Licht führen der Öffentlichkeit. Besonders der letzte Punkt ist erstaunlich, denn wieviele Politiker müsste man einsperren, hier möchte ich nur Frau Ypsilanti nennen. Besonders interessant ist die nicht geprüfte Behauptung des Umweltministers Gabriel, dass die Asse mit Leichtigkeit stabilisiert werden könnte. Gerade in diesem Punkt hätte doch eine gründliche Prüfung dieser Aussage Not getan. Der Autor beschreibt richtig, dass in den 70iger Jahren schwach- und mittelaktiver üll eingelagert wurden. Bis heute hat kein Grüner oder vor allem kein Journalist mal die Frage gestellt, wo wird eigentlich der tagtäglich anfallende schwach- und mittelaktive Abfall jetzt abgelagert?

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09. September 2008 06:20

es waere ...

Frank Geiser (geiser123)

... interessant zu wissen was passieren wuerde wenn man sich nicht weiter um diese Stollen kuemmern wuerde. Sind durchtraenkte kammern in 490m Tiefe nun ein Problem oder nicht?

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08. September 2008 15:50

Infantile Muell Verliebtheit Deutschlands

Horst Trummler (Vandale6906)

Als ich in Deutschland lebte hatte ich 4 Muelltonnen vor der Tuer. Der Muell wurde nach einem seltsamen Plan abgeholt. Die Muellmaenner fuehrten sich auf wie Feldwebel. In Arabien kommt taeglich ein Muell Laster und nimmt mit was vor der Tuer steht, ob Colaflasche, alter Herd, Batterie .... Jetzt will D fuer 2 Millarden Euro den alten Atommuell der 70er Jahre ausgraben. Hat denn Deutschland keine wichtigeren Probleme? Vandale

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