Deutschland war einst die Energiezentrale Europas. Im Kohlejahr 43/44 wurden in Deutschland 280 Mio to Steinkohle (Oberschlesien, Ruhrgebiet, Sahr) und 250 Mio to Braunkohle gefoerdert. Es gab viele energieintensive und materialintensive Produktionen die einen leistungsfaehigen Massenguetertransport erforderten. Seit den 80er Jahren wird durch die Verbreitung der Oekoreligion und die damit einhergehenden Auflagen fuer die Betriebe und Kraftwerke und seit einigen Jahren die Verteuerung der Energie Energieintensive Betriebe aus dem Land verlagert. Sofern der Weg zum oekoreligioesen Staat weiter gegangen wird, werden Stahlwerke, Aluminium, Zementwerke, Kunststoffproduktion und vieles mehr an Bedeutung verlieren. Dann benoetigt man sicherlich keine Kanaele um Massengueter wie Kohle, Eisenerz und dergleichen zu transportieren. Da jeoch die Realeinkommen fuer die Masse der Bevoelkerung real seit Jahren stagnieren und die Nettoeinkommen durch die Demographie verursachten Belastungen (Sozialsteuern) warscheinlich immer schneller nach unten rutschen ist sehr wohl denkbar das sich die Bevoelkerung irgendwann besinnt. Dann bedarf es leistungsfaehiger Transportwege. Vandale
Sehr geehrte Leser Auf der A 30 von Amsterdam Richtung Osnabrück gab es in der vergangenen Woche mehrfach einen bis zu zehn Kilometer langen Stau, hauptsächlich verursacht durch LKW. Das entspricht einer Anzahl von etwa 430 LKW oder einer Transportkapazität von 17200 Tonnen. Verladen auf Schiffe hätte man etwa 12 EInheiten einsetzen müssen. Dabei wären drei Unfälle mit Personenschaden und 300 Stunden oder 12,5 Tage (!) Zeitverlust, nur im Güterverkehr, verursacht durch nur eine Engstelle auf der Autobahn. Und die vielen Lücken im Autobahnnetz, besonders bei der A 30 und der A 33, wichtige Verbindungen im Ost-West Verkehr verursachen noch wesentlich schlimmere Verhältnisse. Da ist es doch nur konsequent, wenn wir dumm bleiben, und auch das Wasserstrassennetz wegen einiger Bäume und eines Bibers unvollständig lassen. Wer einen quakenden Frosch, eine blöde Fledermaus, einen Biber oder einen Baum für wichtiger hält, als die Schaffung eines konzertierten, nachhaltigen Transportsystems unter Einbeziehung von Schiene, Straße und Wasser wird der Natur schlimmen Schaden zu fügen.
Die Herren Schwiegk, Dellmann und Mende sind ja so genannte Verantwortungsträger. Mann sollte sie im im Katastrophenfall, der da heißt ökonomisches und/oder ökologisches Desaster auch ihre Verantwortung tragen lassen, die da wäre Herabstufung auf Hartz IV. Leider dürfen solche, mit gefährlichen Halbwissen ausgestatteten Amtsfiguren, lediglich mit dem Risiko nach oben zu fallen oder nach Brüssel weggelobt zu werden agieren.
Dieser Staat wirft sein Geld für völlig unnötige Infratrukturprojekte zum Fenster heraus, die später nicht genutzt werden. Der Main-Donau-Kanal ist so ein Glanzpunkt, auf dem jetzt ein paar Sportschiffe verkehren. Kommerziell genutzt wird er nicht. In Magdeburg wurde auch schon mit viel Aufwand eine Kanalbrücke über die Elbe gebaut, die ebenfalls nicht genutzt wird. Daraus scheint aber niemnad lernen zu wollen, den ndas hier beschriebene Projekt und auch der Ausbau der Elbe werden einfach weiter verfolgt. Man sollte auch noch darauf hinweisen, daß man mit einer zweigleisigen Eisenbahn bei weit geringeren Investitionskosten mindestens die gleiche Transportkapazität zur Verfügung stellen kann. In England hat man das schon beim Beginn des Aufbaus der Eisenbahnnetze vor 150 Jahren verstanden und deshalb keine neuen Kanäle mehr gebaut.
