.... an den Gegebenheiten. Der Autor rät ihm, seine Entscheidungen an der parteipolitischen "Wirklichkeit" auszurichten. Genau diese Art der Zusammenarbeit hat uns in Deutschland einen politischen Sumpf der Beziehungen entstehen lassen, in dem kaum noch eine sachorientierte Entscheidung für das Gesamte möglich war und ist. Oft reichte es nur zu faulen Kompromissen, die zum Teil vom Bundespräsidenten und dem Bundesverfassungsgericht wieder kassiert wurden. Apropos Zusammenarbeit: Herr Glos, für mich der grösste Versager dieses Kabinetts, nutzt doch jede Gelegenheit seinen sozialdemokratischen Ministerkollegen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Ist Ihnen dies bisher nicht aufgefallen? Oder freut sich die Wirtschaft über diesen Statisten, der tut, was man ihm sagt?
....ist in der Regel ein permanenter Prozess. Nur wer stets auf dem Laufenden ist und dazu einfallsreich gestalten kann, hat Chancen auf Verwirklichung. Dazu gehören auch zeitnahe Chefgespräche.
Wer jedoch blauäugig dem BMF ein Papier vorlegt in der Erwartung, den zugestandenen Rahmen ohne Absprache überziehen zu können, dem muss die gelbe oder ggf auch die rote Karte gezeigt werden.
Ob Steinbrück die richtigen Worte gewählt hat und damit ggf seinem Anliegen schadet, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn bspw der Minister Glos erhebliche Mehrforderungen in seinem Beitrag für den Haushalt 2009 entgegen den Spielregeln stellt und gleichzeitig Steuernachlässe fordert, wirkt nicht gerade glaubwürdig. Dafür eignen sich Etatvorbereitungen sicherlich nicht. Insofern ist der Ärger des BMF verständlich und berechtigt.