
die Stasui hat auch nicht das Telefon entwickelt. sie hat damals alle Möglichkeiten genutzt um die Lerute zu bespitzeln. Und ich sage nur heute ist es kaum anders. In einer Zeit wo Folter legitim ist, Soldaten in fremden Ländern Krieg führen, Politiker jeden Aspekt der Bürger wissen wollen (verfassungswidrige Kennzeichenerfassung, online Durchsuchung, Telefonabhören etc etc) werde ich zu unserer Vergnagenheit Vergleiche stellen. Und die letzte Große Bespitzelungsaktion war im kalten Krieg. Und da hat jede Seite fleißig spioniert. Hier ein land schlecht zu machen und alle anderen als Wohltäter dazustellen kann ja auch nicht wirklich ihr ernst sein. Aber um zum Thema zurückzukommen - die Bürger wollen Gerechtigkeit, wollen was vom Kuchen abhaben anstatt trotz größter gewinne auf die Straße gesetzt zu werden. Da die SPD diese Bedürfnisse nicht mehr erfüllt suchen sich die Leute alternativen. Die Linke bietet das. Nun liegt es an uns sie endlich zu etablieren oder weiter auf Stur zu schalten. Nur sie wird wachsen so wie der Wunsch nach Gerechtigkeit. Wenn sie nicht mitregiert wird sie ein Mythos werden ein Hoffnungsschimmer - und das ist das Gefährliche. Wenn sie mitarbeiten ann sehen die Leute sie ist wie alle anderen Parteien auch.

Es ist richtig das nicht jeder vierte die Familie bespitzelt. Aber das braucht er auch nicht. Mit Hilfe von nternet und Computern ist es derart einfach alles über jemanden zu erfahren, dass sie sich das nicht vorstellen können. Ich habe als Admin auch schon jemanden einen Schock verpasst indem ich innerhalb von 1 Minute in seinem Netz war, mir hätte Schulungen für die japanische Küche kostenlos buchen können etc etc. Ich habe dann einen längeren Brief geschrieben und ihn gewarnt. Diesen habe ich dann auf seinen Drucker ausgedruckt. Schäuble macht das ähnlich nur Menschen wie sie, die eine rosarote Brille aufhaben und denken alles ist hier gut machen es unseren politikern das Volk zu kontrollieren sehr einfach. Die geschichte dreht sich immer im Kreis und das seid tausenden von Jahren, daher kann man hier sehr gut Vergleiche ableiten. Aber wenn man im TV nur Simpsons guckt bekommt man von Deutschland nicht viel mit.

Seid mal ehrlich I
Thomas Wenzel (Coloneltw)
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Auch ich bin ein DDR-Kind. Ja drüben bestand Pflicht zur Arbeit bzw. Anwesenheit in den Produktionsstätten. Denn Arbeit war ja nicht immer vorhanden alles finanziert vom Staat.
Hier wird aber auch längst Arbeit mit Steuergeldern finanziert: 1 €-Jobber, Niedrigstlöhner usw. Für jeden 1 €-Jobber, den ein Arbeitg. einstellt, erhält er 345 € vom Staat. Wußten Sie das? also Sie und ich wir zahlen das, damit der Arbeitg. Zwangsarbeiter hat. Dafür wurden viele Vollzeitstellen gekündigt.
Nach einem Jahr dürfen die Gekündigten ja als 1 €-Jobber wiederkommen.
Das ist die Wirklichkeit in diesem Land.
Nur keiner will sie offenbar wirklich sehen
Frau Merkel, in der DDR im Windschatten von SED und Stasi groß geworden, aus stramm sozial. Elternaus, Karriere in der FDJ als Staatssekretärin für Agitation, ist nämlich genau so auf der sozialistischen Schiene wie die SPD, da ist nicht mehr viel Unterschied.
Aber auch hier haben alle geschlafen, anstatt mal ein bißchen in der Vergangenheit rumzustochern, wie man es ja bei manch anderen gemacht hat.
Diese sozialen Verwerfungen wie heute hatten wir bereits vor 33 sowie ein zerstrittenes Viel-Parteiensystem.

Die Vereinigung der SPD mit einer sozialistischen/kommunistischen Partei hat es doch schon einmal gegeben. War es nicht 1949?
SPD und SEDvereinigten sich.
Genau das wird jetzt wiederholt.
Kleine Emporkömmlinge aus dem linken extremen Lager, wie diese Ypsilanti, wollten doch schon immer einen anderen Staat. Nun sehen sie die Gunst der Stunde und wollen die Macht ergreifen.
So ist das, wenn man nur noch kleine Emporkömmlinge in der Partei hat, die in guter alter 68er Tradition diesen Staat verändern wollen.
Damals war es ein Herr Eppler der sich mit Honnecker traf, 1987 und ein gemeinsames Papier erarbeiteten, jetzt ist es eben die Ypsilanti. Rückendeckung hat sie auf jeden Fall von der ultralinken Nahles, eine Nachrückerin, die selbst noch nicht einen Tag in ihrem Leben gearbeitet hat.
Vom Hörsaal in den Plenarsaal und diese Rotzgören wollen uns dann sagen wo es lang geht.
Die CDU? Auch nicht viel besser.
Sie haben genauso ungeprüft die ganzen Blockparteien übernommen wie die SPD auch.
Seit 1989 ist ein sozialistischer/kommunistischer Ungeist in unsere Parteien, in unser Land gezogen, der sich jetzt mit Macht Bahn bricht.
Journalisten haben viel zu lange diese Parteien gehätschelt, waren schön auf Linie.
Leider.

Die Mehrheit der Wähler hat weder links noch rechts noch sonst was gewählt. Ein gutes Drittel der Wähler ist einfach zu Hause geblieben. Das sind mehr als der Linksblock oder Jamaica. Soviele Leute haben unsere Volks-Ver-Treter also schon verprellt, und es werden sicherlich noch mehr werden, solange man derart skrupellos die Anliegen der Bürger mißachtet und sie an der Nase herumführt.
Ein Unternehmen, das derart schlecht bei seiner Klientel ankommt, wird sich darum bemühen, diesem Trend schleunigst entgegenzuwirken. Andernfalls kann es am Markt nicht bestehen und muß sich dann u.U. von einem Teil seiner Belegschaft trennen. Leider bewirkt die Quasi-Verbeamtung von Berufspolitikern ohne jegliche Haftung für krasses Versagen das gerade Gegenteil - insbesondere wenn deren übersichtliche Fähigkeiten im Arbeitsmarkt sehr wenig nachgefragt sind.
Echte repräsentative Demokratie würde bedeuten, daß Politiker in den Genuß ihrer eigenen (Fehl-)leistungen geraten, indem sie nach einer z.B. auf 2 Legislaturperioden limitierten Mandatszeit wieder zurück kommen ins schnöde Wählervolk - und spätestens dann anfangen, sich Gedanken darüber zu machen, was ihre unreflektierten Gerechtigkeitsvorstellungen im realen Leben anrichten.

Folgerichtig paßt die Farbe, links und rot. :-) Warum die Aufregung?

... Kommentatoren aber tüchtig missverstanden - und landeten im roten Sumpf der Bewertungen, obwohl es gut meinende Bürgerliche waren. Ansonsten ist das Ergebnis der Stimmungsausbrüche zu diesem fast schon abgelutschten Thema wieder einmal FAZ-konstant: Die bösen Linken, und wir die lieben Bürgerlichen. Die Gefahr eines politischen Gaus in Deutschland wird pausenlos an die Wand gemalt. Käme er doch endlich mal! Was würde das unserer Republik guttun.

...die Arbeitnehmer (auch in Hessen) können froh sein, dass es für die "Kapitaleigentümer" so "gut läuft", denn nur aufgrund deren Investitionen (auch in Hessen) sind deutsche Arbeitsplätze in einer globalisierten Welt (noch) rentabel...
Aber auch daran wird Frau Ypsilanti sicher noch arbeiten.

Die DDR ist an Ihrem Sozialsystem, welcher auf Arbeit und nicht Arbeitslosigkeit aufgebaut war, pleite gegangen. das steht der Bundesrepublik noch bevor.
Aber Politiker sind so verlogen, dass sie die Wahrheit verbergen. Merkel mit ihren 3 illionen Arbeitslosen. Für was hält sie die 5 Millionen Hartz IV Empfänger? Für Kauknochen? Dazu alle anderen Gruppen die aus der Statistik herausgerechnet werden und wir kommen auf gut 13-15 Millionen Arbeitslose oder Leute die nicht von ihrer Arbeit leben können. Wennfast 20% beziehen und 25% beziehen in Form von Renten und 25% Kinder nicht zahlen können steht das Verhältnis Arbeit:Empfänger bei 1:1. Und in wenigen Jahren wird diese Blase zerplatzen wie die DDR 1990. Und spätestens dann werdet ihr merken, wieviele Parallelen es gibt und worauf wir zusteuern.
Die SPD fängt langsam an diese parallelen zu zeigen während die CDU noch daran glaubt, dass Gott sie herauslenken wird. Aber glaubt ruhig die Erfahrung und die Geschichte wissen es besser.

lest euch die Geschichtsbücher durch und zieht parallelen zur heutigen Welt. Ich habe das Privileg beide Länder kennengelernt zu haben (wenn auch eins nur kurz) und mit Hilfe von 6h geschichte/Woche das übrige zu lernen und somit wirklich vergleichen zu können. Von 80 Millionen Dt. können das keine 16 Millionen wir haben also 60 Millionen Menschen die sich auf Hörensagen verlassen und das hier kundtun. Wie möchte man etwas beurteilen/verurteilen was man nie kennengelernt hat?
Aber gut wir wollen mal feststellen wo die Unterschiede liegen. Zu DDR Zeiten hatte man die Pflicht zu arbeiten es gabt keine Arbeitslosen. Sprich mit Steuergeldern hat man die Leute beschäftigt. BRD: Mit Steuergeldern bleiben die Leute zu hause und müssen nicht arbeiten. Stasi vs. Schäuble - mal ehrlich wo ist der Unterschied? Firmen laufen mit roten zahlen nur damit keienr Arbeitslos wird vs. Bergabu in BRD wo Firmen mit roten Zahlen laufen nur damit keienr Arbeitslos wird - wo ist der Unterschied? Schulden haben beide Länder gemacht. Also sooo groß sind die Unterschiede nicht aber man muß Objektiv sein um dies sehen zu können. Ich sehe hier zu Haufen Parallelen gegenüber der DDR und das seid Kohl. Und das beste folgt noch

Ob sich das bei der Presse so beliebte Thema fünf-Parteiensystem überhaupt etabliert, so es denn dem Wesen nach existiert, ist eine völlig offene Frage. Schaut man sich die Wählerbewegungen der letzten Wahlen an, so stellt man rasch fest, daß die Linke ein Sammelbecken für Stimmen geworden ist. Sie ist attraktive Alternative der sog. Protestwähler geworden, die zuvor sämtliche anderen etablierten Parteien gewählt haben.
Ich kann in diesem Wahlverhalten, bedenkt man die zukünftigen desaströsen Ergebnisse der POlitik mit dazu, keinen dauerhaften Zustand erkennen. Die SPD zerfällt ebenso wie die Vorstellung, daß der Sozialstaat ewig so weiter machen kann wie einst, als unsere Geldbeutel noch alle voll waren und wir 4% und mehr Wirtschaftswachstum hatten. All das wird zu einer neuen Sicht der Dinge führen.
Hält man der Linksfront eine klare und an Kernproblemen orientierte Politik entgegen, wird sich schnell alles was mit fünf Parteien zu tun hat in Rauch auflösen. Das Problem der großen Parteien ist derzeit nur, daß sie an vielen Nebenschauplätzen Widersprüchliches leisten, ohne zum Kern vorzudringen. Zudem gibt es eine Abhängigkeit von der Umverteilung, die den Reflex auslöst, den zu wählen, der verspricht so weiter zu machen.

denn die Auswertung der Geschichte sowie der passenden Analogien in der Gegenwart setzt Kenntnis und Denkwillen voraus.
Beides fehlt den meisten, stattdessen wird hart am eigenen Geldbeutel gemessen und die Rechnung lautet: je mehr Bürger zu denen gehören die nichts (materiell...) zu verlieren haben desto größer die Lust eben alles ´mal auf den Kopf zu stellen.
Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit usw. zählen dann nicht, denn die sind ja da...
Wird Zeit umzudenken und unser System zu reparieren statt ständig politische Tagesarbeit mit "reformieren" zu verwechseln, sonst kippt der Laden.

Herr Carlhoff,
aber genau darum geht es doch jetzt. Nach einem emotionalen Wahlkampf sollten jetzt die Sachthemen im Vordergrund stehen, egal ob Jugendkriminalität, Wirtschaft, Bildung etc.. Alle Parteien haben sich durch ihre Koalitionsaussagen vor der Wahl in eine Sackgasse manövriert. Jetzt müsste es zum Wohle des Bürgers darum gehen, mit welcher Partei/welcher Koalition kann ein Maximum an eigenen Vorstellungen umgesetzt werden. Sacharbeit ist angesagt. Geboten bekommt man aber das Schauspiel "Täuschen, tricksen und tarnen" und zwar von Parteien jeglicher Farbe.
Und ich bin nun einmal der Meinung, dass am 5. April nicht über die politische Kultur der ganzen Republik abgestimmt wird. So wichtig ist Hessen nicht. Die FAZ hat sich im Vorfeld der Wahl positioniert, und ich habe den Eindruck, dass man den Wahlausgang einfach nicht akzeptieren will. Das heißt nicht, dass mir dieser Wahlausgang gefällt. In 5 Jahren wird der Wähler die Arbeit der zukünftigen Regierung bewerten. Dies verstehe ich unter Demokratie.
Genug gesabbelt.

Kommentar. Die Analyse ist sehr richtig. Sicher werden in Hessen Schleusentor geöffnet, ob die Zukunft sich so gestaltet, bleibt abzuwarten.
Die Linkspartei zu verharmlosen, fällt mir schwer, insbesondere wenn mein Blick nach China fällt. Immer wenn Kommunisten an der Macht sind, darf man sich ruhigen Gewissen von Menschenrechten und freier Presse verabschieden. Da sollte man sich deutlich vor Augen halten. Das Gleiche gilt für die Ecke von Republikaner und ähnlichen. In Deutschland haben wir vor 75 Jahren ähnliche Fehler in der Verharmlosung radikaler Positionen gemacht. Daher sollte man die Aufregung der Kommentatoren verstehen. Ich blicke bei der Analyse kommunistischer Verharmlosung in die real existierenden Länder wie China. Dort herrscht ein Abschlachten der Schwachen zu Gunsten eines Raubtierkapitalismus ohne Demokratie. Sicher ist hier noch nicht so weit, aber wehrt den Anfängen wie wir bei den Republikanern tun. Wir sollten auf keinem Auge blind sein. Um persönlichen Mutmaßungen vorzubeugen, ich bin weder über 50 noch zu jung, gerade die Mitte.
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Das Problem ist nicht grundsätzlich, dass man mit der Linken irgendwie kooperiert, wobei die zusammengewürftelten West-Landestruppen m.E. weniger taugen als die geübten Altkader im Osten (incl. Berlin).
Es lohnt ja auch nicht mehr zu hadern mit dem eklatanten und nun krampfhaft bemäntelten Wortbruch sowohl von Frau Y als auch Herrn B. Die Glaubwürdigkeit ist weg, und den Preis dafür wird die SPD bezahlen.
Das Problem ist, dass - wie Frau Y zur Rechtfertigung praktisch wortgleich mit den Vertretern der "Linken" und der "Grünen" unablässig wiederholt - hier inhaltliche Übereinstimmung herrscht zwischen den Wunschpartnern einer neuen Quasi-Volksfront, die den bürgerlich-demokratischen Konsens in Frage stellt, auf dessen Grundlage noch Gerhard Schröder regiert hat.
Natürlich wird keiner eine Mauer um Hessen ziehen, natürlich wird das Abendland nicht zusammenbrechen.
Aber es wird eine falsche, markfeindliche, gleichmacherische Transferleistungs-fixierte Politik inszeniert, die Hessen ebenso wenig nützen kann wie Deutschland.
Da liegen auch die Unterschiede sogar zu Berlin, wo immerhin ein Mann wie Sarrazin noch klare Kante gegen die Sozialträumer macht und Wowereit doch einen gewissen Sinn fürs Praktische hat.

ist der Beitrag auf
http://www.rheinischer-merkur.de/2008_08_Stasi__Mauer___w.26555.0.html?&no_cache=1
zum "blinden linken Auge".

.... ist inzwischen. Obgelich von Beginn an feststand -wer Yps nur ein wenig zugehört hatte- dass sie mit am liebsten wehenden Fahnen zur Linken rennen würde. Die Programme der hessischen SPD und der Linken sind nahezu indentisch. Was hat ein solches Programm der der SPD genützt? Nix! Das Schielen nach politischen Rändern hat noch nie jemandem genützt. Die Menschen wollen k l a r e Aussagen von pragmatischen Politikern, die auch nach der Wahl eingehalten werden können. Die Linke beherbergt traditionell Kader-Kommunisten bester Manier. Straff geführt, wie man das aus Diktaturen eben kennt. Da benötigt es auch eine "neue" Stasi. Warum werden denn die Linken in Hessen jetzt von Herrn Gysi aus der Parteizentrale gesteuert. Der scheint doch die richtigen Verhandlungen mit Yps zu führen. Auf das "Gimmick", das in den bekannten Yps-Heftchen war, wird man gespannt sein.

und in Europa. Nordkorea ist für viele zu weit weg, um zu erkennen was sozialistisches Gedankengut bewirkt. Mit dem "Verlust" der Mauer verloren wir auch die "Abschreckung". Sozialistisch ist nicht gleich sozial. Ganz im Gegenteil. Die Kinder, die dieses Jahr volljährig werden, haben nie die Auswirkungen sozialistischer Gesellschafts(alp)träume sehen oder erleben müssen. Gott sei Dank. Statt aber diese Sachverhalte den Menschen in Erinnerung zu rufen, beschäftigt man sich oft einseitig mit dem Nationalsozialismus und bleibt auf dem linken Auge fast blind. Beide Gesellschaftssystem sind/waren totalitär. Wer sich dem linken, wie auch dem rechten Aussenspektrum, nähert verliert allmählich sein freiheitlich-demokratisches Fundament - wenn er denn eins hatte. Wenn dies langsam geschieht, merken es viele wohl erst, wenn es zu spät ist.

"Unter keinen Umständen mit den Linken"
jetzt findet man "inhaltliche Gemeinsamkeiten". Ach ne. Die Beliebigkeit, mit der die Argumentation nun hin zu einer Zusammenarbeit ausgetauscht werden, nachdem die SPD die Linke so verhement bekämpft hat, hat schon was schauerliches (Noch schauerlicher, dass Fr. Ypsilanti tatsächlich inhaltlich so weit links ist, dass sie Deckungsgleich mit der Linken ist.)
Das klassischen Demokratieverständnis, dass sich unterschiedliche Parteien mit Programmen um die Wählerschaft bemühen, kann wohl für die SPD nicht mehr gelten. Dass Wahlprogramme nicht eingehalten werden, ist ja bekannt, aber in dieser Art und Weise ist es wohl noch nicht vorgekommen.
2. Beispiel: Keine Mehrwertsteuererhöhung. Dann waren es 3%.
Im Lebensmittelbereich, insb. in der Fleischwaren-Industrie wäre die SPD wohl schon längst verurteilt worden.

Und der gerne gemachte Verweis auf Italien (oder Griechenland) ... triftt nicht:
Wo sonst in der Welt könnte die Frage : "der Sozialismus (in der DDR) war nicht falsch ,sondern nur (in der DDR) falsch ausgeführt" so unreflektiert Zuspruch finden,wie in Deutschland ?!
Nicht umsonst hatte Karl Marx fest daran geglaubt,daß die Sozialistische Weltrevolution von Deutschland (!) aus los maschieren würde.Von Rußland aus konnte er sich es beim besten WIllen nicht vorstellen!
Gut,die Weltrevolution wird natürlich nicht nochmal losmaschieren -auch nicht von Deutschland aus.
Aber den Schutt ,den sie angerichtet und hinterlassen hat,an dem trägt Deutschland die berühmten 20 Jahre (eigentlich sind es ja 19) danach immer noch!
Und in den anderen Ländern des ehemlaigen K-Blocks ist es genauso :ein Blick zB nach Rußland genügt doch wohl!

Das neue Parteimotto der SPD .
Es wird der Weg frei gemacht für den Marsch in die 3. sozialistische Republik (2 gab es ja schon- die erste allerdings ausgerechnet in Bayern ,die Münchner Räterepublik und -wie wir uns ja alle SICHERLICH noch erinnern können - die DDR).
Mich verwundert lediglich die Verharmlosungsversuche der Vielzahl von Politiker (aus der SPD) sowie aus dem sog. "Volk" (wie hier in manchem Leserbrief).
Ob es sich dabei nicht um das berühmte "Pfeiffen im dunklen Wald" handelt ?
Dieser "Pfeiffer" glauben immer noch ,man könnte die SED-PDS-Linke -dort,wo es nötig ist,im Zaum halten (etwas,was man in Deutschland auch schon 2mal geglaubt hat : 1931/32 -die Konservativen glaubten,Schickelgruber im Zaum halten zu können -und 1946 ,als die Ostzonen-Teile der SPD,die sich mit der KPD zur SED vereinigt hat,auch glaubten,ein bißchen von der Radikalität derselben abschleifen zu können) und wieder einzufangen !
"Die paar Kommunisten" - hört man es allüberall tönen.
Falls es die ehemaligen WASG-Mitglieder (und das Wahlvolk) noch nicht gemerkt haben sollten :
IHR seid bei der Linken in der Minderzahl - nicht die SED-PDS-Veteranen !

(ohne Mehrheiten zu bilden) hätten wir täglich die Titelseiten aller meinungsmachenden Zeitungen aus den SPD-gesteuerten Verlagen mit "dem Untergang der liberalen Gesellschaft" voll;
Die braune Soße haben wir gottseidank überwunden;die roten Socken dagegen nicht.
Längst sind wir zu einer medial gesteuerten Gesellschaft geworden, die den gesunden Menschenverstand zu Gunsten einer "political correctness" über Bord geworfen hat.
Außer der FAZ und ein paar kleiner Blättern schreibt kaum ein mediales Organ über den Verfall der politischen Kultur in geeinten Deutschland (bravo, Herr Kohler für den Mut, politisch unkorrekt zu agieren) - halt: das stimmt nicht ganz: die FDP war ja Schuld (das haben uns brav alle schreibenden und sprechenden Journalisten erklärt, noch bevor die Herren Stiegler und Co dies verkündeten). Die FDP war also Schuld , dass die SPD das machen mussssste, was sie doch eigentlich schon lange wollte...
...nämlich mal (wieder) was "Neues" auszuprobieren: 20 Jahre nach em Mauerfall war die NEUE Wende auch längst mal wieder fällig - oder? Chorfreundschaften verbinden eben weltweit - die "Internationale" hat man ja immer mit den anderen gesungen und nach Fidels Abgang werden ín der ersten Reihe Sänger frei

Nur eine kurze Anmerkung:
Sehen Sie es doch so: Der Wähler hat einen Test gemacht. Da ging es um Glaubwürdigkeit und Demokratieverständnis.
Im Moment hat es den Anschein, als hätte die SPD den Test gewonnen.

Ulrich Sabel verführt mit seiner Polemik zum Kalauern; genauer, nomen est omen: Reines (Ge)Sab(b)el!

im Bemühen, irgendwie einen bedeutsameren Platz in der Parteienlandschaft zu bekommen, die die SPD aus ihren schlechten Umfragewerten herausführen könnte, ist ein "Links-Aktionismus" ausgebrochen. Im Bemühen, den "linken Rand" abzuschöpfen glaubt man, den Linken die Themen abzugraben. Auch wenn das vielleicht zum Teil gelingen mag, geht die Strategie in die Hose. Bei einem großen Teil der Wähler der "Linke" steht nach m. E. die Funktion der Partei weit vor deren Inhalten: offener Protest gegen alles, Aufbegehren gegen Bestehendes, Hilflosigkeit usw. scheinen mir weit wichtiger sein als intellektuelle Öffnung zum Marxismus. Warum sollten auch auf einmal tausende Menschen plötzlich ihr grundsätzliches "Strickmuster" ablegen und "links" denken? Und hier liegt das Problem der SPD: Als große Partei wird sie die Funktion der "Linke" nie abdecken können. Da nützen auch Inhalte nichts. Viele Wähler sind diffus unzufrieden und wählen (leider) zunehmend nach momentanen Befindlichkeiten. Aus Stimmungen auf Überzeugungen zu schließen war schon immer falsch. Der Schmusekurs mit den Linken ist ein doktern an Symptomen, die Ursachen beseitigt er nicht und wird die SPD zunehmend bedeutungsloser machen. Die SPD ist auf einem gefährlichen Holzweg!!

Wenn die CDU weiter pennt könnte es der SPD gelingen als die "konservativen Linken" alte Plätze zu besetzen. Das setzt zwar Charaktere, Denker und Persönlichkeiten voraus die in der SPD nirgends zu finden sind aber Handeln ist trotz allem angesagt.
Damit meine ich nicht das Echogejaule eines Pofalla auf das Heil-Geschwätz sonder eine klare und dezidierte Ausrichtung auf Werte die bis gestern noch galten: freiheitlich demokratische Grundordnung. Und das entsprechende Handeln.
Die SPD ist weidwundgeschossen und der Kapitän, welcher den Frachter auf Grund gesetzt hat, ist krank, meldet sich nicht. Wie krank muss man eigentlich sein um in solch einer Diskussion nicht handelnd einzugreifen?
Was Hessen betrifft sehe ich nicht so rot wie viele, denn das Land ist stark, die Bürokratie zäh und die Roten unfähig. Die Ibsilandi macht doch nur den LINKEN-Trojaner in der SPD und das allein schon aus Selbstzweck. Vieles wird sich, allein der demagogischen Verbohrtheit wegen, von allein lösen.
Teuer wird´s halt, wie immer wenn die Sozen rudern...

Die hessische SPD wird sich wundern, welch alte Ziele sie bei den Linken vorfinden wird.
Viele Mitglieder, die jetzt der Linken angehören, haben die Partei unter Gerhard Schröder verlassen.

Natürlich ist auch der Kommentar von Berthold Kohler "erste Sahne", wenn auch angemessen nüchtern gehalten.
Aber dieses alte Ulbricht Zitat hier und jetzt aus der Versenkung zu holen ist unglaublich treffend und unvergleichlich gut die Situation beschreibend.
Ich mußte mehrere Minuten laut lachen bis ich wieder ernüchtert zur Betrachtung der verlogenen Oper in Hessen gedanklich zurückkehren mußte. Ja, so viel Unheil damals am 15. Juni 1961 dem Ausspruch von Ulbricht folgte kann sich wieder einstellen. Manchmal wiederholt sich Geschichte eben doch.

... vor allem, dass es zuweilen doch von Vorteil ist, den geschichtlichen Hintergrund nicht ganz aus den Augen zu verlieren, oder - so man ihn nicht selbst miterlebt hat - zu versuchen, ihn sich zu erarbeiten, will man sich nicht plötzlich in zweifelhafter Gesellschaft wiederfinden. Darum (so er sie denn tatsächlich nicht kennen sollte) hier für Herrn Thorson die berüchtigten Ulbricht-Worte vom 15.06.1961:
Frage: Herr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer freien Stadt Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird? Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?
Ulbricht: Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
Ich für meinen Teil denke nicht, dass Hessen jetzt in "marxistisch-leninistischen Händen" ist, aber die Selbstdemontage der SPD als glaubwürdige Volkspartei ist besorgniserregend.

Die SED hat einige Jahrzehnte Zeit gehabt, die Überlegenheit des real existierenden Sozialismus zu beweisen. Ergebnis: Parteibonzen in Villen, das Volk in Plattenbauten. Zur Hälfte hat die SED das ja auch nach der Wiedervereinigung schon geschafft - wo wohnt noch einmal der Herr Lafontaine?

Die von Ihnen genannten "Probleme im sozialen Bereich" sind Folge der Politik, allen voran linker Parteien; nicht die Ursache für deren Erstarken.
Politiker sind es, die Arbeitsplätze direkt und indirekt vernichten.
Politiker sind es, die die Menschen, Klassen, Generationen gegeneinander ausspielen.
Politiker sind es, die das Geld der Steuerzahler in Massen zum Fenster hinauswerfen.
Politiker sind es, die auf Kosten unserer Kinder Geschenke verteilen.
Und die Politiker der Linken sind in all dem obigen erwiesenermaßen Großmeister...

Da läuft es gerade so schön für Kapitaleigentümer und schon erdreistet sich der Pöbel doch glatt, die Linkspartei zu wählen. So kann Demokratie nicht funktionieren, wäre ja noch schöner, wenn jeder nach seiner persönlichen Lage wählt.

Zumindest nicht bis zur nächsten Bundestagswahl....
Mehr braucht man eigentlich nicht sagen, oder?

Lieber Herr aus Amerika,
ich möchte Sie mal sehen, wenn ein Staat der USA in marxistisch-leninistische Hände fallen würde...Im Gegensatz zu Ihnen zahle ich seit 18 Jahren Monat für Monat horrende Beträge, um die Trümmer der ersten sozialistischen Republik auf deutschem Boden zu beseitigen. Leider ist es einfacher, alte Straßen zu asphaltieren als marxistisch verseuchte Hirne zukunftsfähig zu machen.

Ach Gottchen Herr Kohler,
geht es nicht eine Nummer kleiner? Die politische Kultur in Deutschland entscheidet sich wahrlich nicht im Hessischen Landtag. Wenn dem so wäre, müsste sie nach dem brutalsmöglichen Aufklärer Koch schon lange in Scherben vor uns liegen.
Manche Herausgeber und Kommentatoren der FAZ benehmen sich wie trotzige Kinder an der Supermarktkasse, denen die Eltern, die dort angebotenen Süßigkeiten verweigerten. Schreien sie ihre Wut raus, stampfen sie kräftig auf oder machen sie einen Waldlauf. Aber schreiben sie doch bitte wieder Kommentare mit Sachverstand und nicht solch emotionales Blendwerk.

Sir!
Ich glaube Sie übertreiben ein wenig. Schauen Sie doch mal nach Berlin, wie vernünftig die Koalition SPD/Linke funktioniert. Ich weiß nicht welchen Alters Sie sind, aber vielleicht sind Ihnen die Schrecken des Kalten Kriegs noch frisch in Erinnerung. Ihr wiederholtes Verweisen auf die Linke als Nachfolgepartei der SED scheint auf eine Art Tabuisierung dessen hinzudeuten. Aber was nutzt das? Volkeswille gefällt nicht die CDU-isierung der SPD. Die SPD ringt mit sich was sie nun ist u. werden will. Diese Öffnung zur Zusammenarbeit mit der Linken auch in Hessen (ehemals Teil Westdeutschlands) ist doch ein Vorgang normaler Parteidemokratie. Get used to it.
Die Linke muß sich nun auch bewähren. Ich glaub' kaum daß sie - zumindest in den nächsten 4 Jahren - eine Mauer irgendwo hochziehen. Mit denen zusammenzuarbeiten dagegen, könnte bedeuten einige mentale 'Mauerwerke' abzubauen.
Ein neugieriger 'Ami' in Wilmersdorf.

Zwar hat die Mehrheit der hessischen Wähler 'links' gewählt, aber sie hätte es nicht getan, wenn sie gewußt hätte, daß das auch eine 'linke' Regierung zur Folge haben würde... das entzieht einer solchen Regierung die demokratische Legitimation.
Das ist eindeutig ein Fall für das Bundesverfassungsgericht ;-)

...und ein Stein im Magen der SPD, die nach Platzecks Ausscheiden von einem mehr als schwachen Vorsitzenden von einem Extrem ins andere fällt.
Da kann ja nichts Gescheites dabei herauskommen.
Es fehlen die Denker und Lenker in der heutigen SPD, die weit über das Tagesaktuelle hinaus eine Partei in schwierigen Zeiten auf Kurs halten können.