
Herr Richter, Ihre Hasstiraden und Revolutionsaufrufe, sind in etwa so gehaltvoll wie Ihre „Farbenlehre“. Ich zitiere Sie: „"Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Die entsprechenden Farben Blau, Weiß, Rot werden immerhin von den USA, England, Frankreich und neuerdings Rußland (und auch z.B. Liberia) im Banner getragen.“ Mal zur Aufklärung: Die franz. Trikolore setzt sich aus den Farben der Stadt Paris (Blau und Rot) verbunden mit dem Weiß des bourbonischen Königshauses zusammen, während die russische Fahne (Weiß, Blau, Rot) diejenige, der Zaren ist und durch Jelzin wieder belebt wurde. Der Star-Spangled Banner (die amerikanische Revolution hat übrigens etliche Jahre vor der französischen stattgefunden) ist in seiner Farbenauswahl an den Union Jack Großbritanniens angelehnt. Dieser wiederum ist eine Kombination der Flaggen Englands, Schottlands und Irlands und war erstmals 1606 in Gebrauch. Die Flagge Liberias ähnelt der der USA, weil der Staat durch freigelassene Sklaven aus den USA errichtet wurde. Für Ihre „nächste“ Revolution können Sie sich ja schon mal die passende Farbe aussuchen. Wie wär’s mit Rot und irgendeiner Symbolik darauf? War schon bei Revoluzzern à la Kommunisten und Nazis sehr beliebt.

... weil Sie recht haben, und das auf engstem Raum: Sie haben die Hybris und die Leiden des 21. Jahrhunderts in einer Nußschale untergebracht. Ich denke nach und danke Ihnen.

'Nah ist /Und schwer zu fassen, der Gott. /Wo aber Gefahr ist, wächst/ Das Rettende auch' wußte Friedrich Hölderlin schon im Jahr 1804. Das evolutionsprozess-logisch (= katholisch) Rettende zur Beendiung der Systemkrise des weltindustriellen Fortschrittsprozesses ist im Evolutionsprozess vorbereitet und muß nur erkannt werden, um es dann als Exodus- und Übergangsprojekt in die nachfolgende Weltordnung des KREATIVEN im politischen Prozess zu implementieren. Wer unter dem Suchbegriff 'Evlutionsprojektlösung' googelt, der wird fündig werden. Ober jeder Leser das 'Rettende' dann auch auf die Reihe bekommt, und HEUREKA! ruft, das ist natürlich offen und hängt von seinem Vorwissen ab. Er sollte aber auf Friedrich Hölderlin setzen - und auf die bestätigte Erfahrung, dass in Systemkrisen immer Wunder heranreifen.

'Nah ist /Und schwer zu fassen, der Gott. /Wo aber Gefahr ist, wächst/ Das Rettende auch' weiß Friedrich Hölderlin. Das Rettende ist im Evolutionsprozess vorbereitet und muß nur erkannt werden, um es dann als Exodus- und Übergangsprojekt in die nachfolgende Weltordnung des KREATIVEN im politischen Prozess zu implementieren. Wer unter dem Suchbegriff 'Evlutionsprojektlösung' googelt, der wird fündig werden. Ober er das Rettende dann auch auf die Reihe bekommt, und HEUREKA!

Aus den Tiefen verkuemmerter (amerikanischer) Seelen, die heute ohne ethischen Bezug zu den Motiven der 'pilgram fathers' auskommen und auskommen muessen, da die Vorbilder fehlen. Der 'starke' Staat der Zukunft kann nur in selbstbewussten Buergern (beider Kontinente) bestehen, die Kontrollen wahrnehmen. Denn der Parteienstaat hat abgewirtschaftet.

Es ist schon erstaunlich wie dumm wir Deutschen sind. In den vergangenen 18 Jahren haben wir mit dem Soli mehr als 700 Milliarden Euro für den Bankrott des Sozialismus bezahlt, aber das allein für das kleine Ostdeutschland, Ende noch offen. Und da kommen die Linken und wollen den Amerikanern Mores lehren? Die sollen verschwinden, ab hinter die Mauer.

Hybris kommt vor dem Fall. Arrogante Manager, autistisches politisches Führungspersonal und Wahrnehmungsverzerrungen über die Bedeutung Amerikas haben dazu geführt, dass die Amerikaner in ihre selbst gestellte Falle gelaufen sind. In der Wall-Street und Afghanistan/Irak. Doch wir brauchen ein an Einfluss reiches Amerika. Bush hat jeglichen Kredit verspielt. Hier in Deutschland schießen sich jetzt alle auf den bösen Manager oder Unternehmer ein. Aber nur Unternehmer gehen Risiken ein und schaffen, im Rahmen eines Rechtsstaates, Arbeitsplätze und zahlen Steuern. Ein starker Staat gibt Rahmenbedingungen vor und schreitet bei Fehlverhalten ein. Ein schwacher Staat dagegen erfindet täglich neue Gesetze und Vorschriften. Unternehmer ist hier fast schon ein Schimpfwort. Bei den jetzigen Strömungen in Deutschland muß ein Unternehmen zukünftig damit rechnen, letztlich nur noch politisch gewünschte Entscheidungen treffen zu können. Das wäre der Anfang vom Ende.

Die Spontis, die aus dem Staat Gurkensalat machen wollten, lagen schon immer daneben. Vielleicht tröstet diese Erkenntnis auch diejenigen, die immer nur für jene grenzenlose Freiheit plädierten. die aus den Siegern über den Sozialismus jetzt Bankrotteure gemacht hat.