Der zweite Gipfel ist vorüber: Zypries, Merkel, Böhmer

Integrationsgipfel

Zu viel Verständnis

Spezial Die Drohung der türkischen Verbände mit einer Klage in Karlsruhe hat anscheinend etliche Politiker verunsichert. Sie haben sich mit den Diskriminierungsvorwürfen allzu leicht ins Bockshorn jagen lassen, findet Stefan Dietrich.

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Juli 2007 14:57

@ Herrn Ertürk

Hanno Meissner (hanno_meissner)

Gerade Italiener kenne ich aus meiner Heimatstadt sehr viele und diese verdeutschen sehr wohl und dies ganz von alleine. Dazu braucht es keine Integrationsgipfel, das geschieht innerhalb von 2-3 Generationen ohne unser Zutun.
Bei Türken ist es anders.
Liegt das wirklich an der deutschen Mentalität oder nicht vielmehr daran, dass die Türken, anders als die Italiener, nicht aus unserem europäischen Kulturkreis stammen?
Viele Türken sind ja nicht nur in Deutschland schlecht integriert, sondern in anderen europäischen Ländern genauso
Leider haben es sich viele von ihnen angewöhnt, nur noch ihr Leid zu klagen, anstatt bei sich selbst anzufangen.

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10. Juli 2007 12:33

Gipfel des Optimismus

Bernd Hafenberg (Bernie0711)

Der sogenannte Integrationsgipfel ist nur für naive Gemüter ein echter Ansporn für eine Integration von bildungsfernen und kulturfremden Einwanderern. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Veranstaltung um einen fundamentalen Irrtum, weil schon jetzt feststeht, daß eine Integration islamischer Einwanderer nicht möglich ist. Sie hat bisher in keinem Lande funktioniert und kann wegen kultureller und religiöser Unduldsamkeit auch hier nicht funktionieren. Im Übrigen ist es Moslems auch nach dem Koran verboten, sich in einem Lande der Ungläubigen zu integrieren (48. Sure).
Diese Veranstaltung kann letztlich der Bundesregierung nur als Feigenblatt dafür dienen, doch alles versucht zu haben. Denn irgendwann wird man danach fragen, wer die Schuld trägt an den Verhältnissen, wie sie langfristig schon jetzt absehbar sind.
Ich weiß, worüber ich schreibe; ich habe elf Jahre in islamischen Ländern gelebt.

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10. Juli 2007 05:36

Parallelgesellschaften

Emre Ertürk (HSCD)

Wieso wird dieses Wort nur so verteufelt? Ich kenne viele EU-Ausländer, die, obwohl sie hier leben u. arbeiten, weiter Franzosen, Holländer u. Italiener sind. Die würden nie die deutsche Mentalität übernehmen! Übrigens könnten sie das auch gar nicht. Da gibt es zu große Unterschiede.

Aber warum verlangt man das ständig von den Türken? Wir sollen genau den gleichen Humor haben wie die Deutschen, oder deren Schlager-Musik hören.

Die einen sind in der EU u. dürfen deshalb ihre Kultur hier weiterleben. Die Türken gehören nicht zur EU u. müssen deshalb die deutsche Kultur übernehmen. Denkste!!!

Es gibt zwischen Deutschen u. Türken keine Gemeinsamkeiten! Das müssen die Leute endlich mal begreifen! Ich habe kein Problem damit, mich wie ein Italiener zu kleiden, wie ein Holländer zu denken oder mich wie ein Engländer auszudrücken. Das alles würde ich schon irgendwie hinkriegen. Aber in mir gibt es nichts deutsches u. wird es auch nie geben!

Selbst Stoiber forderte mal ein Europa der Regionen. Das heißt doch nichts anderes, als daß man Deutschland irgendwie umgehen will. Wieso dann nicht ein Europa der Kulturen? Und mit meinem EU-Pass darf ich mir doch aussuchen für welche Kultur ich mich entscheide.

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