
Sie schreiben:
>>Frankfurt, einst Hauptstadt aller Arten des Verbrechens, kann sich heute mit schmeichelhafteren Titeln schmücken<<
Tatsächlich ist Frankfurt jedoch - laut Kriminalitätsstatistik vom letzten Jahr - immer noch Deutschlands "Verbrechenshauptstadt" - vgl.:
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&dox={8F78A19A-39DD-12D1-7229-D664A4140DDF}&rub={77CAECAE-94D7-431F-9EAC-D163751D4CFD}
MFG,
Normann Hillesheim

Nun, es ist wie es ist, die FAZ hat sich nicht entblödet, Roland Koch Wahlhilfe auch gegen ihren Anspruch und wider besseres Wissen zu leisten. Eine ziemlich billige und durchsichtige Nummer, dieser Kommentar. Und selbst für 'wertkonservative', aber ideologiefreie Leser, deren Meinung ich achte und die ich durchaus schätze, eine Zumutung, weil unter ihrem Niveau. Der Koch ragt heraus, gewiß, fällt aber meistens unangenehm auf dabei.

Ein wahres "Meisterwerk" hat heute der wohl insgeheim in der Sache gar nicht so überzeugte FAZ-Verantwortliche Berthold Kohler mit seinem Kommentar über die von ihm beobachtete Performance des hess. CDU-Spitzenkandidaten R.K. in die Öffentlichkeit gelenkt.
Fürwahr eine "klirrende Botschaft" - eine Einseitigkeits-Würdigung fernab jeglicher Unabhängigkeitsvorgabe.
Von wegen "audiatur et altera pars!"
Der Meinung von "banker-schmidt" kann man sich vollinh. anschließen.

Die FAZ hat, und das noch durch einen Mitherausgeber, ein ungewöhnliches Loblied auf Roland Koch gesungen. Sind Roland Kochs Leistungen aber wirklich so einzigartig, so über jeden Zweifel erhaben? So habe ich Roland Koch in den vergangenen Jahren nicht in Erinnerung. Seine Vita liest sich meines Erachtens keineswegs als durchgängig gradlinig. Die massive Fürsprache der FAZ werte ich als klare und einseitige Parteinahme für Roland Koch. Und die "brutalstmögliche" Klarheit läßt erahnen, daß die Verantwortlichen der FAZ alles andere als von einem Wahlsieg Roland Kochs überzeugt sind.
Die FAZ hat - sofern mein Erinnerungsvermögen noch intakt ist - schon einmal in ungewöhnlicher Weise in einen Wahlkampf eingegriffen. Das war der 27.9.1969, einen Tag vor der Bundestagswahl (Kommentar auf der ersten Seite oben rechts). Damals kam eine - etwas mehr als heute verklausulierte - Wahlempfehlung für Willy Brandt zustande. Ist es in beiden Fällen - Brandt und Koch - Sorge um Deutschland gewesen?

Danke, Herr Kohler, für diesen Kommentar! Ihre scharfsinnige Analyse, fernab der üblichen tendenziösen und emotional motivierten Urteile über den hessischen Ministerpräsidenten, bringt die Kochsche Politik und Person auf den Punkt.
Die Tatsache, dass es am 27.1. in Hessen überhaupt so knapp wird, ist ausschließlich auf einen persönlich herabwürdigenden Anti-Koch-Wahlkampf der drei linken Parteien zurückzuführen. Glücklicherweise ist es diesen Systemveränderern nicht gelungen, ihre wahren politischen Inhalte bis zum Wahltag vor dem Wähler zu verbergen. Seit etwa einer Woche weiß jeder, der will, was Hessen in den wesentlichen Politikbereichen droht, wenn die Linksparteien das Ruder übernehmen: von Ideologie getriebene Politik, die Hessen zum Absteigerland machen würde.

und weil er sein Profil nicht versteckt, zieht er die geifernden Schmähungen seiner ideologischen Gegner auf sich. Er hat eine klare Position, er hat als Ministerpräsident klare Erfolge; er hat gezeigt, dass er in der Lage ist, seine klare Position mit Augenmaß zu realisieren.
Man muss hoffen, dass ihm dies auch weiterhin zum Wohle Hessens möglich bleiben wird.
Die von Berthold Kohler gewählte Überschrift zur Bewertung der Politik von Roland Koch könnte auch über einer Bewertung des Kommentars stehen! Man hätte ihn sich nur noch etwas früher gewünscht.

"rot-grüner Experimente"
"Doppelpass-Romantik"
"Multikulturalismus"
"Gleichmacherei"
"den Wählern das Rote vom Himmel versprach"
Ich achte die Sympathie des Autors dieses Artikels für Roland Koch. Allerdings sollte er den Inhalt seiner Aussagen selbst einmal kritisch hinterfragen. Wer sich eines oben genannten Vokabulars bedient ist auch nicht frei von Populismus. Populisten sind ja immer die anderen. Da haben sich so manche auf der Linken manchen auf der Rechten nichts vorzuwerfen.

Sehr geehrte FAZ-Redaktion, sehr geehrter Herr Kohler,
wenn etwas herausragt, dann ist es zunächst eine wertneutrale Feststellung, die nichts über die Güte der nach Außen wirkenden Kraft aussagt. So hat die Weltgeschichte viele herausragende Persönlichkeiten hervorgebracht, dennoch verdienen bei weitem nicht alle Vertreter dieser seltenen Gattung ein Gütesiegel der zeitgenössischen Werteordnung. In der Auseinandersetzung mit der Politik und der Polemik von Ministerpräsident Koch geht es nicht um eine Orientierung nach links oder nach rechts, sondern einzig und allein um das Werteverständnis in unserer heutigen Gesellschaft.

da es ein kommentar ist , bitteschön
aber der verfasser übersieht wohl die staatsverschuldung und das maß an jugendkriminalität in hessen vs erfolgen bei der schuldenreglierung in ähnlich potenten ländern wie bayern oder auch die klagen von eltern über die schule bzw das abwürgen von sozialen projekten durch koch und seine regierung.
herr koch mag überzogen polarisiert dargestellt werden aber er tut dies doch selbst . insofern ist r.k. nach m.E. nicht wertkonservativ sondern einfach machtgeil

Herzlichen Dank für diesen großartigen Kommentar. Allein dieser Kommentar ist es wert FAZ- und FAS-Abonnent zu sein. Ich setze auf die Schweigespirale und bin ziemlich sicher, dass Roland Koch es schafft. Alle anderen Ergebnisse wären zum großen Schaden für Hessen, Deutschland und die CDU.
Mit herzlichen Grüßen aus Neustadt an der Weinstraße

Von Herrn Kohler und den Freunden Roland Kochs würde ich gerne einmal wissen, wie sie das Attribut "wertkonservativ" mit seinem Verhalten während der CDU-Spendenaffäre in Einklang bringen wollen. Gehört es etwa zu den guten alten, aufrichtig-konservativen, von einer multikulturell und sozial gleichmacherischen Gegenwart angefressenen Werten, die Öffentlichkeit bewußt und unverfroren anzulügen?
Das "Der Zweck heiligt die Mittel"-Denken, das die politische Karriere von R. Koch wie ein roter Faden durchzieht, hat jedenfalls maßgeblich auch ein brutalstmöglicher Wertleninismus kultiviert.

Es ist schier unerträglich, wie die FAZ gleich in zwei Artikeln (zusätzlich zum Kommentar von Berthold Kohler noch das Portrait "Der Analytische") kurz vor der Hessenwahl dermaßen unverhohlen Werbung für Herrn Koch betreibt.
Kochs Schulpolitik als "kompromisslos am Leistungsprinzip" festhaltend zu bezeichnen ist ein Scherz, über den ich leider nicht lachen kann. Viele Lehrer, die in Hessen jahrelang mit zeitlich befristeten Verträgen und Arbeitslosigkeit in den Sommerferien hingehalten werden, vermutlich auch nicht. Oder hat die hohe Anzahl an ausfallenden Stunden in hessischen Schulen etwas mit einem Leistungsprinzip zu tun?
Unabhängiger und kritischer Journalismus, wie ich ihn von dieser Zeitung erwarten kann, sieht anders aus.

Ich bin wahrlich kein Linker und kein Wähler der SPD, der Grünen oder gar der Linken.
Auch ich bin wertekonservativ.
Aber die Aktion mit den "krimininellen Ausländern" (mit Unterstützung der BILD) ging einfach zu weit. Der Vorwurf der SPD, zu wenige Polizeibeamte und Richter eingestellt zu haben ist nun mal berechtigt.
Das hat nichts mit offener Rechung, sondern mit fehlender Deckung zu tun.
Wäre Herr Koch in der SPD hätte die CDU dasselbe gemacht.
Also bitte, die Kirche im Dorf lassen.
Das ist Politik.
Auch der Vorwurf des Herrn Kohler >>schon das Wort Ausländer wagt kaum noch ein Politiker in den Mund zu nehmen<< hat nichts damit zu tun.
Es hat damit zu tun, dass wir in Deutschland ein Bevölkerungswachstum seit 1990 haben, obwohl die Geburtenzahlen sinken.
Hunderttausende Russen (wenig jüdische, viele orthodoxe und ganz wenig evangelische oder katholische) sind nämlich nach Deutschland gekommen und haben einen deutschen Pass erhalten.
Aus DIESEM Grund spricht die POLIZEI von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Diese Formulierung fasst nämlich Russen, die seit einem Jahr da sind, und Türken (in dritter Generation) zusammen. So werden auch aus Deutschen Ausländer....

... - selbst in der FAZ - nur zu selten. Das allgemeine Einknicken vor der -ich zitiere -'Lebenslüge des Multikulturalismus' ist flächendeckend festzustellen. Und man sollte sich auch nichts vormachen: selbst wenn Koch die Wahl doch noch gewinnen sollte, steht er in der sozialdemokratisierten CDU mittelfristig auf verlorenem Posten. Es sind auch schon - mit Billigung/Dudung der CDU übrigens - zu viele (demographische) Fakten geschaffen worden, als dass es hier in Deutschland überhaupt noch eine Wende geben könnte. Und rechts von der CDU traut sich ja sowieso noch kaum jemand zu wählen ...

Natürlich beinhaltet ein Leitartikel per se eine subjektive Meinungsäußerung, spiegelt sie doch die ganz persönliche Position und Einschätzung des Autors wider.
Dass Herr Kohler jedoch so unverhohlen, einseitige "Meinungsmache" unternimmt, sich mit keinem Wort mit der unleugbaren Polemik Roland Kochs auseinander setzt, ist schon sehr verwunderlich, ja gar unglaublich.
Kriminelle sind Kriminelle, ob sie Ausländer sind oder deutsche Staatsbürger. Ausländer besitzen keine größere Neigung zur Kriminalität, Kochs laut polternden Worte werden mit Fakten verwechselt. Und Herr Kohler schließt sich an. Das ist so, als würde jemand bei Sabine Christiansen nur mal mit der Stimme hochgehen, und das Publikum fängt an zu klatschen, obwohl der Inhalt weder hieb- noch stichfest ist oder irgendwie Sinn macht.
Ich behaupte, wenn von kriminellen Ausländern gesprochen wird, dann sind damit v.a. jene Kriminellen gemeint, deren Aussehen eine nicht-westliche "Herkunft" suggeriert. Nicht aber sind die Josef Ackermanns (Schweizer) gemeint, die nur durch einen Vergleich einer Vorstrafe entgangen sind und quasi ein Schuldeingeständnis abgelegt haben. Wollen Sie den auch noch mal integrieren? Wollen Sie den ausweisen? Der sitzt übrigens auch in Hessen.

... wie Herr Kohler und einige Leser im FAZ-Forum der abgewirtschafteten
Regierung um den Halbstarken Herrn Koch nachtrauern. Auch MinisterInnen, für die die Erde wohl eine Scheibe ist und die Welt in 6 Tagen erschaffen wurde ?
Tatsache: Nach unabhänigen Statistiken hat Hessen, früher unter der SPD immer DER Wirtschaftsstandort in Deutschland, eine höhere Arbeitslosenquote als das traditionell strukturschwache Nachbarland Rheinland-Pfalz. (in Chroniken wie z.B.Harenberg „Aktuell“, Fischer etc. nachzulesen).
Dazu versteckter Unterrichtsausfall, der Schüler, Eltern und Lehrer nervt. Dagegen soll wohl Wahlwerbung helfen, die den Schulen des Landes netterweise aufgenötigt wird. Und wieder Sprüche, die doch nur vom eigenen Versagen ablenken sollen. Statt Prävention und Strafrecht und genügend Polizei gegen Kriminalität nur Populismus. Mitglieder des Koch-Wahlvereins Hessen-CDU äußern hinter vorgehaltener Hand, dass ihnen der Corpsgeist und diese Zustände auch nicht geheuer sind. Möge Kochs Niederlage ihre Chance sein. Wechsel gehört zur Demokratie. Und vielleicht geht es Rotgrün doch nicht nur um "Geschenke" sodern um vernünfigere Politik. Pragmatisch aber zielorientiert. Kein Artenschutz für RWE und Biblis A, B und 0-8-15.

Denn ich denke zwar auch, dass der Linksruck in Form der Verlängerung des
Arbeitslosengeldes und des Mindeslohnes keine geeigneten Mittel sind, um
Arbeitsplätze zu schaffen.
Aber das sogenannten Linken Menschenbild sollte man sich auseinandersetzen. Man sollte sich der grundsätzlichen Frage stellen, ob der Mensch, vereinfacht gesagt, durch Erziehung, die Bildung der Eltern und das soziale Umfeld zu dem wird, was er ist . Wenn man diese Frage bejaht, was ich machen würde, folgt daraus, dass man, wenn man Menschen formen möchte, in die Sozialisation der Menschen frühzeitig eingreifen muss.
Menschen die sich gesetzlos Verhalten, muss man natürlich bestrafen. Aber natürlich bringt die Bestrafung oft nicht das Erhofte, weil sie entwicklungspsychologisch gesehen spät kommt und auf eine bereits gefestigte Persönlichkeit trifft. Man müsste also viel früher eingreifen. Dies kann man tun, indem man die Wahrnehmung für das Thema schärft oder indem der Staat eingreift.
Ich meine, dass Menschen die aus benachteiligten Verhältnissen kommen, einen Anspruch auf einen Chancenausgleich haben. Denn erst wenn sie potentiell fähig sind, Leistungen zu bringen, die von der Gesellschaft erwartet werden, macht das
Leistungsprinzip Sinn.

Über Roland Koch und seine Politik kann man geteilter Meinung sein und Berthold Kohlers Bewunderung für diesen Herren sei ihm unbenommen. Unerträglich und in jeder Hinsicht unakzeptabel ist jedoch seine Schlussbemerkung, wenn er von "in Inhalt wie Stil maßlosen Kampagnen" spricht und dabei ausschließlich auf Kochs politische Gegner abzielt. Wer im Jahre 1999 den begeisterten Mob auf der Frankfurter Zeil die Infostände der CDU hat belagern sehen, um - von den CDU-Vertretern unwidersprochen - "gegen Ausländer" zu unterschreiben, dem muss eine solche verbrämte Sicht der Dinge wie blanker Hohn vorkommen. Vor diesem Hintergrund ist Kohlers Zitat in der für ihn günstigeren Interpretation Ausdruck journalistischer Inkompetenz, in der weniger günstigen Auslegung muss man ihm böswillige Motive unterstellen. In keinem Fall sollte diese Art von Journalismus in einer qualitativ hochwertigen Zeitung, zu der ich die FAZ trotz oft anderer Ansicht zähle, Schule machen. Kein Wort über Kochs zweifelhafte Rolle im CDU-Spendenskandal, stattdessen groteskes Gefasel von "wertegebundenem Konservatismus" über einen Mann, der nachweislich die Öffentlichkeit belogen hat. Kohlers Artikel ist der FAZ unwürdig!

kann dem Beitrag nur zustimmen, mit einer Einschränkung: Verkaufen gehört nun mal auch dazu! Und da fehlt´s deutlich. Da sind die bunten Blisterpackungen der SPD einfach näher am Kunden als die pure Wahrheit von der Stange.
Die letzten Wochen taumelt Koch fassungslos hinter dem Y-Geschwader her und scheint es nicht zu verstehen: die Leut´wollen keine rhetorisch präzise Problemanalyse sondern eine Ansprache aus der sie das nötige Vertrauen für die spätere Umsetzung herleiten können. Mehr nicht - und genau das liefern die rot-grünen Rattenfänger!
Ich bekomme noch heute eine Gänsehaut wenn ich daran denke wie mein 12jähriger aus der Schule kommt und fragt ob es stimmt dass "der Koch" 12jährige in den Knast schicken will...// es macht den Eindruck als hätte Koch die Medienfront völlig verpennt - da hilft auch kein Boxenstopp in der PlasbergWerkstatt wenn das Feld weiterrast.

Hellmut Koch LTURM
J.Fischer hat einst als Rot-Grüner Umweltminister Höchst aus Frankfurt vertrieben. Jetzt kann es noch schlimmer kommen: Hessen ein Windpark von Kassel bis Darmstadt Der Strompreis wird sich mindestens verdoppeln Wer seine Kinder vor der Einheitsschule bewahren will muss sie entweder wie von der SPD Spitzenkandidation Ypsilanti vorgemacht auf Privatschule oder in das nahe Bayern schicken. Die Investoren werden Hessen links liegen lassen und sich direkt nach Bayern oder Baden-Württemberg begeben. Wir können nur hoffen dass Hessen dies erspart bleibt und CDU/FDP das Land vor dem Ruin bewahren.

der kommentar von herrn Kohler ist nicht wirklich mit den hehren prinzipien dieser zeitung zu vereinbaren.
ich hege den nicht unbegründeten verdacht, dass dieser kommentar kaum "überparteilich" zu nennen ist.
so einen kommentar wenige tage vor der landtagswahl zu veröffentlichen ist auffällig tendenziell und weit entfernt von gefühlter "unabhängigkeit".
das ist schon offene wahlkampfhilfe durch die FAZ.
schade.
was die "deutschen mit migrationshintergrund" angeht: das sind doch schon rein formal gar keine ausländer!
das wäre wirklich ziemlich daneben, die weiterhin als solche zu bezeichnen, oder?
sich über diese umständliche betitelung dermaßen zu echauffieren ist vor der komplexität des durchschnittlichen "migrationshintergrunds" ehrabschneidend und rücksichtslos.
allerdings scheint herr Kohler wirklich angst um roland koch zu haben.
so sehr ihm das zusteht - ein so fürchterlicher politiker ist koch tatsächlich nicht, aber auch beiweitem nicht der überdurchschnittlich gute als der er sich darzustellen versucht - seine polarisierung erscheint in der FAZ zur unzeit!

Erstens mal wem haben wir die fehlgeschlagene Integration überhaupt zu verdanken? Richtig den Linken Parteien die in den 90ern einfach nicht genug getan haben und außerdem sollte man endlich mal mit dieser Rosaroten Blümchenpolitik aufhören! Ich meine bei Rechtsradikalen redet man wohl auch nie über den Hintergrund oder?(als extremes Beispiel) Meine Meinung dazu ist einfach es ist völlig egal warum etwas geschieht das wichtigste ist einfach das es aufhört, außerdem sollte man die Opfer auch nicht vergessen die eigentlich untergehen in dem man nur über die Täter dennen es ja ach so schlecht geht diskutiert!

Wahrscheinlich ist es wirklich eine offene Rechnung die Herrn Koch das Leben so schwer macht. Vielleicht ist es sein auf Analyse und Sachlichkeit ausgelegtes Handeln (für einen Politiker schon in erstaunlichem Maße), welches ihn zum Ziel aller linksintellektueller Besserwisser macht. Danke für diesen sachlichen Beitrag, die Beiträge vieler Ihrer Kollegen fassen die Kritik der reinen Vernunft wohl etwas anders auf.
Es ist viel einfacher ein Bessermensch zu sein als ein vernünftig handelnder Mensch. Als Politiker(in) ist es viel einfacher eine Diskussion aus dem Bauch heraus zu führen. Es ist viel leichter die Wahlen zu gewinnen, wenn man den Menschen nach dem Mund redet. Noch leichter ist es sich überlegen zu zeigen, wenn man den Anderen geringer erscheinen lässt. Und am einfachsten ist es, wenn man diesen Menschen ins rechte Lager rückt.
Viel schwerer ist es eine Diskussion mit Argumenten und Lösungsvorschlägen zu führen und wenn "Bessermenschen" dabei sind geht es nun mal gar nicht. Irgendwann ist es vielleicht, auch in diesem Land, möglich rechtzeitig über alle wichtigen Themen zu sprechen. Und ich hoffe Herr Koch bleibt noch eine ganze weile Ministerpräsident, weil dann rückt dieser Zeitpunkt möglicherweise näher.

Ein schlimmer Kommentar...
Der Vorwurf "der Linken" gegen Roland Kochs Äußerungen zum Thema „Menschen mit Migrationshintergrund“ist doch völlig berechtigt: Nichts als billige Wahlkampfpolemik.
Auch wenn die Statistiken Herrn Koch darin bestätigen, dass Hessen und Deutschland ein Problem mit Gesetzesbrüchen und Gewalt durch Jugendliche mit Migrationshintergrund haben, ist Herr Kochs Lösungsvorschlag doch völlig wenig erfolgversprechend: er setzt an der Wirkung an und nicht an der Ursache.
Was ist die Ursache? Orientierungslosigkeit wegen Integrationsschwierigkeiten!
Was ist also die Lösung? Integration, Integration, Integration!
Mit einer entsprechenden Wahlkampfstrategie hätte Herr Koch nicht nur keine Stammwähler vertrieben, sondern vielleicht noch Stimmen aus dem linken Lager hinzugewinnen können.

Ich danke ihnen für diesen Kommentar, der endlich einmal frei von ideologischem Haß und Diffamierung ist.
Die Kampagne, die auch in diesen Tagen von öffentlich-rechtlichen Medien gegen Herrn Koch "gefahren wird", ist unerträglich! Roland Koch ist nicht nur einer der fachlich fähigsten CDU-Politiker, sondern er hat auch die Kraft zu sprechen, wenn andere aus Feigheit schweigen.
Wie naiv muß man als Wähler eigentlich sein, wenn man sinngemäß sagt: "Ich wähle Frau Ypsilanti, weil ich Herrn Koch nicht mag." Ist das ein Grund, um Hessen in den wirtschaftlichen Ruin zu führen?
Wie Herr Clement schon sagte, jeder sollte genau überlegen, ob es nicht mehr auf Kompetenz und Zuverlässigkeit als auf Sympathie ankommt. Ich möchte nicht, daß Frau Ypsilanti´s SPD mit Hilfe des Solarindustrie-Lobbyisten Scheer Hessen mit über 800 Solarparks "zupflastert" und die Industrie abwandert!

Was ist zu tun? Ganz einfach: Das Gegenmittel gegen ein linkes Bündnis in Hessen heißt ganz einfach, wählen gehen und für die Werte dieses Landes stimmen!

Eine ausgezeichnete Analyse!
Man kann nur hoffen, dass es eine Mehrheit der Wähler gibt, denen verlässliche Werte wichtiger sind als reine Luftschlösser!
Detlef Stark

Als ein ehemaliger (sogar jahrzehntelanger) linker und grüner - wenn auch nie blind multikulturell gestrickter - Mensch, der aufgrund seiner politischen Erfahrungen inzwischen in das sogenannte wertkonservative Lager gewechselt ist, hoffe ich sehr, daß möglichst viele noch vor der Wahl schwankende Menschen Ihren Artikel lesen. Mit Herrn Koch`s Stil habe ich politisch bisweilen meine Probleme, aber man muß einfach anerkennen, daß er im Sinne Ihres Resumees ein kluger und für uns alle und unsere politische Landschaft wichtiger Mensch ist, der auch politisch unkorrekte Wahrheiten auszusprechen wagt.
Frau Yypsilanti mitsamt dem aktuellen SPD-Mainstream hingegen machen sich vor allem mit billigem Populismus bei den (mit Recht) über Vieles verärgerten Wählern gemein. Wenn Frau Y gewinnen sollte, wird es in Hessen Rot-rot-grün werden - aber sie selbst hat ja in Sachen Einheitsschule schon vorgesorgt: ihr Sohn ist auf einem privaten (!) Gymnasium. Diese private Entscheidung zeigt, was von Frau Y´s politischen Überzeugungen zu halten ist. Das ist wie bei den mulitkulturellen Intellektuellen in Kreuzberg, die vor dem Schulbeginn ihrer Kinder noch schnell umziehen. Nur: wie viele Hessen können eine Privatschule zahlen?