Unter der W. fuer as Eintreffen eines Ereignisses versteht man das Verhaeltnis der fuer das Eintreffen guenstigsten Faelle zu den moeglichen Faellen. Mathematisch gesehen. Also keine klare Aussage fuer die Zukunft. Strebt man eine wirkliche kalkulierbare Groesse an, so muss man die ehemaligen Wahlgeschenke, die es moeglich machen, das viele, die in einem lohnpflichtigem Arbeitsverhaeltniss stehen, sich von der Sozialversicherungspflicht befreien lassen koennen, schnellstmoeglich aufheben. Dies war und sollte auch wieder der Grundstock der Sozialvers. sein. Eine soziale Marktwirtschaft (L.Erhard) braucht die Solidargemeinschaft, vor allem wegen der Globalitaet, was die noch andauernde Finanzkrise offenlegte. Sie ist aber auch ein Garant des inneren Friedens. Auf diesem Wege wuerde den Sozialvers. mehr Geld zufliessen, der Bundeszuschuss koennte nach ca. 12 Monaten eingestellt und die Steuern nach weiteren 12 Monaten gesenkt werden. Unabdingbar ist, das die Regierungen nur die Treuhaender der eingezahlten Gelder sind und dies keine frei verfuegbare Masse fuer Sonstiges ist, wie z.B. geschehen mit den Geldern der Arbeitslosenvers., wo man den "Juliusturm" auf fast Null abbaute und die Arbeitslosen dies bitter zu spueren bekamen.
Warum wird über die Belastung des Staatshaushaltes so einiseitig berichtet und Zusammenhänge nicht erwähnt. Was kosten den Steuerzahler z.B. die Finanzspekulationen der Banken mit US-Immobilienfonds. Was erhalten Wirtschaftszweige z.Teil für hohe Subventionen, Manger für unangemessene Abfindungen( werden ja steuerlich von den Unternehmen geltend gemacht) oder für Vorruheständler wie Herr Dr. Zumwinkel für hohe Renten. Natürlich würde bei diesem eine monatliche Erhöhung von 990,-€ anstehen, also 2 Harz IV Monatszuwendungen. Und dann wäre schon einmal wichtig klarzustellen, ob wirklich nur aus der Rentenversicherung (gesetztl.) diejenigen bedient werden, die auch in diese monatlich ihre Einzahlungen vorgenommen haben (Beitrag = Leistung als Versicherungsprinzip).
Liebe Frau Schwenn, warum schüren Sie in Ihrer Polemik einen Generationenkonflikt? Bei der Rente geht es nicht um jung gegen alt. Mit demografischen Kenngrößen ist die Wirklichkeit des deutschen Renten- und Sozialsystems nicht zu erfassen. Die Probleme der solidarisch über Umlage finanzierten Rente resultieren aus schwindenden Einnahmen, nicht aus großzügigen Steigerungen der Renten. Je höher die Quote an Arbeitslosen und Geringverdienern ist, desto geringer ist das Beitragsaufkommen. Der Effekt steigender Arbeitslosenzahlen wird verstärkt durch geringe Lohnsteigerungen und Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich. Der auf Bismarck zurückgehende ständische Aufbau der Altersicherung tut ein Übriges: Gutverdienende und Bezieher von Kapitaleinkünften beteiligen sich nicht am Generationenvertrag. Wenn es gelingt, alle Erwerbsfähigen zu Erwerbstätigen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen zu machen, und diese angemessen am Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts zu beteiligen, dann ist die Finanzierung der Renten gesichert. Im Buch "Geld arbeitet nicht" von Hauke Fürstenwerth finden Sie eine differenzierte Darstellung der Rentenproblematik, die etliche ideologische Zerrbilder entlarvt, sollten Sie unbedingt lesen.